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Google entfernt 100 Android-Apps – «grösster Rauswurf» in der Geschichte des Play Store?

Google hat Apps einer chinesischen Firma aus dem Play Store wegen Klickbetrugs entfernt. Die betroffenen Anwendungen sollen 600 Millionen Mal installiert worden sein und 250 Millionen monatliche Nutzer haben.



Ein Artikel von

T-Online

Laut dem Nachrichtenportal BuzzFeed News hat Google die Firma DO Global wegen möglichen Klickbetrugs bei Werbeanzeigen aus dem Google Play Store verbannt.

DO Global ist eine Tochterfirma des chinesischen Google-Rivalen Baidu. «Der Rauswurf dürfte der grösste in der Play-Store-Geschichte sein», berichtet BuzzFeed News.

Heimlich Anzeigen angeklickt

Der chinesischen App-Firma wird vorgeworfen, dass sie in Apps einen Programmteil versteckt hat, der dazu führt, dass Onlineanzeigen angeklickt werden. Das soll sogar dann klappen, wenn der Nutzer die App gar nicht verwendet, wird berichtet. Der Nutzer bemerkt dies in der Regel nicht, er nimmt keinen Schaden, es entsteht aber unter Umständen mehr Datenverkehr als nötig.

DO Global erklärte BuzzFeed News, dass es «Unregelmässigkeiten» bei der Nutzung der Werbeanzeigen in einigen seiner Produkte gegeben habe. Das Unternehmen akzeptiere die Entfernung aus dem AppStore und kündigte an, mit Google zusammenzuarbeiten, um die betroffenen Apps zu prüfen.

Verwendete Quellen:

(t-online.de/hd)

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    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 29.04.2019 19:27
    Highlight Highlight Nicht nur das... Google entfernt auch mal gerne Apps vom Telefon, wenn diese ihnen nicht in den Kram passen oder gar in Konkurrenz stehen.
    Dafür ist im Playstore "Play Protect" als Standard aktiviert und Google darf somit installierte Apps kontrollieren. Da wird z.B. mal gerne der "F-Droid" Store (Alternative zu Google) entfernt oder Werbeblocker, welche auch Google-Werbung verhindern und deshalb nicht bei Google zu finden sind, einfach beseitigt.
    Oder auch Software von Entwickler, welche nicht mit Google kooperieren (wollen), fliegt da mal einfach raus.
  • Do not lie to mE 29.04.2019 16:40
    Highlight Highlight Wife-Tracking-Apps sind ein Zeichen für das abscheuliche Regime Saudi-Arabiens, wurden aber meines wissen nicht entfernt. Andere beinhalten die Kreuzigung......

    Source: https://www.theguardian.com/commentisfree/2019/apr/28/wife-tracking-apps-saudi-arabias-vile-regime-crucifixion
    • Aussie 29.04.2019 23:04
      Highlight Highlight Bei dieser App fehlen mir die Worte.
  • Out of Order 29.04.2019 16:18
    Highlight Highlight Bei Klickbetrug, also wenns ums eigene Geld geht, versteht man offensichtlich keinen Spass. Tausende mit Malware verseuchte Apps und solche, die Daten der unwissenden Nutzer abgreifen, bleiben oder gelangen immer wieder in den Store.

    Bravo, Google. 👏🏻
    • sweeneytodd 29.04.2019 17:38
      Highlight Highlight Und das Problem? Der Playstore gehört Google und die geben die Regeln vor wie es mit Werbeanzeigen gehandhabt werden muss.
    • Out of Order 29.04.2019 18:20
      Highlight Highlight Muahahahaha! Du bist lustig. 😂

      Trotzdem, nur für dich (ist eigentlich Aufgabe der Eltern, ihren Kindern was über Verantwortung beizubringen):

      Das Problem ist die Verantwortung die Google nicht wahrnimmt und Millionen von Benutzern einem Risiko aussetzt - wohlwissend, seit Jahren und entgegen allen Skandalen und Meldungen von Institutionen, Security-Researchern, etc. Es wäre für Google ein Leichtes, dies zu ändern. Kein Interesse.
    • Sapientia et Virtus 29.04.2019 21:26
      Highlight Highlight @sweeneytodd: Das Problem ist die marktbeherrschende Stellung von Google und Apple, die faktisch darüber entscheiden, welche Software wir installieren können. Klar werden wenige diese chinesischen Apps vermissen, aber die Art, wie Apps angeboten werden, muss radikal umgekrempelt werden!
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