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Schwerer Schlag gegen kriminelle Online-Plattform «Crimemarket»

Schwerer Schlag gegen kriminelle Online-Plattform «Crimemarket»

Die Polizei hat einer deutschsprachigen Handelsplattform für Drogen und andere illegale Güter angeblich den Garaus gemacht. Ermittler schlugen an 100 Orten in Deutschland zu.
01.03.2024, 08:3901.03.2024, 08:40
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Ein Artikel von
t-online

Der Polizei hat nach eigenen Angaben eine kriminelle deutschsprachige Handelsplattform namens «Crimemarket» im Internet ausgehoben. Der Schlag gegen die Onlinehändler erfolgte im Rahmen einer bundesweiten koordinierten Aktion, wie die Polizei in Düsseldorf mitteilte. Auf der Plattform seien kriminelle Dienstleistungen, aber auch detaillierte Anleitungen zu schweren Straftaten oder Drogen erhältlich.

Insgesamt seien knapp 100 Objekte in fast allen Bundesländern durchsucht worden, sagte ein Polizeisprecher in Düsseldorf am Donnerstagabend. Nach seinen Angaben wurden mehrere Personen festgenommen. Keine Angaben machte er zur Frage, wie viele Menschen festgenommen wurden.

Die Website sieht «normal» aus ...

Screenshot crimemarket.is (1. März 2024).
Aktueller Screenshot der crimemarket.is-Website. Die Polizei will am Freitag über den Schlag gegen die illegale Verkaufsplattform informierenscreenshot: watson

Erst nach dem Einloggen bekommen User dieses Banner zu sehen:

Screenshot zur von der Polizei beschlagnahmten Plattform crimemarket.is.
Screenshot: tarnkappe.info

Ein Bundesland war Schwerpunkt der Zugriffe

Der Schwerpunkt der Razzien gegen die Cyberkriminellen lag in Nordrhein-Westfalen. Weitere Details will die Polizei am Freitagmittag in Düsseldorf bekanntgeben. Bis dahin werde man keinerlei weitere Auskünfte geben, betonte der Polizeisprecher.

Beim «Crimemarket» soll es sich optisch um eine Plattform gehandelt haben, wie man sie auch zum – legalen – Onlineshopping verwendet. Im Fokus der Ermittler standen nicht nur die Betreiber der Plattform. Man gehe auch gegen Anbieter von kriminellen Leistungen und deren Kunden vor.

Dem Zugriff seien intensive Ermittlungen unter der Leitung der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime in Nordrhein-Westfalen vorangegangen. Eine Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Düsseldorf habe jahrelang Beweise zu Straftaten rund um die kriminelle Plattform zusammengetragen.

Quellen

(t-online/dsc)

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