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Die Playstation 5 im Test: Das perfekte Gerät für diese Zeit



Eine Konsole ist immer nur so gut wie ihre Games. Nintendo-Fans wiederholen dieses Bonmot immer wieder gerne. Und ganz falsch liegen sie nicht. Eine gute Spielidee funktioniert auch ohne Raytracing. Und auch die beste Hardware kann ein Schrottgame nicht retten.

Andererseits legt die Hardware den Grundstein. Es gibt gute Beispiele dafür, wie Rechenpower helfen kann, Atmosphäre zu schaffen. Stichwort Blumenmeere in «Ghost of Tsushima». Und ein unpräziser Controller verhagelt auch die beste Spielidee.

Viele Games konnte ich noch nicht anspielen – nur gerade vier neue PS5-Titel – und die meisten Hardware-Mängel äussern sich erst nach längerem Einsatz (Die Joystick-Qualität der DualShock-Controller zum Beispiel). In dem Sinn sind Konsolentests wie dieser nach ein paar Tagen Testzeit mit Vorsicht zu geniessen.

Nun aber genug der relativierenden Worte – los geht's.

Optik

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Man sieht ihr das Gewicht nicht an. Auf die scharfkantige PS4 folgt die PS5 mit weichen Kurven. bild: sony

Wie bereits in unserem Unboxing beschrieben: Die PS5 sieht in Natur besser aus als auf Fotos. Das liegt vor allem am nicht ganz so satten Weiss, das mehr zu «Eierschale» tendiert als in Richtung der Zähne einer Fox-News-Moderatorin.

Wie bereits vielfach erwähnt: Die PS5 ist riesig. Die von uns getestete Version mit Blue-ray-Laufwerk misst fast stolze 40 Zentimeter in der Höhe (39 cm x 10,4 cm x 26 cm) und wiegt 4,5 Kilogramm. Das eine oder andere TV-Möbel wird ob diesen Massen in die Knie gehen.

Unser *hüstel* heisses Playstation-5-Unboxing

Video: watson/leb

Abwärtskompatibilität der Games ...

... ist zu 99 Prozent gewährleistet. Wir testen das mit «Ghost of Tsushima» und «The Last of Us Part II». Funktioniert tipptopp – die Games können aus dem User Interface von der persönlichen Library heruntergeladen und die Spielstände migriert werden. Feine Sache. «Ghost of Tsushima» wird von jetzt an nur noch auf der PS5 gezockt, schliesslich habe ich da kürzere Ladezeiten ...



... NICHT!

Ladezeiten

In der PS5 sind ultraschnelle Datenträger (SSDs) verbaut. Sony verspricht damit die Ladezeiten drastisch zu verkürzen. Wir vergleichen die Ladezeiten von «Miles Morales». Die PS5 erreicht nach 35 Sekunden die erste interaktive Stelle des Menüs, die PS4 benötigt dafür eine glatte Minute. Die Differenz ist eindrücklich.

PS4 vs. PS5: So schnell lädt «Miles Morales»

Video: watson

Auch mit «The Last of Us Part II» nimmt die PS5 der PS4 vom Menü bis zum ersten Spielschritt 31 Sekunden ab (1'20" vs. 1'51").

Anders hingegen «Ghost of Tsushima». Die Ladezeit auf der neuen PS5 beträgt bis zum Spielstart eine Minute und zehn Sekunden. Die PS4 unterbietet diese Zeit um ein paar Sekunden. Das bei ebenfalls 2160p.

Kein Empfang mehr für Uralt-Handys: Swisscom schaltet das 2G-Netz ab
😅

Damit haben wir wohl das Haar in der Suppe gefunden. Die Ladezeiten sind super. Tutto bene.

Haha! Die PS4 fängt die PS5 beim Laden von «Ghost of Tsushima» vor der Ziellinie noch ab.

Video: watson

Aufwärtskompatibilität der Controller

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bild: sony

PS5-Controller sind teuer. Im Moment 80 Franken. Wer gelegentlich mit Kollegen zockt, dem sind die 80 Höger dann doch zu viel. Aber: Auch mit dem PS4-Controller lässt es sich spielen! Mit einer Einschränkung zwar, aber immerhin. Und die Einschränkung ist folgende: Sämtliche PS4-Titel funktionieren auch mit dem DualShock der vierten Generation. Bei den neuen PS5-Titeln, die wir ausprobiert haben («Astro's Playroom», «Sackboy: A big Adventure», «NBA 2K21» und «Miles Morales» (PS5-Version)) war das aber nicht möglich.

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Wir spielen auf der PS5 – mit dem DualShock der PS4. gif: watson.ch

Lautstärke

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Ein ehemaliger watson-Mitarbeiter, Playstation 4, Frau mit Rabatt-Coupons.

Uuuh. Das ist ein wichtiger Punkt!

Die PS4 war laut. Laubbläserlaut. Die Ventilatoren drehten dermassen schnell, dass nicht viel fehlte, und sie wären in der Zeit zurückgereist. Für mich persönlich war die Lautstärke der PS4 der grösste Negativpunkt der Konsole.

Die PS5 hingegen ist angenehm leise. Smooth. Ein sanftes Rauschen. Welch Wohltat!

Natürlich: Wir haben erst sechs Spiele getestet und die Konsole wohl nie ganz an den Anschlag gebracht. Aber die Tendenz stimmt. Sony gibt denn auch an, dass die Grösse des Geräts unter anderem aufgrund der Geräuschminimierung zustande kam. Ich persönlich nehme diesen Kompromiss noch so gerne in Kauf.

Der Controller im Handling

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PS3-, PS4- und PS5-Controller der Reihe nach. Die Kreisfläche um die Knöpfe verflüchtigt sich, die Grösse nimmt dafür zu (und die Ähnlichkeit zu den X-Box-Controllern, würden böse Zungen jetzt behaupten). bild: watson

Der neue Controller ist leicht grösser als seine Vorgänger. Auch sonst gibt es Anpassungen, aber nicht so einschneidende, dass Dualshock-geeichte Hände gleich eine Allergie entwickeln. Dank der Aufrauung des Materials liegt der PS5-Controller sehr angenehm in den Händen – obwohl: einfach aufgeraut ist hier nichts. Eine Makrofotografie klärt auf: Bei den angenehmen Unebenheiten handelt es sich um die vier Playstation-Symbole. Wir sind verzückt.

Und dann noch dies: Ein Knopf ist hinzugekommen. Er schaltet das verbaute Mikrophon ein und aus.

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Von blossem Auge nicht erkennbar: Die aufgerauten Flächen bestehen aus den vier bekannten PS-Symbolen Viereck, Dreieck, Kreis und Kreuz. bild: watson.ch

Fragen habe ich bezüglich der Farbe. Ich weiss, was meine Hände weissen Oberflächen antun können. Ich werde die Entwicklung meines Controllers mit Argusaugen betrachten. Mein zweiter Controller kriegt auf jeden Fall eine andere Farbe.

Die neuen Funktionen des Controllers

DualSense nennt Sony seinen neusten Wurf. Das Gerät für die PS4 hiess noch DualShock. Und die Namen sind keine Zufallsprodukte. Der Shock vibrierte einfach. Mal mehr, mal weniger – rumble feature nannte sich das. So richtig ausgewachsen war das nicht, aber durchaus hilfreich in manchen Games.

Beim DualSense wurde dieses haptische Feedback nun erweitert. Die Signale sind dank neuer Motoren deutlich differenzierter: Ein Klopfen fühlt sich an wie ein Klopfen, ein Wind von rechts wenigstens im Ansatz wie ein Wind von rechts. Die Signale sind durchaus vielfältig und werden mit dem liebevollen Spiel «Astro's Playground» dem Spieler sanft näher gebracht. Überhaupt: Spielt das mal. Es ist erstaunlich gut.

Noch ist die Technologie des haptischen Feedbacks nicht komplett ausgereift, aber man kann erkennen, in welche Richtung Sony geht. Kommt gut.

Die Grafik

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Unglaubliche Grafik. Bei «Marvel’s Spider-Man: Miles Morales» werde ich visuell überfordert. bild: sony

Natürlich sind sämtliche angespielten PS5-Titel optische Spitzenklasse. «Spider-Man» war schon auf der PS4 (Pro) eine Wucht, der Nachfolger «Miles Morales» ebenso. Doch sehe ich im Vergleich zur PS4 jetzt riesige Unterschiede?

Die PS5 unterstützt Raytraycing (zu Deutsch: Strahlenverfolgung). Damit werden zum Beispiel Spiegelungen und Lichteffekte täuschend echt wiedergeben – im Endeffekt geht es um die Sichtbarkeit von Objekten.

Ja, natürlich sieht man einen Unterschied – wenn man denn weiss, wo man hinschauen muss (und man im actiongeladenen Spektakel die Zeit dafür findet). Natürlich wirkt das Spiel auf der PS5 etwas knackiger und frischer. Der Unterschied schlägt sich (auf einem 4k-Screen) aber vor allem auf die Framerate nieder. Die PS5 stemmt einfach mehr Details bei mehr Frames pro Sekunde. Aus der «verdammt guten Optik» auf der PS4 wurde, «oh shit, verdammt gute Optik – und das so fliessend!» Aber: Der Evolutionsschritt ist nicht gigantisch. Fanboys werden mich für diese Aussage wohl pfählen.

Apropos: Das «Miles Morales» bietet einen «Performance»-Modus an. Die Framerate von 60 soll dabei nicht unterschritten werden. Es sieht auch so noch atemberaubend aus.

Eine detaillierte Analyse zu den Grafik-Unterschieden auf den verschiedenen Konsolen.

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Video: YouTube/IGN

Auch wenn «Miles Morales» einen unglaublichen Eindruck hinterlässt: Wir wissen alle: Die ersten Spiele mobilisieren in der Regel nicht alle Reserven. Davon sind wir noch ein paar Jahre entfernt. Aber wenn der neuste Spider-Man-Ableger die Benchmark setzt, dann können wir uns alle auf die Zukunft freuen.

Der Speicherplatz

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Hier kann der Speicher der PS5 erweitert werden. bild: youtube/playstation

Beide Versionen der PS5 sind mit 825 Gigabyte Speicherplatz ausgestattet. Für Games, Videos und Fotos stehen dem Spieler aber nur ca. 670 Gigabyte zur Verfügung. Wer seine Playstation per LAN-Kabel ans Netz hängt, lädt auch grosse A-Titel in weniger als einer Stunde runter. Vorausgesetzt, die Internetverbindung lässt das zu. Bei mir führt das dazu, dass ich meine Löschhemmungen je länger je mehr verliere. Deshalb dürften die 670 Gigas für mich reichen.

Andere hingegen werden mit zwei, drei CoDs und einem «Red Dead Redemption» schon fast an den Anschlag kommen. Sie werden den internen Speicherplatz erweitern wollen. Das geht relativ einfach, aber noch nicht kostengünstig.

Die Benutzeroberfläche

Wer im Playstation-Universum zuhause ist, wird sich auch im neuen UI sofort wieder zurechtfinden. Sony hat keine radikalen Veränderungen verbrochen. Das braucht das Jahr 2020 nicht auch noch.

Ein paar nette Details sind dazugekommen. Das Wechseln zwischen zwei Spielen zum Beispiel geht per «Switcher»-Icon nun deutlich einfacher.

So wird geswitcht

abspielen

Video: YouTube/PlayStation Universe

Wer von Mutti zum Nachtessen gerufen wird, kann das Spiel unterbrechen, die Konsole in den Ruhemodus versetzen, und nach den gebratenen Kartoffeln, oder auch Tage später, innerhalb von wenigen Sekunden vom Ruhemodus aus weiterspielen. Auch das: eine kleine, aber feine Neuerung. Oder da ist die In-Game-Helpline (nur für Playstation-Plus-Abonnenten) und, und, und.

Rein optisch ist die UI-Auswahlliste etwas nach oben und damit gleichzeitig in den Hintergrund gerutscht. Ich persönlich schätze die neue Unaufdringlichkeit und fühlte mich sogleich zuhause.

Fazit

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Das richtige Gerät zur richtigen Zeit: Die Playstation 5. bild: sony

Als Journalist ist man gewillt, möglichst neutral und objektiv zu berichten. In der Regel bleibt es beim Versuch. Denn gerade in diesen unruhigen Zeiten kann niemand leugnen, dass die Umstände unsere Empfindungen beeinflussen.

Ich muss gestehen, dass mich ausgerechnet der PS5-Test in dieser Hinsicht auf dem falschen Fuss erwischte. Videospiele ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Sie sind noch vor Sport die grosse Konstante. Nie habe ich nicht gespielt.

Das könnte ein Grund sein, weshalb mich die Playstation 5 auf ganz eigenartige Weise berührt. Sie ist neu, besser – und vermittelt doch diese wohlige Wärme von Bekanntem. Das UI ist aufgebohrt, aber fühlt sich trotzdem an, als wäre ich immer hier zuhause gewesen. Ein frischer Satz Spiele kommt dazu – aber die alten verschwinden trotzdem nicht.

Die PS5 bringt mir das etwas verlorengeglaubte Gefühl von Unbeschwertheit zurück. Weg ist das Virus, weg ist der Klimawandel, weg sind auch die möglichen düsteren Prognosen aus den USA. Wenigstens für ein paar Stunden.

Vielleicht liegt es auch an der Spiele-Kombination. Die naiv-süssen «Astro's Playground» und «Sackboy» stehen so erfrischend quer zu allem, was dieses Jahr bisher zu bieten hatte. Da kann das Herz nur aufgehen.

Worauf ich hinaus will: Es braucht nicht immer die grossen Veränderungen. Sony hat das Konsolenrad nicht neu erfunden, sondern Gutes gut sein lassen und eine Vielzahl kleiner Verbesserungen hinzugefügt. Das ist aber genau, was es im Jahr 2020 brauchte. Und ich bin mir sicher, ich werde nicht der Einzige sein, der das so sieht.

So, jetzt gehe ich nach Hause. Jeden Moment sollte der Demon's-Souls-Code eintreffen.

Die Playstation 5 von Sony kostet je nach Version zwischen 400 und 500 Franken und ist in der Schweiz im Moment ausverkauft. Eine Anfrage, wann wieder Bestellungen aufgenommen werden können, liegt vor.

Playstation 5 – hot unboxing video

Video: watson/leb

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