Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
tim davids

Bild: Imgur

Ausgefallenes Erinnerungsfoto

Tim Davids' tote Eltern leben auf Google Street View weiter



Am 18. Februar postet Tim Davids auf Reddit ein Foto und schreibt dazu: «Im letzten Jahr starben sowohl meine Mutter als auch mein Vater. Doch auf Google Maps sitzen sie noch immer zusammen draussen vor meinem Elternhaus.» Die Reddit-Community ist ganz angetan von dem Foto – mehrere Hundert Kommentare sind in wenigen Stunden dazu geschrieben worden.

Die einen berichten, so etwas Ähnliches auch schon erlebt zu haben. Andere raten Davids, Google zu kontaktieren, damit die schöne Erinnerung nicht gelöscht wird. Mit so viel Anteilnahme und Interesse hätte Davids nicht gerechnet. Um sich zu bedanken, liefert er den anderen Reddit-Usern die gesamte Geschichte seiner Eltern und weitere Bilder.

Davids kramt alte Familienfotos raus – viele entstanden auf der roten Treppe vor dem Haus

tim davids

Bild: Imgur

Bild

Bild: Imgur

tim davids

Bild: Imgur

53 Jahre verheiratet

Davids' Eltern schlossen den Bund der Ehe als sie 17 und 21 Jahre alt waren. Auch dazu liefert er ein Foto. 53 Jahre lang waren die beiden verheiratet. Im Januar vergangenen Jahres starb Davids' Mutter im Alter von 72 Jahren, im November folgte ihr ihr 76 Jahre alter Ehemann. 

tim davids

Bild: Imgur

tim davids

Bild: Imgur

Eltern sassen gerne auf der Veranda

Auf diesem Foto sind längst nicht alle Familienmitglieder zu sehen: Davids' Eltern hatten drei leibliche Kinder. Als seine Tante starb, adoptierten sie weitere fünf. 

tim davids

Bild: Imgur

«Es war eine bittersüsse Überraschung.»

Tim Davids via Reddit

Davids und seine Angehörigen haben sich über das Fundstück auf Google sehr gefreut: «Vor allem weil sie auf dem Bild gemeinsam auf der Veranda sitzen, wie sie es immer taten», schreibt Davids. Und weiter: «Es war eine bittersüsse – aber eher süsse als bittere – Überraschung. Ich weiss, dass das Bild wahrscheinlich irgendwann von Google aktualisiert wird, aber es hat dafür gesorgt, dass wir etwas mehr das Gefühl haben, dass die beiden noch immer da sind.»

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Analyse

Die SwissCovid-App hat bereits über 1,85 Millionen Downloads – doch die EU blockt

Das Bundesamt für Gesundheit gibt sich trotz stagnierender Nutzerzahlen optimistisch. Und auch von der technischen «Front» gibt es positive Neuigkeiten. Hingegen lässt die EU-Kommission die Schweiz auflaufen.

Im Nachhinein ist man immer klüger.

Das gilt speziell auch für ein neuartiges IT-Grossprojekt wie die Schweizer Corona-Warn-App, SwissCovid.

Auch Deutschland hat eine solche Tracing-App, die wie das Schweizer Pendant auf technischen Schnittstellen aufbaut, die Apple und Google in ihre mobilen Betriebssysteme iOS (iPhone) und Android implementiert haben.

Die Deutschen konnten trotz turbulenter Anfangsphase ihre App früher in die App-Stores bringen als die Schweizer. Und sie haben sich im Gegensatz …

Artikel lesen
Link zum Artikel