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Die alltäglichen Grenzen der Meinungsfreiheit

Wegen dieses Bildes hat Facebook meinen Account gesperrt #JeSuisCharlie

So viel vorneweg: Es war keine blasphemische Karikatur, keine offensichtliche Gewaltdarstellung und kein Aufruf zu rassistischer Hetze. Da liesse Facebook mit sich reden. Nein, es war eine Liebkosung zwischen zwei Menschen. Mit viel Haut. Das geht gar nicht!



Das Web 2.0 wurde in den USA erfunden. Kein Wunder, wurde dieses #Neuland umgehend amerikanisch kolonialisiert. Dabei lautet die Devise bekanntlich: Gewaltdarstellungen sind kein Problem, nackte Haut hingegen geht gar nicht. 

Deshalb war es nicht weiter verwunderlich, dass Facebook nur den erotischen Aspekt meines Bildes kritisierte und nicht die dosierte Gewaltanwendung des Mannes. Dies war Grund genug, um meinen Account drei Tage zu sperren.

Dass keine primären oder sekundären Geschlechtsmerkmale erkennbar sind, scheint nebensächlich zu sein.

facebook sperre nacktheit philipp meier screenshot

Findest du den Unterschied zwischen Bart- und Schamhaar? Bild: tumblr/letmedothis

Das Hauptargument zur Löschung von Bildern mit zu viel nackter Haut lautet seitens Facebook immer: Die Plattform ist auch für Minderjährige zugänglich. Anmerkung: Wer einen Account eröffnen möchte, muss mindestens 13 Jahre alt sein.

Als ob ich diese Begründung seitens Facebook erwartete, führte ich in der Diskussion zum Bild das wahrscheinliche Verhalten meiner Kinder (7 und 11 Jahre alt) ins Feld: 

facebooksperre facebook sperre screenshot philipp meier

Das Lob kommt übrigens von einer Dame. Bild: Facebook/philippmeier

Leider ist der gesamte Diskurs zusammen mit dem Bild verschwunden. Den Screenshot machte ich nur, weil ich den Kommentar des potenziellen Denunzianten festhalten wollte.

«Facebook kann seine Richtlinien nur deshalb durchsetzen, weil es den Button ‹Melden› gibt. Sprich: Es fördert das Denunziantentum.» 

Böse Zungen würden von «Stasi 2.0 Methoden» schreiben; hier mit Bezug auf ein grosses Unternehmen. Das geht mir jedoch zu weit. Meine Mutter stammt aus der ehemaligen DDR und da konnten die Konsequenzen durch denunzieren viel einschneidender sein, bis hin zu Haft und Folter.

Ich wurde nur drei Tage gesperrt. Dabei konnte ich alles sehen, jedoch nichts posten, liken und kommentieren. Das ist für einen wie mich, der zu einem grossen Teil durch seine Facebook-Aktivitäten sein Geld verdient, nicht ohne. Es ist jedoch nicht das erste mal, dass mein Account gesperrt wurde. Deshalb war ich darauf vorbereitet ;-)

Bevor ich mich zu den Aktivitäten des (potentiellen) Denunzianten äussere und dazu, weshalb ich im Titel den Hashtag #JeSuisCharlie anhängte, hier nun das Vorgehen seitens Facebook, als mein Account gesperrt wurde.

Sperrung eines Accounts - So informiert Facebook

Beim Bild, das ich auf Facebook teilte, sah ich vor allem eine berechtigte Kritik: Die Bein-Fessel, an der der Mann kräftig zieht, ist sexistisch.

Abgesehen davon, dass das Frauen sehr wohl luststeigernd empfinden können - was einige in der Diskussion zum Bild herausstrichen, und auch den Erfolg von «Fifty Shades of Grey» ausmacht - wird das sexistische dadurch aufgehoben, dass der Mann unterwürfig dargestellt wird.

Es ist trotzdem bedenkenswert und diskussionswürdig. 

«Ich möchte bewusst mit Menschen auf Facebook verbunden sein, die nicht meiner Meinung sind. Wer jedoch bezüglich Zensur Handlanger von Facebook wird, den blockiere ich.» 

Ohne böse Vorahnung suchte ich deshalb die Facebook-Wall des potentiellen Denunzianten auf. Überraschenderweise stiess ich dort auf diejenige Form von Sexismus, die Facebook zulässt. 

facebook sperre screenshot philipp meier

Küsschen, Küsschen Bild: facebook/screenshot

facebook sperre screenshot philipp meier

Sportlich und elegant zugleich Bild: facebook/screenshot

Ich blockierte ihn und kam nicht umhin, sein Ansinnen kritisch zu hinterfragen. Meldete er mein Bild wirklich wegen der Nacktheit oder benutzte er es, um mir eins Auszuwischen?

Er hätte ganz einfach das Bild löschen und mich blockieren können. Dadurch hätte er nie mehr was von mir zu sehen bekommen.

Neben dem Trollen kann also auch der Melde-Button dazu benutzt werden, um missliebige Personen zu nerven. Nicht auszumalen, welche Türen der neue Button öffnet, den Facebook bald einführen wird: Das Melden von so genannten «Web-Hoax».

Was hat das Alles mit #JeSuisCharlie zu tun?

Ist es nicht ein Hohn gegenüber den Opfern des Charlie Hebdo Attentats, wenn ich meine kleine Facebook-Sperre mit einem barbarischen Terror-Anschlag auf die Redaktion einer Satire-Zeitung vergleiche?

Ja und Nein.

Ja, weil ich weiter oben bereits den Vergleich zwischen dem Denunziantentum auf Facebook mit «Stasi 2.0» zu überzogen fand.

Nein, weil wir uns in unserem Alltag viel öfters die Frage stellen sollten, wo unsere Meinungsfreiheit beschnitten wird. Nicht selten geschieht es sehr subtil und meistens haben wir uns sogar bestens mit unserer Schere im Kopf arrangiert.

Es stellt sich also die Frage, weshalb zwar die Gefühle eines Moslems verletzt werden dürfen - sogar Mark Zuckerberg schrieb #JeSuisCharlie - aber nicht von denen, die zuviel nackte Haut stört.

Bekanntlich war der #JeSuisCharlie-Chor sehr vielstimmig und oft ziemlich verlogen. Das zeigt gerade auch dieses Beispiel. 

Wenn wir aus #JeSuisCharlie eine Lehre ziehen sollten, dann diese: Wir sollten uns viel öfters darauf achten, wo wer durch wen in seiner Meinungsfreiheit beschnitten wird.

Das ist zwar anstrengend, aber es wäre viel differenzierter, als zu gegebenem Anlass einfach mal die mediale Bühne zu betreten und scheinheilig #JeSuisCharlie zu sagen.

Facebook-Phänomen «Plank Challenge»: Auf einmal wollen alle mitmachen

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Regula Sterchi 29.05.2017 21:10
    Highlight Highlight "Abgesehen davon, dass das Frauen sehr wohl luststeigernd empfinden können..."

    Frauen können das luststeigernd empfinden?
    Allein diese Anmerkung ist sexistisch. Das Lustempfinden eine*r Masochist*in ist absolut nicht vom Geschlecht abhängig. Beide Seiten werden von Menschen jeden Geschlechts gelebt. Ausgerechnet in diesem Artikel sollte solch ein Klischee NICHT bedient werden!
  • Paris 02.02.2015 09:37
    Highlight Highlight Wer seine sexuellen Präferenzen und sein Sexleben im Internet so darstellen muss, hat meiner Meinung nie wirklich Sex. Ich verstehe es nicht, warum solche Fotos im Internet veröffentlicht werden und die Verbindung zu Charlie Hebdo sehe ich auch nicht ganz.
  • Brienne von Tarth 29.01.2015 00:40
    Highlight Highlight Hallo
    Also irgendwie gefällt mir dieses bild nicht wirklich, das ist aber nur meine meinung welche hier nicht wichtig ist. Wichtig ist aber was in den richtlinien von fb steht. und wer sich nicht drann hält wird bestraft, ganz einfach. Du musst ja fb nicht benutzen wenn du damit nicht einverstanden bist. der grund aber, wieso ich diesen kommentar verfasst habe, ist: du sagst in diesem artikel der 'melden' button ist nicht gut, ein anderer artikel vor kurzer zeit aber ruft sogar auf dazu fb-kontakte zu melden und das finde ich scheinheilig. schlussendlich begrüsse ich diese funktion, so können gewalt und andere unangebrachte sachen schneller gefunden und gesperrt werden. also wieso regen sich leute über die facebook zensur auf? man weis es ja, also wieso fordert man es heraus? du sagst ja selber ist nicht das erste mal das sie dich sperren, also solltest du besser wissen was man posten darf und was nicht und nicht im nachhinein überrascht sein und dich als opfer hinstellen.
    • philipp meier 29.01.2015 10:46
      Highlight Highlight ich beschreibe nur, was passiert, wenn jemand auf fb ein bestimmtes bild postet, und was das alles bedeuten könnte.

      nochmals (weil schon anderswo kommentiert): ich mag vieles an facebook. das heisst jedoch nicht, dass ich deshalb alles kritiklos schlucken muss. ich ziehe auch nicht aus zürich weg, weil mir etwas nicht passt. da schimpfe ich halt auch ein bisschen;)

      btw: meines wissens haben wir hingewiesen, wie man leute blockieren kann. das ist nicht dasselbe wie sperren.
    • Brienne von Tarth 29.01.2015 14:52
      Highlight Highlight doch, explizit melden. aber egal... war wohl gestern ein bisschen schlecht drauf xD
      Benutzer Bild
    • philipp meier 29.01.2015 17:19
      Highlight Highlight oh. ja. das würde ich so nicht schreiben. pardon.
  • Nyi Phy 28.01.2015 18:44
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist das ebenso Trollen diesen "Denunzianten" heftig anzugreifen. Er hat deinen artikel gemeldet, weil er/sie diesen nicht in Ordnung findet. Du müsstest dich über Facebook auslassen, die haben deinen artikel gesperrt.
    • philipp meier 28.01.2015 21:19
      Highlight Highlight ich kritisiere facebook genauso, wenn nicht sogar noch mehr.
      es ist ein zufall, aber als solcher treffend, dass der denunziant die doppelmoral des systems derart plakativ vorführt;)
  • Zeit_Genosse 28.01.2015 18:20
    Highlight Highlight Etwas viel geschrei. FB ist ein Privatunternehmen und entscheidet was gezeigt wird. Dass es lieber mal ein Bild mehr verweigert, hat einerseits mit den juristischen Mitteln in den USA zu tun, der Policy von FB und andererseits mit der eher prüderen Einstellung zu sexuellen Darstellung (dafür eher offenen Haltung zu Gewalt). Das ist zu respektieren. Hier auf Meinungsfreiheit zu stemmen im Kontext mit #jesuischarlie, sehe ich nicht. Zum Bild. Gezeigt wird eine erotische "Shibari/Kinbaku"-Fesselkunst aus Japan, die aus dem frühen Japanischen Militär "Hojöjutsu" stammt, wo man Gegner kunstvoll Fesselte und Arretierte. Diese Art der Fesselung hat sich im Westen zu "Bondage" entwickelt und ist im Fetisch/SM-Bereich angesiedelt, wo die Unterdrückung der Frau durch Arretierung Programm ist. Im Shibari/Kinbaku wird die Frau meist nur gefesselt und nicht zwingen sexuell stimuliert. Dass FB hier auf sicher geht, verstehe ich bei dieser Bildcombo. Auf einer Fotoplattform, z.B. fotocommunity.de oder flickr.com, haben diese schönen Bilder im künstlerischen Kontext viel Raum. Du kannst dann von FB einen Link darauf setzen.
    • philipp meier 28.01.2015 21:25
      Highlight Highlight facebook ist hierzulande längst teil der öffentlichen meinungsbildung. also sollten wir uns kritisch mit dessen regeln auseinandersetzen dürfen. wir müssen nicht alles schlucken und facebook hat des öfteren auf kritik reagieren müssen.
      aber eigentlich geht es mir viel mehr um eine sensibilisierung gegenüber subtilen meinungsbeschneidungen, als darum, facebook eins auszuwischen. facebook hat viele gute seiten.
      ich stelle einfach die frage in den raum, weshalb die gefühle von moslems verletzt werden dürfen, aber diejenigen von prüden menschen nicht.
    • Cox 28.01.2015 22:32
      Highlight Highlight Wenn Facebook dann wegen solchen Bildern im Rechtsstreit steht, machen wir auch nichts für die Meinungsfreiheit sondern sind noch schön schadenfreudig.
      Deshalb können wir einem privaten Unternehmen eine gewisse Zensur nicht verbieten.
    • philipp meier 29.01.2015 10:50
      Highlight Highlight inwiefern könnte facebook wegen meinem bild in einen rechtlichen konflikt geraten? weil es jemand in den usa sehen könnte und dann deswegen facebook verklagen würde?
      dann soll facebook doch eine bildersperre für die usa einführen (das wäre bestimmt ganz einfach zu programmieren).

      in europa kann man meines wissens facebook deswegen nicht vor gericht zerren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anded 28.01.2015 16:46
    Highlight Highlight Nimms nicht persönlich, aber für mich als aussenstehenden (war nie Facebook Mitglied) tönst du wie ein Teenager, dem die Eltern für eine Woche die PlayStation weggenommen haben, weil er den kleinen Bruder Ballergames spielen liess (und dann von diesem verpetzt wurde). Wenn man noch bei den Eltern wohnt dürfen die halt die Regeln aufstellen. Charlie erwartet auch nicht, dass eine andere Zeitung ihre Zeichnungen druckt. Sie haben dafür eine eigene Zeitung. Ich beschwere mich ja auch nicht über die 600 Zeichen Kommentarlimit auf watson.ch, welche ebenfalls meine "freie Meinungsäusserung" beschnei
    • philipp meier 28.01.2015 21:34
      Highlight Highlight eben. wir sind doch alle erwachsene. der petzer könnte mich genauso gut blockieren. er würde nie mehr von meinen bildern belästigt. umgekehrt behandelt mich facebook - wie du es selber beschreibst - wie ein kind (strafe muss sein). als kunde einer firma (wir zahlen bei fb alle mit daten und zeit/aufmerkamkeit) erwarte ich eine andere beziehung als diejenige zwischen kind und eltern.
      und ob du bei fb dabei bist oder nicht: facebook ist längst teil der hiesigen meinungsbildung. deshalb sollten wir es auch kritisch hinterfragen dürfen.
  • Miicha 28.01.2015 16:25
    Highlight Highlight Mein Gott... so ein Theater wegen einem Bild? Dann lösch deinen Account bei Facebook, wenn du mit der Policy nicht einverstanden bist.
    • philipp meier 28.01.2015 21:38
      Highlight Highlight als ich deinen kommentar zu lesen begann dachte ich: genau! so ein theater wegen einem bild.
      aber dann merkte ich, dass du weder den petzer noch facebook meintest;)
      facebook ist längst teil der hiesigen meinungsbildung. deshalb sollten wir es auch kritisch hinterfragen dürfen.
      ich finde einiges an facebook toll. weshalb soll ich es gleich verlassen, wenn mir was nicht passt? ich ziehe ja auch nicht grad aus zürich weg, nur weil mich gewisse dinge stören. aber wieso soll ich sie nicht kritisieren dürfen?
    • Coffee2Go 29.01.2015 00:17
      Highlight Highlight Phillip: musst du zu allem deinen Senf dazu geben??
    • Coffee2Go 29.01.2015 00:18
      Highlight Highlight Phillip: musst du zu allem deinen Senf dazu geben??
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bilou 28.01.2015 16:20
    Highlight Highlight Dafür sperren sie solche Seiten trotz mehrmaligem Melden nicht...

    https://m.facebook.com/pages/Der-völkische-Sozialist/1456483917951350
    • philipp meier 28.01.2015 21:39
      Highlight Highlight danke für das passende beispiel
  • elivi 28.01.2015 15:54
    Highlight Highlight Facebook is bekannt dafür gewalt freien lauf zu lassen ... aussehr man sieht dabei ein nippel, das kann zu einem lebenslangen trauma führen! also nur weibliche nippel, männliche nippel sind ok da diese ja eh keinen nutzen haben.
    • Oberon 28.01.2015 21:03
      Highlight Highlight Die Brustwarzen sind ein besonders sensibler Bereich der Haut. Natürlich gelten Brust und Brustwarzen seit Urzeiten als hoch erogene Zone - egal ob bei Männern oder Frauen.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 28.01.2015 15:39
    Highlight Highlight Facebook ist kein demokratisches Medium. Man kann es nutzen oder lassen. ich selber komme auf mindestens ebenso viele Gründe es zu lassen, wie zu nutzen. Du hast völlig recht mit deiner Kritik! Und nun? Es werden keine 5 Menschen diesen Samstag am Bürkliplatz stehen und für dich demonstrieren. Faust im Sack machen, den Denunzianten sperren und evtl. einmal mit gleicher Münze zurückschlagen sowie einen dicken Stumpen paffen... mehr kannst nicht tun. Peace!
    • philipp meier 28.01.2015 21:45
      Highlight Highlight ich tue, was ich tun kann. das ist, zum denken und diskutieren anregen. mehr erwarte ich nicht.
      den denunzianten habe ich blockiert. ihn versuchen zu sperren, fände ich kindisch.
      aber auf das ganze einen stumpen paffen..., wieso nicht?! (habe eh schon lange keinen mehr gepafft)

«Das Vertrauen bröckelt» – Schweizer Internet-Usern auf den Zahn gefühlt

Die Ergebnisse der «Datenvertrauensstudie» 2020, die der Schweizer Vergleichsdienst Comparis veröffentlicht hat, lassen aufhorchen.

Das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die Internetakteure bezüglich seriösem Umgang mit Kundendaten habe in den letzten beiden Jahren durchs Band weg abgenommen; am stärksten bei Online-Shops. Dieses Fazit zieht Comparis zu seiner Datenvertrauensstudie 2020, die nun vorliegt.

Comparis hat watson die folgenden Infografiken vorab zur Verfügung gestellt. In der Nacht auf Donnerstag ist die Datenvertrauensstudie 2020 veröffentlicht worden.

Comparis-Digitalexperte Jean-Claude Frick:

Am …

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