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epa08919418 The West Wing of the White House is seen behind a fence in Washington, DC, USA, on 04 January 2021. EPA/ERIN SCOTT / POOL

Home Alone? Bild: watson

Kommentar

Twitter wirft Trump (hochkant) raus – das sind die besten Reaktionen

@realDonaldTrump ist Geschichte.



Falls du die letzten Stunden in einer Internet-freien Zone oder Höhle verbracht hast: Der mächtigste Mann der Welt ist bei Twitter fristlos rausgeworfen worden. Donald Trumps persönliches Profil @realDonaldTrump gibt's nicht mehr.

Der US-Präsident kann fast 90 Millionen Follower (und das halbe Internet darüber hinaus) nicht mehr mit seinen Schimpftiraden und seinem Selbstlob erreichen.

Trump kann nicht mehr auf sein Konto zugreifen, seine Tweets und sein Profilbild wurden gelöscht.

Der Rauswurf hat im Internet ein gewaltiges Echo erzeugt. watson fasst die Reaktionen zusammen.

Covfefe

Was würden wir dafür geben...

Die halbe Welt fragt sich, wie der Choleriker die Nachricht vom endgültigen Twitter-Rauswurf aufnahm.

Dann schlug die Stunde der Witzbolde.

Timing is everything

Wenn du zum richtigen Zeitpunkt ein Parodie-Profil anlegst und gleich dein erster Tweet um die Welt geht und 1,7 Millionen Likes erzielt. (John Barron ist ein Pseudonym, das der echte Donald Trump in den 1980ern verwendete.)

Es hagelt Spott

Wie zu erwarten bekommt auch die Präsidentengattin ihr Fett weg. «Tolle Neuigkeiten», hiess es an die Adresse von Melania Trump gerichtet. «Twitter hat gerade Ihren Mann gebannt. Ihre Anti-Cyber-Mobbing-Kampagne funktioniert.»

Wisst ihr noch?

Zahlreiche Twitter-User riefen frühere, vor Hass und Boshaftigkeit triefende Trump-Tweets in Erinnerung.

Die Sache mit dem IQ ...

Da war die Trump-Welt (nach gewonnener Wahl, 2016) noch in Ordnung

Rausschneiden?

Andere finden, Trump müsse nun auch aus der Hollywood-Komödie «Kevin – Allein in New York» entfernt werden.

Späte Genugtuung

Hillary Clinton, die ehemalige US-Aussenministerin und Trumps Rivalin von 2016, reichte ein einfacher Haken, nachdem sie Trump zuvor (ebenfalls via Twitter) aufgefordert hatte, er solle sein Twitter-Profil löschen.

Luft abgedreht

Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen sagt, Präsident Trump brauche Twitter wie «Sauerstoff». Wegen des Verbots werde er «seinen Verstand verlieren».

Ein überfälliger Schritt

Mark Warner, ein demokratischer Senator und engagierter Kritiker des Silicon Valley, bezeichnet den Rauswurf als «überfälligen Schritt». Es handle sich aber um ein ganzes Ökosystem, das Fehlinformationen und Hass verbreitet, und dieses sei viel grösser als eine Person (Trump) allein.

Gute Frage

Bild

screenshot: twitter

Trump-Berater Rudy Giuliani wies darauf hin, dass der US-Präsident abgesehen von seinem gelöschten persönlichen Twitter-Profil ein offizielles Profil (@POTUS) hat. Darüber twittern darf der Gesperrte allerdings nicht mehr. Mehrere Tweets wurden kurz nach Veröffentlichung gelöscht.

Diese Tweets hatten nur ein kurzes Haltbarkeitsdatum ...

Bild

screenshot: techcrunch.com

Demnach sucht Trump nach einer Twitter-Alternative:

«Wir haben mit verschiedenen anderen Websites verhandelt und werden bald eine grosse Ankündigung machen, während wir auch die Möglichkeiten prüfen, in naher Zukunft eine eigene Plattform aufzubauen.»

quelle: twitter

Die gleichen Mitteilungen wurden später von Trumps Wahlkampf-Twitter-Profil (@TeamTrump) weiterverbreitet. Worauf Twitter auch dieses Profil umgehend sperrte.

Bild

screenshot: twitter

Mit der offiziellen Amtsübernahme durch Joe Biden am 20. Januar geht @POTUS an den neuen US-Präsidenten über. Und dessen erster Tweet dürfte einschlagen wie eine Bombe.

Und jetzt du!

Was wird dir vom twitternden US-Präsidenten in Erinnerung bleiben? Was denkst du, wie geht es weiter?

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