Digital
Google

Diese halbnackte Australierin wollte auch zum Google-Street-View-Star werden – jetzt muss sie vor Gericht

Diese halbnackte Australierin wollte auch zum Google-Street-View-Star werden – jetzt muss sie vor Gericht

02.04.2015, 06:0502.04.2015, 09:01
Mittlerweile posieren viele Menschen, wenn ein solches Auto von Google vorbeifährt.
Mittlerweile posieren viele Menschen, wenn ein solches Auto von Google vorbeifährt.Bild: google streetview

Eine Australierin hat sich barbusig einem Kamerawagen von Google präsentiert, um so im Kartendienst Google Maps zu erscheinen. Die Aktion hat ihr nun eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses eingebracht.

Die Frau wird vor Gericht zitiert, wie eine Sprecherin der Polizei von Südaustralien am Donnerstag sagte. Ihr drohe eine Geld- oder sogar Haftstrafe. 

Die 38-Jährige hatte extra ihr T-Shirt hochgezogen, als sie vor zwei Monaten einen Kamerawagen von Google sah, wie sie der Zeitung The Advertiser berichtete. «Ich habe mich entblösst, als er vorbeifuhr, und dann ist er zurückgekommen und hat noch einmal gefilmt, wohl um sicherzugehen, dass die Aufnahme stimmt», zitierte die Zeitung sie.

Die Aufnahmen in Port Pirie, 230 Kilometer nördlich von Adelaide, waren auf Google Earth zu sehen. Sie wurden in sozialen Netzwerken verbreitet. Dann kam der Ärger: «Wir haben sehr viele Beschwerden erhalten», sagte die Polizeisprecherin. (feb/sda/dpa)

Die 20 besten Google Street View Fails

1 / 23
Die 21 besten Krimis bei Google Street View
Auch Superhelden brauchen mal ein Päuschen.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wie KI die Menschheit auslöschen könnte – 6 Szenarien
Die Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz werfen Fragen auf. Selbst die Entwickler warnen davor, dass KI die Menschheit auslöschen könnte.
Lange wurde künstliche Intelligenz (KI) belächelt – doch dann kam ChatGPT. Seit die Firma OpenAI im November 2022 dieses sogenannte Large Language Model (LLM, grosses Sprachmodell) lanciert hat, kommt man immer weniger um die KI herum. Mittlerweile melden sich immer mehr Stimmen, die sie als Bedrohung sehen – und zu diesen Warnern zählen ausgerechnet einige der Leute, die die Entwicklung der KI an vorderster Front vorantreiben. Es gibt indes auch Stimmen, die diesen Warnern andere Motive unterstellen – etwa, dass sie künftigen Schadenersatzforderungen zuvorkommen möchten oder Marketing für die Fähigkeiten ihrer KI-Modelle betreiben.
Zur Story