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«Nest Protect ist ein schrecklich fehlerhaftes Produkt», findet der Googler Brad Fitzpatrick. screenshot: youtube

PR-Albtraum im Video

Hier verzweifelt ein Google-Mitarbeiter an einem Produkt, das von Google verkauft wird

Es ist der Albtraum jedes Unternehmens, wenn sich Angestellte öffentlich gegen ein eigenes Produkt stellen. Der Googler Brad Fitzpatrick tut dies mit einem äusserst nervigen Video.



Jetzt kann ich es ja verraten: Um ein Haar hätte ich mir den Rauchmelder Nest Protect auch gekauft. Die Online-Bestellung war bereits abgeschlossen, doch dann platzte der Deal – weil die Kreditkartendaten nicht mehr aktuell waren ...

Nachdem ich das Video des Google-Mitarbeiters Brad Fitzpatrick gesehen habe, bin ich froh, dass der Rauchmelder mit Internet-Anschluss nicht geliefert wurde. Denn anstatt smart, wie in der Werbung versprochen, scheint das Teil eher nervig zu sein. 

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Die Horror-Nacht der Fitzpatricks

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Das knapp sechsminütige Video. video: youtube

Mitten in der Nacht werden der Googler und seine Frau durch ein lautes Pfeifkonzert aufgeschreckt. Die Nest-Rauchmelder schlagen Alarm – doch von Feuer keine Spur. Was folgt, ist mehr als ärgerlich: Die an der Decke montierten Geräte lassen sich weder per Handbewegung noch durch Drücken deaktivieren. Fitzpatrick muss jeden einzelnen Rauchmelder abmontieren und die Batterien entfernen.

Überwachungskamera installiert

Über sein öffentliches Google-Plus-Profil warnt der Google-Mitarbeiter vor dem Produkt. Die Rauchmelder würden häufig zu Fehlermeldungen tendieren. Dies veranlasste ihn dazu, eine Überwachungskamera im Haus zu installieren. So musste er wenigstens nicht jedes Mal nach Hause eilen, wenn die Geräte einen angeblichen Brand meldeten. Blieb das Problem mit den lärmgeplagten Nachbarn ...

Google hat das Start-up Nest im Januar 2014 für den stolzen Preis von 3,2 Milliarden Dollar gekauft. Der Firmenmitgründer Tony Fadell war früher für Apple tätig und half mit, den iPod zu entwickeln. 

Zuletzt war der Ingenieur wegen Google Glass in den Schlagzeilen. Er soll die Videobrille, die vorerst gefloppt ist, komplett überarbeiten.

Nest brachte als erstes Produkt einen Thermostaten auf den Markt, der es ermöglicht, die Heizung über das Smartphone zu steuern. Als zweites folgte der Rauchmelder Nest Protect. Der US-Start ging allerdings tüchtig in die Hose. Wegen einer Fehlfunktion wurde der Verkauf gestoppt, dann wurden 440'000 ausgelieferte Geräte zurückgenommen.

Bleibt anzumerken, dass es auch zufriedene Nutzer der Nest-Produkte gibt. Einige haben Fitzpatrick via Google Plus geschrieben, dass sie keine technischen Probleme hätten mit den Rauchmeldern.

Via geek.com

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    Alle Leser-Kommentare
  • pun 18.02.2015 16:38
    Highlight Highlight Haha, die grosse Frage scheint mir aber, warum der Typ gefühlte hunderttausend Rauchmelder im 2 m Abstand in seiner Wohnung installiert hat. Damit fordert man sowas ja direkt heraus. :D
    • tike 18.02.2015 19:21
      Highlight Highlight Für eine gute Überwachung, je nach zu schützendem Objekt ist dies durchaus angebracht. Für ein neues Wohnhaus aber wohl übertrieben.

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