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Nach dem Whatsapp-kauf

Facebook stellt den gefloppten E-Mail-Dienst ein



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Facebook Chief Executive Officer Mark Zuckerberg smiles onstage before delivering a keynote speech during the Mobile World Congress in Barcelona February 24, 2014. Zuckerberg will take a victory lap at the world's largest mobile technology conference in Barcelona on Monday, after beating out Google Inc in a $19 billion acquisition of free messaging service WhatsApp.  REUTERS/Albert Gea (SPAIN  - Tags: BUSINESS TELECOMS)

Zuckerberg am Mobile World Congress. Bild: Reuters

Facebook schafft sein Ende 2010 eingeführtes E-Mail-System mit personalisierten Adressen wieder ab. «Die meisten Nutzer» hätten ihre Mail-Adresse mit der Endung @facebook.com nicht aktiv gebraucht, teilte das US-Unternehmen der Nachrichtenagentur AFP am Montag mit. Die Firma wolle sich nach dem jüngst angekündigten Kauf des Kurzmitteilungs-Dienstes WhatsApp für umgerechnet 14 Milliarden Euro auf die Verbesserung ihrer mobilen Nachrichtendienste konzentrieren. 

Die Einführung von E-Mail-Adressen für Facebook-Nutzer galt als Versuch, dem Konkurrenten Gmail das Wasser abzugraben und dessen Kunden zum Wechsel zu bewegen. Zwei Jahre nach dem Startschuss des Projekts hatte Facebook etliche Nutzer mit der Entscheidung verärgert, die voreingestellte E-Mail-Adresse von Nutzerkonten auf diese Facebook-Adresse umzustellen, sodass Mails nicht mehr über das Alltags-Postfach bei anderen Anbietern einliefen. 

Künftig werden E-Mails an @facebook.com-Adressen nun nicht mehr direkt im Nachrichteneingang der Online-Plattform landen, sondern an die normale Erstadresse weitergeleitet. Diese Option zur Weiterleitung soll auf Wunsch auch abgeschaltet werden können. Über die Änderung würden Facebook-Nutzer jetzt informiert, erklärte das Unternehmen. 

«WhatsApp ist mehr wert als 19 Milliarden Dollar.»

Mark Zuckerberg 

So rechtfertigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg den Kauf des Nachrichtendienstes am Mobile World Congress, der weltgrössten Mobilfunkmesse in Barcelona. 

Das kleine Unternehmen gehöre zu den wenigen Diensten weltweit, die mehr als eine Milliarde Nutzer erreichen könnten. Ausserdem habe es eine wichtige strategische Bedeutung für Facebook. WhatsApp kündigte in Barcelona seinerseits eine neue Funktion für kostenlose Telefonate über die Anwendung an. (rey/sda)

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