Digital
Apple

Apple zahlt Strafe in Brasilien wegen fehlender Ladekabel

Apple zahlt Strafe in Brasilien wegen fehlender Ladekabel

07.09.2022, 04:5007.09.2022, 04:50

Der US-Technikkonzern Apple muss umgerechnet mehr als 2 Millionen Franken Strafe zahlen, weil er in Brasilien Smartphones ohne Ladekabel verkauft hat.

Brasilianische Behörden warfen dem Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) diskriminierende Praktiken vor und forderten einen sofortigen Stopp des Verkaufs von Smartphones der Marke iPhone - unabhängig von Modell und Generation -, die nicht mit einem Ladegerät ausgestattet sind.

The line-up of the Apple iPhone 13 is displayed on their first day of sale, in New York, Friday, Sept. 24, 2021. They are, from left: iPhone 13 mini, iPhone 13, iPhone 13 Pro, and iPhone 13 Pro Max. ( ...
In Brasilien wurden die Apple-Geräte ohne Ladekabel verkauft.Bild: keystone

Das Ministerium für Justiz und öffentliche Sicherheit verurteilte den US-Konzern zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 12.28 Millionen Real (fast 2.4 Millionen Franken). Der Verkauf sämtlicher Smartphones vom Modell iPhone 12 und iPhone 13 wurde verboten.

Nach Angaben der brasilianischen Behörden erklärte Apple, die Entscheidung, iPhones ohne Ladekabel anzubieten, sei aus einer «Verpflichtung der Umwelt gegenüber» erfolgt. Brasilianische Behörden argumentierten jedoch, dass es durch die Massnahme keinen wirksamen Nachweis für den Umweltschutz in Brasilien gebe. (saw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
NDB warnt vor chinesischen Tech-Konzernen – Lenovo im Fokus
Der Bund will chinesische Computer kaufen. Dabei hat der Schweizer Nachrichtendienst gemäss NZZ explizit auf die Bedrohungslage hingewiesen.
Die Verwaltung in Bern plant, Tausende neue Notebooks, PCs und Monitore zu kaufen. Gute Aussichten auf den Zuschlag hat das chinesische Unternehmen Lenovo – das sorgt für Unruhe, schreibt die NZZ. Grund dafür sind Sorgen wegen der möglichen Verbindungen chinesischer Firmen mit dem autoritären Regime in Peking.
Zur Story