Digital
Facebook

Facebook macht VR-Studio von Oculus dicht

Facebook macht VR-Studio von Oculus dicht

05.05.2017, 10:0005.05.2017, 10:12
In this photo taken Tuesday, Nov. 17, 2015, an art director works on visual development at the Oculus Story Studio, a hub for digital animators and experimental filmmakers in San Francisco’s trendy So ...
Oculus Story StudioBild: Eric Risberg/AP/KEYSTONE

Facebook schliesst sein Oculus-Animationsstudio, das als Vorreiter bei Kurzfilmen in virtueller Realität für viel Aufsehen gesorgt hatte.

Die VR-Filme vom Oculus Story Studio wurden als Wegbereiter für eine neue Kunstform gefeiert. Jetzt macht Oculus-Besitzer Facebook es dicht. Es gebe viele andere Entwickler, die man unterstützen wolle, heisst es zur Begründung.

Facebook hatte für das vor gut zwei Jahren vorgestellte Oculus Story Studio unter anderem Experten des Animationsstudios Pixar abgeworben und für erste VR-Kurzfilme wie «Lost» und «Henry» viel Anerkennung geerntet.

Dort wurde auch Software zur Produktion von Filmen mit dreidimensionalen virtuellen Umgebungen entworfen. Führungskräfte des Oculus-Studios wie der ehemalige Pixar-Animator Sashka Unseld argumentierten, dass VR eine neue Kunstform ermögliche, bei der sich der Zuschauer mitten im Geschehen wiederfinde.

So spielen die Autoren solcher Filme zum Beispiel damit, dass sich ein Zuschauer umdrehen muss, um die volle 360-Grad-Umgebung zu sehen. Die Oculus-Kreativen gingen davon aus, dass angesichts der intensiven Erlebnisse zumindest vorerst eher kurze statt lange Filme für VR angemessen seien.

Oculus ist ein Pionier bei der Entwicklung moderner Brillen für die Anzeige virtueller Realität, bei der Nutzer komplett in künstliche Welten eintauchen können. Die Firma wurde vor rund drei Jahren für zwei Milliarden Dollar von Facebook gekauft.

Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg zeigte sich immer wieder davon überzeugt, dass virtuelle Realität viele Lebensbereiche von der Bildung bis hin zur Wohnungssuche verändern werde. Die im vergangenen Jahr auf den Markt gebrachte erste Oculus-Brille blieb ein Nischenprodukt - wohl auch, weil sie recht teuer ist und einen mächtigen Computer erfordert. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Lust auf Spielspass zu zweit? Dann ist «Orbitals» dein Game!
Wer auf der Suche nach einem neuen Koop-Spiel ist, hat mit «Orbitals» den perfekten Nachschub gefunden. Obendrauf gibt es einen fantastischen Retro-Anime-Look, der Puristen besonders verzücken wird.
Wer «Orbitals» startet und in den späten 80ern oder frühen 90ern via Kabelfernsehen mit Animes in Berührung kam, wird sich sofort verklärt an eine Zeit zurückerinnern, in der Trickfilme aus Japan noch einen minimalistischen, grobkörnigen Stil besassen und uns in Welten zogen, von denen wir nie dachten, dass sie überhaupt existieren würden. Dieser Retro-Anime-Charme holt uns bei Spielbeginn sofort ab und öffnet uns die Tür für ein Abenteuer, das auch spielerisch überzeugen wird.
Zur Story