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Sundar Pichai, Chef des Google-Mutterkonzerns Alphabet, erhöht den Druck auf Mitarbeitende, die sich nicht impfen lassen wollen.
Sundar Pichai, Chef des Google-Mutterkonzerns Alphabet, erhöht den Druck auf Mitarbeitende, die sich nicht impfen lassen wollen.Bild: keystone

Google droht impfunwilligen Angestellten mit der Kündigung – das musst du wissen

Ein Grossteil der US-Techbranche verzögert laut CNBC die Pläne für die Rückkehr an den Arbeitsplatz. Derweil bereitet sich Google auf die Rückkehr ins Büro vor und zeigt offenbar wenig Geduld mit den Ungeimpften.
15.12.2021, 06:4715.12.2021, 13:44

Der US-Technologiekonzern Alphabet warnt einem Medienbericht zufolge impfunwillige Mitarbeitende bei Nichteinhaltung der Impfvorschriften vor Konsequenzen.

Wie geht Google vor?

Angestellte müssten ihren Covid-19-Impfstatus offenlegen und entsprechende Nachweise hochladen oder eine medizinische oder religiöse Ausnahmegenehmigung beantragen, heisst es in einem Memo der Unternehmensführung.

Wer die Vorschriften bis zum 18. Januar nicht erfülle, werde für 30 Tage zunächst in einen «bezahlten Zwangsurlaub» geschickt, berichtet der Sender CNBC.

Bei anhaltendem Verstoss werde der Mitarbeiter dann bis zu sechs Monate lang unbezahlt freigestellt, als letzter Schritt drohe im Anschluss die Kündigung.

Das Unternehmen kündigte an, nach diesem Datum Mitarbeiter zu kontaktieren, die ihren Status nicht hochgeladen hätten oder ungeimpft seien sowie auch jene, deren Ausnahmeanträge nicht genehmigt worden seien.

Warum tut Google das?

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters gab Google keinen Kommentar zu dem CNBC-Bericht ab, sagte aber: «Wir werden alles tun, um unseren Mitarbeitern, die sich impfen lassen können, dabei zu helfen, und stehen fest hinter unserer Impfpolitik.»

Die Regierung von Joe Biden hat US-Unternehmen mit 100 oder mehr Beschäftigten angewiesen, sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter bis zum 18. Januar vollständig geimpft oder regelmässig auf Covid-19 getestet werden.

Google hat seine mehr als 150'000 Angestellten laut CNBC-Bericht aufgefordert, ihren Impfstatus über das Intranet zu melden, unabhängig davon, ob sie in nächster Zeit ein Büro betreten oder weiterhin Homeoffice machen.

«Wir gehen davon aus, dass fast alle Stellen bei Google in den USA in den Geltungsbereich der Verordnung fallen», heisst es in dem Memo von Google.
quelle: cnbc.com

Häufige Tests seien keine Alternative zur Impfung.

Wie reagieren die Angestellten?

Die von der US-Regierung verfügte Impfpflicht werde nicht von allen Angestellten akzeptiert, heisst es. Mehrere hundert Google-Beschäftigte hätten ein Manifest gegen die Anforderungen des Unternehmens unterzeichnet und in Umlauf gebracht.

Die Unternehmensleitung erklärte, dass die Impfpflicht für alle Mitarbeiter gelten würde, auch für diejenigen, die von zu Hause aus arbeiten und direkt oder indirekt mit Aufträgen der Bundesregierung zu tun haben.

Was ist mit Homeoffice?

CEO Sundar Pichai hatte im vergangenen Juli angekündigt, dass das Unternehmen Impfungen für diejenigen verlangen würde, die in die Büros zurückkehren. Damals war geplant, die Büros im Januar 2022 wieder zu öffnen. Doch Anfang Dezember teilte Google den US-Angestellten angesichts der anhaltenden Bedenken über die Infektionszahlen mit, dass sie noch nicht in die Büros zurückkehren müssen.

Die Unternehmensleitung forderte die Mitarbeiter jedoch auf, weiterhin in die Büros zu kommen, «wenn es die Umstände erlauben».

Mitarbeiter mit Aufgaben, die nicht in den Geltungsbereich der Verordnung fallen und die auch ausserhalb des Büros ausgeführt werden können, können laut Google künftig «permanent von zu Hause aus arbeiten».

Was ist mit Google-Angestellten ausserhalb der USA?

Davon ist im CNBC-Bericht keine Rede.

Quellen

(dsc/sda/reuters)

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