Digital
Nintendo

Switch kommt – das musst du über die neue Nintendo-Konsole wissen

Nintendo Switch

Switch kommt – das musst du über die neue Nintendo-Konsole wissen

13.01.2017, 06:4013.01.2017, 08:07

Nintendo bringt seine neue Konsole Switch am 3. März auf den Markt. Mit einem US-Preis von rund 300 Dollar wird sie in etwa genauso viel kosten wie die aktuellen Konkurrenzgeräte von Sony und Microsoft.

Nintendo Switch
Nintendos teilbarer «Joy-Con»-Controller.Bild: watson

Die Spiele für die Switch sollen ohne regionale Einschränkungen weltweit nutzbar sein, kündigte Nintendo am Freitag an. Die Switch-Konsole ist der grosse Hoffnungsträger für Nintendo, nachdem das jüngste Modell Wii U sich schlecht verkauft und für hohe Verluste gesorgt hatte.

Nintendos Vision ist, dass man mit der Switch mit ihrem Touchscreen zum einen unterwegs spielt, sie aber auch über eine Docking-Station an den Fernseher anschliessen kann. Die Controller zur Steuerung können sowohl ans Display angesteckt als auch von zwei Spielern gleichzeitig genutzt werden. Sie haben beide Bewegungs-Sensoren wie bei Nintendos Erfolgsmodell Wii, was zum Beispiel ein neues Box-Spiel ermöglicht.

Im Party-Game «1-2-Switch» können zwei Spieler die Controller nutzen. Zum gemeinsamen spielen über das Internet wird wie bei der Konkurrenz ein kostenpflichtiges Abo notwendig sein.

Neue Spiele

Insgesamt seien schon jetzt rund 80 Spiele für die Switch in Entwicklung, betonte Nintendo. Der Mangel an attraktiven Games war ein Problem der Wii U. Jetzt kommen populäre Titel wie «Fifa» auf Nintendo-Konsolen zurück.

Nintendo Switch
Bild: watson

Gleich zum Start gibt es das von Fans seit langem erwartete neue Spiel aus der «Zelda»-Reihe, «Breath of the Wild». Zum Jahresende folgt ein Spiel mit Super Mario, in dem Nintendos Kultfigur in realistischer Stadt-Umgebung unterwegs ist.

Bei den Controllern der Switch verfeinerte Nintendo den eingebauten Rüttel-Mechanismus. So könne man zum Beispiel realistisch den Effekt erzeugen, als halte man ein Glas, in das Eiswürfel reingeworfen würden und es sich mit Wasser fülle, hiess es.

Der Preis der Switch in Europa wurde zunächst nicht genannt. Die Vorbestellungen starten zumindest in Japan am 21. Januar.

Die Investoren waren nicht besonders beeindruckt: Die Nintendo-Aktie notierte nach der Präsentation um rund 3,80 Prozent im Minus.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
50 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Lord_ICO
13.01.2017 10:13registriert März 2016
Der Preis des Online Abos ist bekannt, in den USA kostet dieser pro Monat 8,99$, dass ist doppelt so viel wie das PSN oder XBOX Live. Wenn man an Nintendos totalversagen in Sachen Online-Gaming seit 10 Jahren denkt, ist das ein ziemlicher Schlag ins Gesicht.
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Mati
13.01.2017 13:05registriert Februar 2015
Shut up and take my money.
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
TanookiStormtrooper
13.01.2017 18:20registriert August 2015
Weil es einfach zu süss gemacht ist. Hier noch ein Video wie Papa Bowser darauf achtet, dass sein Sohnemann nicht zu viel mit der Switch zockt. 😄
00
Melden
Zum Kommentar
50
Moltbook erklärt: Wie KI-Agenten miteinander kommunizieren
Millionen KI-Agenten diskutieren in einem eigenen Forum miteinander – die Menschen schauen zu. Moltbook will zeigen, wie autonome künstliche Intelligenz wirklich ist. Doch entsteht hier ein echter Diskurs oder nur ein Echo aus Trainingsdaten?
Wohin führt es, wenn KI-Tools miteinander kommunizieren? Kann überhaupt ein Diskurs entstehen, wenn Programme, die ausschliesslich auf das Wissen zurückgreifen, welches bereits erdacht ist? Treffen dann nicht Diskutanten aufeinander, deren Wissensstand exakt derselbe ist, frei von Feinjustierung durch individuelle Erfahrungen? Alles schreit nach einem argumentativen Showdown zwischen Brockhaus-Büchern.
Zur Story