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Nintendo Switch

bild: watson

Nintendos Switch-Verkäufe gehen durch die Decke, aber die Zukunft könnte schwierig werden



Der Rückenwind eines neuen Konsolen-Modells und eines neuen «Pokémon»-Spiels hat Nintendo das bisher beste Quartal für seine Switch-Konsole beschert. Im Weihnachtsgeschäft wurde 10.8 Millionen Geräte abgesetzt - rund 15 Prozent mehr als vor einem Jahr. Davon entfielen gut 3.2 Millionen auf das günstigere Modell Switch Lite mit eingeschränktem Funktionsumfang. Das Spiel «Pokémon Sword and Shield» verkaufte sich in dem Quartal rund 16 Millionen Mal.

Laut Nintendo haben sich diese Spiele bislang am häufigsten auf der Switch verkauft:

  1. Mario Kart 8 Deluxe - 22,96 Millionen
  2. Super Smash Bros. Ultimate - 17,6 Millionen
  3. Super Mario Odyssey - 16,59 Millionen
  4. The Legend of Zelda: Breath of the Wild - 16,34 Millionen
  5. Pokemon Schwert / Pokemon Schild - 16,06 Millionen
  6. Pokemon: Let's Go, Pikachu! / Pokemon: Let's Go, Evoli! - 11,76 Millionen
  7. Splatoon 2 - 9,82 Millionen
  8. Super Mario Party - 9,12 Millionen
  9. New Super Mario Bros. U Deluxe - 5,85 Millionen
  10. Luigi's Mansion 3 - 5,37 Millionen

53 Millionen Switch verkauft

Insgesamt hat Nintendo in knapp drei Jahren rund 53 Millionen Switch-Konsolen verkauft und damit die gesamten Verkaufszahlen des Super Nintendo (SNES) egalisiert. Die Switch verkauft sich demnach fast gleich gut wie die Hit-Konsole Wii vor zehn Jahren.

Zum Vergleich: Microsoft hat in gut sechs Jahren rund 50 Millionen seiner Xbox-One-Modelle verkauft. Sony konnte in den letzten sechs Jahren 106 Millionen der Playstation 4 absetzen.

2020 dürfte Nintendos Höhenflug vorerst anhalten, unter anderem, weil Sonys Playstation 4 und Microsofts Xbox One das Ende ihres Lebenszyklus erreichen und das Kundeninteresse schwindet. Sony und Microsoft lancieren ihre neue Konsolen-Generation voraussichtlich gegen Ende Jahr.

Nintendo muss sich im Wandel der Branche zurechtfinden

Trotz der starken Verkaufszahlen: Konsolen verlieren an Bedeutung, während Online- und Smartphone-Spiele mehr Zeit der Nutzer und Erlöse auf sich ziehen. In der Zukunft drohen zudem weitere Umwälzungen durch das Cloud-Gaming, bei dem die Games eigentlich in Rechenzentren laufen und das Spielgeschehen auf die Geräte der Nutzer gestreamt wird. Damit werden auch anspruchsvolle Titel ohne Konsole oder hochgerüsteten PC zum Beispiel auf dem Fernseher gespielt werden können.

Nintendo ist extrem stark von der Switch abhängig, Microsoft hingegen kaum von der Xbox.

Der Nintendo-Umsatz sank im vergangenen Quartal um knapp fünf Prozent auf 578.7 Milliarden Yen. Der Gewinn stieg um 29 Prozent auf rund 134.4 Milliarden Yen - unter anderem dank niedrigerer Kosten und günstigerer Wechselkurs-Effekte. (oli/sda/awp/dpa)

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