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So wollen Facebook und Google Fake-News bekämpfen



Inmitten der Debatte darüber, ob die Verbreitung gefälschter Nachrichten in Online-Netzwerken zum Wahlerfolg von Donald Trump beigetragen hat, wollen Facebook und Google Profiteuren des Trends den Geldhahn zudrehen.

Seiten, die falsche Inhalte verbreiten, fliegen aus den Werbeplattformen raus. Zuvor konnte die Verbreitung auffälliger falscher Nachrichten gerade im Wahlkampf ein lukratives Geschäft sein, weil Nutzer auf die Links klickten.

Über die Plattformen der Internet-Firmen werden Anzeigen auf Webseiten platziert. Die Inhalte-Anbieter werden an Werbeeinnahmen beteiligt, wenn Nutzer darauf klicken.

Zuckerberg dementiert

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte in den vergangenen Tagen wiederholt betont, die falschen News hätten aus Sicht des weltgrössten Online-Netzwerks den Ausgang der US-Präsidentenwahl nicht beeinflusst. Sie hätten nur ein Prozent der Inhalte ausgemacht, behauptete er am Wochenende.

Unklar blieb, wie diese Zahl berechnet wurde. Zu den falschen Nachrichten, die sich über Facebook verbreitet hatten, gehörte in den vergangenen Wochen unter anderem ein Bericht, wonach der Papst den Republikaner-Kandidaten Donald Trump unterstützt habe.

Facebook-Angestellte proben den Aufstand

Unterdessen berichtete die Website BuzzFeed am Dienstag, eine Gruppe von Facebook-Mitarbeitern habe sich inoffiziell zusammengetan, um auf eigene Faust den Einfluss der falschen News zu erforschen. Die Mitarbeiter hielten bisher geheime Treffen ab, wollten aber mit der Zeit Empfehlungen an das Top-Management formulieren.

(dsc/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Androider 15.11.2016 16:09
    Highlight Highlight Dann hoff ich doch schwer, dass Facebook zwischen Fake News und Satire unterscheiden kann. Nicht, dass mir dann der Postillon aus Facebook verbannt wird ^^
  • Kookaburra 15.11.2016 15:40
    Highlight Highlight Ein Artikel für ernsthaftere Nachrichten und weniger Fakes - und dann Buzzfeed als Quelle... Hahahaha.
    • @schurt3r 15.11.2016 15:59
      Highlight Highlight Ja.

      Dein Kommentar zeigt, dass du wieder mal bei BuzzFeed reinschauen solltest ;-)
    • Kookaburra 15.11.2016 16:11
      Highlight Highlight Klickbait als Antwort, wer häts gedacht :)

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