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Facebook und Instagram wollen nicht zum Waffenumschlagplatz werden 

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Bild: Getty Images North America
Strengere Regeln

Facebook und Instagram wollen nicht zum Waffenumschlagplatz werden 

Facebook und Co. werden zunehmend missbraucht, um der Kontrolle beim Waffenkauf zu entgehen. Das grösste soziale Netzwerk sowie das Tochterunternehmen Instagram wollen nun die Schlupflöcher stopfen.
06.03.2014, 08:4306.03.2014, 11:51

Befürworter von restriktiveren Waffengesetzen kritisieren, dass Facebook, Instagram und Co. zunehmend zu Umschlagplätzen für Waffenverkäufe werden. Die beiden Plattformen haben nun reagiert und strengere Richtlinien eingeführt, wie die Unternehmen am Mittwoch mitteilten. 

Zukünftig werden Beiträge von Waffenverkäufen, die keine Hintergrundüberprüfung verlangen, automatisch gelöscht. Zusätzlich wird es unter 18-Jährigen nicht mehr möglich sein, Angebote von Waffenverkäufen zu sehen. «Wir werden es den Usern nicht erlauben, Angebote von regulierten Gegenstände zu teilen, die darauf abzielen, das Gesetz zu umgehen», erklärte ein Facebook-Sprecher. 

Facebook hat die Änderungen in Absprache mit verschiedenen involvierten Personen und Unternehmen gemacht, unter anderem der Organisation gegen illegale Waffen. «Unsere Kampagne hat aufgedeckt, wie einfach es für gefährliche Personen ist, an Waffen zu gelangen – nicht nur über Facebook und Instagram – über das gesamte Internet hinweg», sagte der Vorsitzende der Organisation gegen illegale Waffen, John Feinblatt.

Mit Material von Reuters

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