Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Chaos bei den Hackern – CCC Schweiz distanziert sich von «Swiss Leaks»

Der Start der neuen Schweizer Whistleblower-Plattform wird von Querelen rund um den Chaos Computer Club überschattet. Nun haben die Initianten reagiert.



Update: Die Initianten der neuen Whistleblower-Plattform SwissLeaks haben gegenüber watson Stellung genommen. Andreas Freimüller, Präsident von Campax, schreibt uns: 

«Um weitere Unstimmigkeiten zwischen dem CCC-SO und dem CCC Schweiz zu vermeiden, wird SwissLeaks vom gleichen Personenkreis, aber ohne Bezug zum CCC lanciert. Die an SwissLeaks Beteiligten entschuldigen sich für die entstandenen Umstände.»

Ein Whistleblowing-Projekt sei für die Vorstellung an der CoSin (Jahrestreffen des CCC Schweiz, Anmerkung der Red.) eingereicht worden und man sei zuversichtlich, «in dieser Form auf das breite Know-how und die grundsätzliche Unterstützung des CCC zählen zu können».

Damit zur ursprünglichen Meldung:

Der Chaos Computer Club (CCC) Schweiz distanziert sich gemäss einer am Montag verschickten Medienmitteilung von der neuen Whistleblower-Plattform «Swiss Leaks» und dem «Chaos Computer Club Südostschweiz». Dieser Verein sei nicht Teil des CCC und des schweizerischen Landesverbands.

«Wir warnen davor, der Plattform ‹Swiss Leaks› nur wegen unseres Namens besonders zu vertrauen. Die vorgeblich sichere Anlaufstelle für Whistleblower wurde per SDA-Meldung am 23. Mai 2018 in der Presse verbreitet und fälschlicherweise sowie unlauter mit dem Namen ‹Chaos Computer Club› bzw. ‹CCC› in Verbindung gebracht. Die behauptete Nähe dieser Plattform zum CCC, in der Schweiz und im Ausland, existiert nicht.»

Die Nachrichtenagentur SDA hatte letzten Mittwoch eine Meldung zur neuen Whistleblower-Plattform «Swiss Leaks» verbreitet und darin geschrieben, dass unter anderem «der Chaos Computer Club Südostschweiz (CCC)» hinter dem Projekt stehe.

Weiter hiess es in der SDA-Meldung: «Der CCC Südostschweiz ist ein unabhängiger Verein und eine ‹dezentrale Einheit› des CCC Schweiz.»

CCC Schweiz kritisiert auch Vorgehen rund um «Chaos Alpen Kongress»

Nach mehreren Hinweisen präzisierte watson in einem am vergangenen Donnerstag publizierten Bericht zu «Swiss Leaks», dass es sich beim Chaos Computer Club Südostschweiz um einen unabhängigen Verein handle, «über dessen Aufnahme der Verein CCC Schweiz Mitte Juni befinden wird».

Von einer offiziellen Aufnahme in den CCC-Landesverband scheint der Bündner Verein allerdings ziemlich weit entfernt zu sein. Denn es gibt noch weitere Differenzen.

So kritisiert der CCC Schweiz in der aktuellen Medienmitteilung einen Kongress, den der Chaos Computer Club Südostschweiz gemäss früheren Medienberichten im Prättigau plant.

«Darüber hinaus hat der ‹Chaos Computer Club Südostschweiz› bereits im März einen ‹Chaos Alpen Kongress› angekündigt, ebenfalls ohne Absprache und ebenfalls über die Medien. Darin macht der Präsident des ‹Chaos Computer Club Südostschweiz› klar, dass er ‹[...] eine ganze Reihe von Firmen angeschrieben [hat]› – um sie als Teil der Hauptakteure für den ‹Chaos Alpen Kongress› zu gewinnen. Auch das entspricht nicht dem üblichen Vorgehen des Chaos Computer Clubs.»

watson hat den Präsidenten des Chaos Computer Club Südoschweiz, den SP-Politiker Luzi Stadler, um eine Stellungnahme gebeten. Er schreibt uns:

«Dass der CCC-Schweiz nicht einverstanden ist, dass wir eine Whistleblower-Plattform betreiben wollen, nehmen wir überrascht zur Kenntnis. Wir werden weiterhin versuchen, das Gespräch mit dem CCC-Schweiz zu suchen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Ein erster Lösungsvorschlag wurde vom CCC-Schweiz letzte Woche zuerst akzeptiert, später widerrufen.»

Und weiter schreibt Stadler: Für die CoSin, das jährliche Hackertreffen des CCC-Schweiz, habe man ein Projekt zum Thema Whistleblowing Switzerland «noch vor der Veröffentlichung der Medienmitteilung zur Vorstellung angemeldet», das Gesuch sei bewilligt worden.

«Wir verstehen, dass es sich bei Whistleblowing um ein kontrovers diskutiertes Thema handelt, welches viele technische und soziale Fragen aufwirft. Wir haben das Projekt nicht gestartet, um den CCC-Schweiz oder andere Hackertreffs herauszufordern. Wir wollen vielmehr eine Diskussion zu diesem Thema anregen, was uns offenbar gelungen ist.»

Luzi Stadler

Das Projekt SwissLeaks sei nicht unter diesem Namen angemeldet, sonder ein Beitrag mit dem Titel Whistleblowing Switzerland und der Beschreibung: «Warum braucht die Schweiz eine Whistleblowing-Plattform, was sind die technischen Herausforderungen, was sind ethische Anforderungen».

Stadler schreibt, der Verein Chaos Computer Club Südostschweiz sei im Dezember 2017 in Chur gegründet worden. Das Aufnahmegesuch in den CCC-Schweiz liege seit einiger Zeit auf dem Tisch und werde an der CoSin am 17. Juni behandelt.

Zu einem allfälligen Hacker-Kongress im Prättigau schreibt Stadler: «Das Projekt eines Kongresses hat sich noch nicht weiter konkretisiert, ob und welche Rolle dem Chaos Computer Club Südostschweiz zukommt ist noch unklar».

Bild

So präsentiert sich der Chaos Computer Club Südostschweiz auf der Programmier-Plattform Github. screenshot: github

Schliesslich ruft Stadler auch noch die Vorteile einer dezentral organisierten losen Vereinigung wie dem CCC, dessen Idee ursprünglich aus Deutschland stammt, in Erinnerung:

«Der CCC-Schweiz ist ein Verein nach Schweizer Recht, Mitglieder sind Gruppierungen, die für sich selbständig sind. (...) Diese dezentrale, chaotische Struktur ermöglicht jeder einzelnen Gruppierung (in der Regel wiederum Verein), Projekte eigenständig zu entwickeln und zu verbreiten. Diese Struktur verhindert auch, dass ein einzelner Verein eine zentralistische Machtposition einnimmt.»

Das könnte dich auch interessieren:

Hier wird ein Swisscom-Sendeturm gesprengt

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

40
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

24
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

81
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

32
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

140
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

111
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

5
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

40
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

24
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

81
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

32
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

140
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

111
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

5
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

95
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

46
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

219
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

26
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Venty Lator 28.05.2018 13:18
    Highlight Highlight Man stelle sich vor, der gute Luzi Stadler hätte einen Verein "Hells Angels Südostschweiz" oder "Outlaws MC Schiers" gegründet und in dessen Namen Medienmitteilungen verbreitet. Da könnte er vermutlich froh sein, wenn nur Valentin Landmann bei ihm an die Tür klopfen würde.

    Aber mit dem Label CCC, da kann man sich das natürlich erlauben. Eine unglaubliche Frechheit ist das, was dieser Herr sich da erlaubt.
    • Ueli der Knecht 28.05.2018 13:24
      Highlight Highlight Es ist tatsächlich so, dass jeder Pseudo-Hacker-Verein sich CCC nennen darf.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Chaos_Computer_Club#Dezentralisierung_des_Clubs

      Auch der CCC-Schweiz schmückt sich mit solchen fremden Federn, ohne die Zustimmung derjenigen, die einst den CCC gegründet haben.
    • Claudio Luck 28.05.2018 15:17
      Highlight Highlight Darf er. Aber den Ruf der Inspirationsquelle beeinträchtigen darf er nicht (üble Nachrede), und den guten Ruf nutzen um sich selber besser darzustellen auch nicht (unlautere Werbung). Genau das passiert hier. Die Dezentralisierung ist auch nicht gesetzesüblich und daher kein Recht, das ihr voraussetzen könnt, sondern kommt im CCC als Privileg und Ausdruck des Vertrauens nach dem man sich erstmals integriert hat und bewiesen hat, dass man die Werte kennt und lebt. Mal "Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb" lesen und verstehen.
    • Ueli der Knecht 28.05.2018 16:02
      Highlight Highlight Claudio Luck: Üble Nachrede und Unlauterer Wettbewerb wären strafrechtlich relevante Sachverhalte. Es ist Verleumdung, wenn man jemandem eine Straftat vorwirft, obwohl man weiss, dass die Unschuldsvermutung gälte und kein entsprechendes Strafurteil existiert. Insofern müsstest du dich doch an der eigenen Nase nehmen.

      Nochmals: Es steht auch im Wikipedia, und auch Hernani und viele andere seiner CCC-Anhänger bestätigen, dass man nicht vertrauen kann, wenn CCC draufsteht. Chaos ist und heisst Chaos. Die Reputation des CCC ist daher sowieso schon am A... Da gibts gar nichts zu zerstören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fdik 28.05.2018 13:16
    Highlight Highlight Erst die Marke hijacken, dann noch rumpupsen. Es wäre schön, der sogenannte “CCC Südostschweiz” würde nicht zur CoSin kommen. Wir haben noch nie jemanden rausschmeissen müssen bisher. Es wäre wohl das erste Mal.
    • Ueli der Knecht 28.05.2018 13:24
      Highlight Highlight fdik: Die Marke CCC würde den Hamburgern gehören. Auch der CCC-Schweiz hat sich diese Marke hijacked.
    • Venty Lator 28.05.2018 13:27
      Highlight Highlight Na, mal langsam mit den jungen Pferden. Nur wegen anderen Ansichten wird niemand von der CoSin rausgeworfen. Im Gegenteil würde ich es begrüssen, wenn Luzi Stadler und weitere Leute des "CCC-SO" auftauchen würden. Direkt von Mensch zu Mensch ist Kommunikation meistens viel effizienter, als Diskussionen per Mail/Chat oder gar eine Schlammschlacht in den Medien. Und wir vom CCC sind grundsätzlich für Kommunikation.


    • Ueli der Knecht 28.05.2018 13:28
      Highlight Highlight fdik: Und apropos Rausschmeissen gibts beim CCC (Berlin) auch eine Tradition:

      http://www.taz.de/!5114147/

      Auch das Führungsgerangel ist bei den vielen CCCs Teil der Kultur:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Andy_M%C3%BCller-Maguhn
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hernani Marques 28.05.2018 12:09
    Highlight Highlight Was Leaking-Plattformen anbelangt: der CCC hat nichts dagegen, garantiert aber sicher nicht für sicheren Betrieb wie per sda verbreitet, was auch Garantie Quellenschutz bedeutet.
    WikiLeaks ist - trotz breiter Unterstützung im CCC - auch kein CCC-Projekt.

    Das zeigt auf, dass grundlegende CCC-Prinzipien nicht verstanden wurden: CCC ist kein TÜV & macht kein Produktendorsement.

    Zudem kann man punkto SwissLeaks auf Twitter nachlesen, dass es sich um GlobalLeaks handeln wird - so dann klar ist, wie man das (sicher) installiert, versteht sich. Im ersten watson-Artikel wurde sich verdeckt gegeben.
    • @schurt3r 28.05.2018 13:21
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis zu GlobaLeaks.

      Das finde ich ziemlich irritierend: Gegenüber den Medien nichts zur Technik verraten wollen, aber bei Twitter über das Projekt «plaudern» ...
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 28.05.2018 13:42
      Highlight Highlight Tja, das stellt die Glaubwürdigkeit von SwissLeaks in Frage.

      P.S. Was passiert juristisch wenn sich z.B. herausstellen würde, dass ich SwissLeaks als freiwilliger Helfer unterstütze?
      Hätte das strafrechtliche Konsequenzen?
  • Hernani Marques 28.05.2018 12:05
    Highlight Highlight Noch einmal an die Adresse von Stadler: dieser Computerverein in der Südostschweiz ist kein CCC, weder in DE noch in der CH.

    Wenn das so liefe, könnte ja jeder einfach irgendwas behaupten und im Namen anderer Gruppen Medienmitteilungen verschicken; wie hier jetzt schon 2x passiert.

    Was die CoSin anbelangt, gibts einen Prozess: https://www.cosin.ch/de/cfp/

    Was der CCC regional ist, steht auch hier:

    https://ccc.de/regional

    Man startet mit öffentlichen Treffs - als Chaostreffs, und nicht indem man Medienmitteilungen als CCC-Gruppe verschickt.

    Das Trittbrettfahrertum ist mehr als deutlich.
    • Ueli der Knecht 28.05.2018 13:49
      Highlight Highlight Hernani: Das Trittbrettfahrertum gehört beim CCC zur Kultur. Auch das Führungsgerangel und Kompetenzen-Gezicke.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Chaos_Computer_Club#Dezentralisierung_des_Clubs
      "Aufgrund diverser Meinungsverschiedenheiten, insbesondere mit dem Stammclub in Hamburg, entwickelten sich Anfang der 90er Jahre immer mehr regionale Gruppen des CCC, die jedoch oft nicht zur Zusammenarbeit mit Hamburg zu bringen waren."

      Darunter auch der CCC-Schweiz. Auch der CCC-CH schmückt sich bloss mit fremden Federn.

      Jeder Pseudo-Hacker-Verein darf sich CCC nennen! Egal ob dir das passt oder nicht.
  • Ueli der Knecht 28.05.2018 11:39
    Highlight Highlight Der CCC-Schweiz schliesst offenbar von sich auf andere:

    "«Wir warnen davor, der Plattform ‹Swiss Leaks› nur wegen unseres Namens besonders zu vertrauen."

    Ich warne davor, dem CCC-Schweiz nur wegen dem Namen besonders vertrauen. Denn auch der CCC Schweiz hat mit dem Original-CCC ausser dem abgekupferten Namen und dem ähnlich schrägen Geschäftsgebaren nichts am Hut.

    Vgl.: https://www.watson.ch/!613874579#comment_1296229


    "So gefährlich ist der Chaos Computer Club wirklich!"
    https://netzpolitik.org/2017/sascha-l-packt-aus-so-gefaehrlich-ist-der-chaos-computer-club-wirklich/
    • Hernani Marques 28.05.2018 12:11
      Highlight Highlight Dass du uns nicht vertraust und auch nicht vertrauen musst, da wir kein TÜV spielen, ist bei deinem Getexte hinlängst bekannt.

      Dass dein netzpolitik.org-Artikel einen Aprilscherz darstellt, legst du aber gar passend zu deiner CCC-Bashing-Kampagne nicht gerne offen.
    • Marry.Daveson 28.05.2018 12:57
      Highlight Highlight Der Artikel von netzpolitik.org ist am Ende als Aprilscherz gekennzeichnet...
    • Venty Lator 28.05.2018 13:19
      Highlight Highlight Ja klar, und als Beweis verlinkst du auf einen 1. Aprilscherz-Artikel. :) Grossartig.
    Weitere Antworten anzeigen

Bundesrat will Verschlüsselung von Threema, WhatsApp und Co. mit Staatstrojaner umgehen

Dienste wie Threema, WhatsApp oder iMessage sollen in der Schweiz nicht verpflichtet werden, den Strafverfolgungsbehörden Daten lesbar, sprich unverschlüsselt, zugänglich zu machen. Anders als in Deutschland bestünden aktuell keine solchen Bestrebungen, schreibt der Bundesrat in seiner Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss.

Erkundigt hat sich Ständerat Josef Dittli (FDP/UR). In Deutschland wolle Bundesinnenminster Horst Seehofer Sicherheitsbehörden einen Zugang zu standardmässig …

Artikel lesen
Link zum Artikel