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Hochriskante Sicherheitslücke in Chrome und Edge – Update nötig

Hochriskante Sicherheitslücke in Chrome und Edge – Update nötig

Sicherheits-Aktualisierungen für die Webbrowser Google Chrome und Microsoft Edge: Das sollten Nutzerinnen und Nutzer tun, um die gefährlichen Schwachstellen zu beheben.
12.01.2024, 15:4812.01.2024, 15:53
Marcel Horzenek / t-online
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Ein Artikel von
t-online

Google hat eine Aktualisierung für den Webbrowser Chrome veröffentlicht. Durch diese wird eine Sicherheitslücke geschlossen, die Experten als «hochriskant» einordnen. Das Problem scheint auch andere auf Chromium basierende Webbrowser wie Microsofts Edge zu betreffen.

Laut den Entwicklern von Google könnte die Sicherheitslücke von bösartigen Akteuren missbraucht werden, um beispielsweise Schadcodes über manipulierte Webseiten einzuschleusen und auszuführen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Deutschland warnt vor der Nutzung älterer Versionen dieser Browser und rät Nutzern, sie umgehend zu aktualisieren.

Die Sicherheitslücken betreffen insgesamt sechs Schwachstellen im Chromium-Unterbau, unter anderem in WebGPU und WebAudio. Sowohl Google als auch Microsoft haben schnell reagiert und Updates bereitgestellt.

So aktualisierst du deinen Browser

Nutzerinnen und Nutzer der beiden Browser erhalten die Aktualisierung von Chrome und Edge in der Regel über ein automatisches Update. Alternativ kann die neue Version auch manuell installiert werden, falls die automatische Update-Funktion deaktiviert ist.

Dazu klickt man im Menü des jeweiligen Browsers auf den Punkt «Über Google Chrome» oder «Über Edge». In dem sich öffnenden Fenster wird angezeigt, ob ein Update bereitsteht oder der Browser auf dem aktuellen Stand ist.

Die neuen fehlerbereinigten Versionen von Google Chrome lauten 120.0.6099.216/217 für Windows und 20.0.6099.210 für Android. Microsoft Edge läuft nach dem Update in der Version 120.0.2210.121.

Bislang liegen dem BSI noch keine Fälle vor, in denen die Sicherheitslücken ausgenutzt wurden – das Schadenspotenzial wird dennoch als besonders gross eingestuft.

Quellen

(t-online/dsc)

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