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Er hätte alle bei Facebook gespeicherten Bilder löschen können. ALLE. Was hättest du getan?

Facebook hat Laxman Muthiyah auf seine offizielle Dankesliste gesetzt.
Facebook hat Laxman Muthiyah auf seine offizielle Dankesliste gesetzt.Bild: facebook / shutterstock
Schwere Sicherheitslücke entdeckt

Er hätte alle bei Facebook gespeicherten Bilder löschen können. ALLE. Was hättest du getan?

Per Zufall entdeckt ein indischer Programmierer, wie man die Foto-Alben von 1,3 Milliarden Facebook-Nutzern ausradieren kann.
12.02.2015, 17:5312.02.2015, 18:29

Hunderte Millionen Fotos werden jeden Tag bei Facebook hochgeladen. Wie viele Trilliarden Nutzerbilder das Unternehmen in seinen Rechenzentren speichert, ist nicht bekannt.

Die 1,3 Milliarden Facebook-Mitglieder können sich jedenfalls glücklich schätzen, dass der moralische Kompass von Laxman Muthiyah funktioniert hat. Der indische Sicherheitsforscher stiess vor wenigen Tagen auf eine Schwachstelle, die es ermöglichte, alle bei Facebook gespeicherten Foto-Alben zu löschen. Alle!

In einem Blogbeitrag mit dem Titel «How I Hacked Your Facebook Photos» schildert Laxman, wie er die Schwachstelle zufällig beim Ausprobieren einer frei zugänglichen Programmier-Schnittstelle entdeckte. Zum Beweis erstellte er auch ein Video.

video: youtube

Und er meldete die Sicherheitslücke umgehend bei Facebook. Die Reaktion kam prompt: Innert zwei Stunden wurde sie geschlossen.

Das weltgrösste Social-Media-Unternehmen betreibt ein «Bug Bounty»-Programm und bezahlt Prämien für Hinweise auf Sicherheitslücken. In diesem Fall waren es 12,500 US-Dollar.

Bild
bild: facebook

Unabhängige Sicherheitsexperten meinen, dass Laxman mit seinem gefährlichen Wissen sehr viel mehr Geld hätte verdienen können. Doch der junge Mann versuchte keine schmutzigen Tricks und heimst nun auf seinem Facebook-Profil das verdiente Lob ein.

watson hat Facebook um eine Bestätigung der Geschichte ersucht. Die Antwort steht aus. In der offiziellen Dankesliste wird der Name des jungen Inders jedenfalls aufgeführt.

Via Naked Security

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