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Facebook will Internet-Drohnen in die Luft schicken in der Grösse eines Passagierflugzeugs

Eine Illustration der unbemannten Drohne.Bild: facebook

Facebook will Internet-Drohnen in die Luft schicken in der Grösse eines Passagierflugzeugs

Milliarden Menschen auf der Welt haben keinen Internetzugang. Das möchte Facebook mit solarbetriebenen Drohnen ändern.
27.03.2015, 10:4727.03.2015, 11:16

Die ganze Welt soll durch unbemannte Flugzeuge mit Internet versorgt werden. So sieht zumindest der Plan von Facebook aus. In einem Gespräch mit dem «Wall Street Journal» erklärt Entwicklungs-Vizepräsident Jay Parikh, dass im Sommer der erste Testflug mit einer solarbetriebenen Internet-Drohne stattfinden soll. Die Drohne wird eine grössere Flügelspanne als eine Boeing 737 aufweisen, jedoch nur so viel wiegen wie ein kleines Auto. Die leichte Bauweise soll dazu beitragen, dass die Drohne, Wochen, Monate oder gar Jahre in der Luft bleiben kann.

Eine grössere Flügelspannweite als diese Boeing 737 soll Facebooks Drohne aufweisen.
Eine grössere Flügelspannweite als diese Boeing 737 soll Facebooks Drohne aufweisen.bild: wikimedia

Aquila, wie das Flugmobil genannt wird, soll das Internet auf die geschätzten 1.1 bis 2.8 Milliarden Menschen ausweiten, die derzeit offline sind. Ein erfolgreicher Testflug mit einer zehnmal kleineren Drohne fand diesen Monat in Grossbritannien statt. Nun werde man abwarten müssen, was der Test mit Aquila bringen wird. «Das ist ein grosses Flugzeug und ein grosses Projekt und sowas wurde bisher noch nie gemacht», sagte Parikh gegenüber dem «Wall Street Journal».

Die Solar- und Batterien-Technologie, welche die gigantische Drohne antreiben werde, existierte noch nicht bis vor einem Jahr. Facebook will mit dem Projekt nicht gegen bestehende Internetanbieter antreten. Das entspräche nicht den eigenen Prinzipien und würde zu viel Geld kosten.

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bild: wikimedia

Google tüftelt ebenfalls an einer eigenen Internetlösung. Projekt Loon setzt dabei allerdings auf Ballone. Sowohl bei Googles als auch bei Facebooks ambitioniertem Unterfangen wird nicht mit einer Fertigstellung in absehbarer Zeit gerechnet.

Via The Verge

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