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Starmer will Grossbritannien mit KI «an die Weltspitze» bringen

Starmer will Grossbritannien mit KI «an die Weltspitze» bringen

Mit einem Aktionsplan für Künstliche Intelligenz (KI) will die britische Regierung das Wirtschaftswachstum ankurbeln und den Lebensstandard verbessern.
13.01.2025, 05:3313.01.2025, 07:21

«Unser Plan wird Grossbritannien an die Weltspitze bringen», kündigte Premierminister Keir Starmer an.

epa11812952 British Prime Minister Keir Starmer departs his official residence at 10 Downing Street to appear at Prime Minister's Questions (PMQs) at Parliament in London, Britain, 08 January 202 ...
Keir Starmer will Grossbritannien mit Hilfe von KI wieder auf die Sprünge helfen.Bild: keystone

Der Plan werde der Industrie die nötige Grundlage geben, um den Wandel voranzutreiben, hiess es in einer Mitteilung vom Sonntagabend. KI werde mehr Arbeitsplätze und Investitionen im Vereinigten Königreich schaffen, so der Premier. Starmer will die Pläne am Montag in einer Rede vorstellen.

Drei grosse Techunternehmen – Vantage Data Centres, Nscale und Kyndryl – haben sich laut der Mitteilung zu Investitionen in Höhe von 14 Milliarden Pfund (15,6 Mrd. Franken) verpflichtet, um die KI-Infrastruktur aufzubauen. Dazu sollen etwa KI-Wachstumszonen im ganzen Land eingerichtet sowie die Planung und der Bau von Rechenzentren beschleunigt werden. Dadurch sollen 13'250 Arbeitsplätze in Grossbritannien entstehen.

Der Einsatz von KI soll den Angaben zufolge auch dem öffentlichen Sektor helfen, Dienstleistungen zu erbringen und die Verwaltungsarbeit zu erleichtern. Davon könnten etwa der nationale Gesundheitsdienst NHS sowie Ämter und Schulen profitieren, hiess es.

Und die Nachteile?

Der durch ChatGPT ausgelöste Boom um generative künstliche Intelligenz bringt allerdings auch massive negative Effekte für die Gesellschaft mit sich. Die Funktionsweise ist zu wenig transparent. Das Risiko von Datenschutzverletzungen und Cyberangriffen wächst. Der Ressourcenbedarf (elektrischer Strom) ist enorm.

(sda/dpa)

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Nächste Linux-Lücke wird zu früh bekannt – bislang keine Updates verfügbar
Weitere Lücken mit dem Namen «Dirty Frag» ermöglichen die Rechteausweitung auf Linux-Systemen, mit der sich Angreifer Root-Zugriff verschaffen können. Auf geteilten Systemen ist es so offenbar möglich, andere User-Konten zu übernehmen und auszuspionieren. Betroffen sind wohl erneut alle Distributionen. Das erinnert frappant an die kürzlich entdeckte «Copy Fail»-Schwachstelle.

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