DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Home Alone?
Home Alone?Bild: watson
Kommentar

Twitter wirft Trump (hochkant) raus – das sind die besten Reaktionen

@realDonaldTrump ist Geschichte.
09.01.2021, 14:5909.01.2021, 18:03

Falls du die letzten Stunden in einer Internet-freien Zone oder Höhle verbracht hast: Der mächtigste Mann der Welt ist bei Twitter fristlos rausgeworfen worden. Donald Trumps persönliches Profil @realDonaldTrump gibt's nicht mehr.

Der US-Präsident kann fast 90 Millionen Follower (und das halbe Internet darüber hinaus) nicht mehr mit seinen Schimpftiraden und seinem Selbstlob erreichen.

Trump kann nicht mehr auf sein Konto zugreifen, seine Tweets und sein Profilbild wurden gelöscht.

Der Rauswurf hat im Internet ein gewaltiges Echo erzeugt. watson fasst die Reaktionen zusammen.

Covfefe

Was würden wir dafür geben...

Die halbe Welt fragt sich, wie der Choleriker die Nachricht vom endgültigen Twitter-Rauswurf aufnahm.

Dann schlug die Stunde der Witzbolde.

Timing is everything

Wenn du zum richtigen Zeitpunkt ein Parodie-Profil anlegst und gleich dein erster Tweet um die Welt geht und 1,7 Millionen Likes erzielt. (John Barron ist ein Pseudonym, das der echte Donald Trump in den 1980ern verwendete.)

Es hagelt Spott

Wie zu erwarten bekommt auch die Präsidentengattin ihr Fett weg. «Tolle Neuigkeiten», hiess es an die Adresse von Melania Trump gerichtet. «Twitter hat gerade Ihren Mann gebannt. Ihre Anti-Cyber-Mobbing-Kampagne funktioniert.»

Wisst ihr noch?

Zahlreiche Twitter-User riefen frühere, vor Hass und Boshaftigkeit triefende Trump-Tweets in Erinnerung.

Rausschneiden?

Andere finden, Trump müsse nun auch aus der Hollywood-Komödie «Kevin – Allein in New York» entfernt werden.

Späte Genugtuung

Hillary Clinton, die ehemalige US-Aussenministerin und Trumps Rivalin von 2016, reichte ein einfacher Haken, nachdem sie Trump zuvor (ebenfalls via Twitter) aufgefordert hatte, er solle sein Twitter-Profil löschen.

Luft abgedreht

Trumps ehemaliger Anwalt Michael Cohen sagt, Präsident Trump brauche Twitter wie «Sauerstoff». Wegen des Verbots werde er «seinen Verstand verlieren».

Ein überfälliger Schritt

Mark Warner, ein demokratischer Senator und engagierter Kritiker des Silicon Valley, bezeichnet den Rauswurf als «überfälligen Schritt». Es handle sich aber um ein ganzes Ökosystem, das Fehlinformationen und Hass verbreitet, und dieses sei viel grösser als eine Person (Trump) allein.

Gute Frage

screenshot: twitter

Trump-Berater Rudy Giuliani wies darauf hin, dass der US-Präsident abgesehen von seinem gelöschten persönlichen Twitter-Profil ein offizielles Profil (@POTUS) hat. Darüber twittern darf der Gesperrte allerdings nicht mehr. Mehrere Tweets wurden kurz nach Veröffentlichung gelöscht.

Diese Tweets hatten nur ein kurzes Haltbarkeitsdatum ...

screenshot: techcrunch.com

Demnach sucht Trump nach einer Twitter-Alternative:

«Wir haben mit verschiedenen anderen Websites verhandelt und werden bald eine grosse Ankündigung machen, während wir auch die Möglichkeiten prüfen, in naher Zukunft eine eigene Plattform aufzubauen.»
quelle: twitter

Die gleichen Mitteilungen wurden später von Trumps Wahlkampf-Twitter-Profil (@TeamTrump) weiterverbreitet. Worauf Twitter auch dieses Profil umgehend sperrte.

screenshot: twitter

Mit der offiziellen Amtsübernahme durch Joe Biden am 20. Januar geht @POTUS an den neuen US-Präsidenten über. Und dessen erster Tweet dürfte einschlagen wie eine Bombe.

Und jetzt du!

Was wird dir vom twitternden US-Präsidenten in Erinnerung bleiben? Was denkst du, wie geht es weiter?

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

So berichtet die Zeitungen über den Sturm auf das Kapitol

1 / 23
So berichtet die Zeitungen über den Sturm auf das Kapitol
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

So hätte 2020 ohne Covid-19 ausgesehen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

88 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Whats Son
09.01.2021 15:26registriert Januar 2020
Etwas opportunistisch ist das schon von Twitter... er hat früher schon schlimmere Sachen geschrieben. Eigentlich hätten sie ihn nach 1-2 Jahren schon sperren müssen.
69924
Melden
Zum Kommentar
avatar
TanookiStormtrooper
09.01.2021 15:33registriert August 2015
Ich würde ja so ziemlich jeden Tweet nehmen, indem er Obama etwas vorgeworfen hat, was er am Ende noch viel schlimmer gemacht hat. Die Liste würde aber einen eigenen Artikel abgeben (winkt mit dem Zaunpfahl 😉). Stellvertretend nehme ich mal den hier:
Twitter wirft Trump (hochkant) raus – das sind die besten Reaktionen\nIch würde ja so ziemlich jeden Tweet nehmen, indem er Obama etwas vorgeworfen hat, was er am Ende noch viel schlimmer gemacht hat. Die Liste würde aber einen eigenen Artikel abgeben (winkt mit dem Zaunpfahl 😉). Stellvertretend nehme ich mal den hier:
52313
Melden
Zum Kommentar
avatar
Whats Son
09.01.2021 15:18registriert Januar 2020
Wie er jetzt davon läuft...
Twitter wirft Trump (hochkant) raus – das sind die besten Reaktionen\nWie er jetzt davon läuft...
35011
Melden
Zum Kommentar
88
Wie zwei junge Frauen mit Nacktbildern gegen die russischen Invasoren kämpfen
Was als Scherz einer jungen Weissrussin begann, hat sich zu einer ungewöhnlichen Einnahmequelle für die ukrainischen Streitkräfte entwickelt. «TerOnlyFans» vermittelt ausziehwillige Freiwillige – für einen guten Zweck.

Die Ukraine kämpft ums Überleben – und kann dabei nicht nur auf eine schlagkräftige Armee zählen, sondern auch auf die Freiheitsliebe der Bürgerinnen und Bürger.

Zur Story