Digital
Schweiz

Jetzt gibts Twint auch bei diesen grossen Banken

Jetzt gibts Twint auch bei diesen grossen Banken

30.05.2017, 17:2831.05.2017, 06:22

Kundinnen und Kunden von vier weiteren grossen Banken können ihre Rechnungen nun mit der neuen Handybezahl-App Twint begleichen. Credit Suisse, PostFinance, Raiffeisen und die Waadtländer Kantonalbank haben die Bezahl-App mit direkter Kontoabbuchung eingeführt.

Die Twint Apps der UBS und der Zürcher Kantonalbank sind bereits seit April erhältlich. Damit stellten nun die sechs grössten Schweizer Banken ihren Kundinnen und Kunden eine eigene Twint App zur Verfügung, teilte Twint am Dienstag mit.

Der Vorteil der Twint Banken-App: Das Konto der Hausbank der Kundinnen und Kunden wird direkt mit der App verbunden. Dadurch entfällt das Aufladen von Guthaben. Alternativ können Kundinnen und Kunden eine Kreditkarte hinterlegen.

Prepaid-App weiterhin verfügbar

Weiterhin verfügbar ist die Twint Prepaid App. Dabei wird das Guthaben via Bankkonto von 32 Regional- und Kantonalbanken oder mittels Guthabencode aufgeladen.

App-Nutzerinnen und -Nutzer können an der Kasse, online und an Automaten bargeldlos bezahlen und auch Geldbeträge von Privatperson zu Privatperson senden. Laut den Angaben hat Twint rund 550'000 Downloads und wird für 250'000 Transaktionen pro Monat genutzt.

Die Twint gehört den sechs Bankinstituten sowie der Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX. Sie war im Oktober 2016 mit dem Zusammenschluss der beiden Bezahl-Apps Twint und Paymit gegründet worden. Neben Twint drängen auch Technologienanbieter wie Apple oder Samsung mit einer Bezahl-App auf den Schweizer Markt.

(dsc/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Stadt Zürich gibt Benin-Raubkunst an Nigeria zurück
Die Stadt Zürich informiert heute über die Rückgabe von elf Objekten aus der Sammlung des Museums Rietberg. Ein Teil der Werke aus dem ehemaligen Königreich Benin bleibt dem Museum jedoch als Leihgabe erhalten.
Im Februar 1897 fielen rund 1200 Soldaten des Britischen Empires in die Stadt Benin an der Westküste Afrikas ein und brannten sie nieder. Dabei plünderten sie tausende Skulpturen, Gedenktafeln und Elfenbeinschnitzereien aus dem ehemaligen Königreich, welches sich heute zum grössten Teil auf nigerianischem Boden befindet. Die Kunstwerke, welche in der Folge als Benin-Bronzen bekannt wurden, gelangten durch die Hände der Kolonialherren in Museen und Sammlungen weltweit, wo sie heute noch ausgestellt sind, auch in der Schweiz.
Zur Story