Schweiz
Digital

Sieben von zehn Schweizer Restaurant-Ketten überwachen ihre Gäste

«Big Brother isst mit»

Sieben von zehn Schweizer Restaurant-Ketten überwachen ihre Gäste

20.10.2014, 16:4020.10.2014, 17:55

Immer mehr Schweizer Gastronomiebetriebe setzen auf Video-Überwachung. Das hat eine Umfrage des «Tages-Anzeigers» bei zehn bekannten Restaurantketten ergeben.

• Mit Videokameras ausgestattet sind die Globus-Restaurants, die 160 Schweizer McDonald’s-Filialen sowie alle sechs Tibits-Restaurants. Auch Burger King setzt grundsätzlich auf Videoüberwachung, wobei der Entscheid beim einzelnen Filialenbetreiber liege. Starbucks gab an, dass «einige wenige» Lokale mit Kameras ausgerüstet seien.

• In den Manora-Restaurants der Manor-Warenhäuser sowie in gewissen Marché-Restaurants an Autobahnraststätten werden nur die Ein- und Ausgänge oder der Kassenbereich überwacht.

• Keine Videokameras befinden sich laut Bericht in den Bindella-Restaurants (Santa Lucia, Spaghetti Factory etc.) sowie in den Restaurants von Coop und Migros.

Sorgen macht dem obersten Schweizer Datenschützer, Hanspeter Thür, «die zunehmende Tendenz zum Filmen von Pissoirs sowie in Toilettenkabinen, um Vandalismus zu bekämpfen».

Weiterlesen beim «Tages-Anzeiger»

Mehr zum Thema

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Von Adobe genervter Entwickler baut Photoshop und Co. mit KI als Gratis-Programme nach
Ein Softwareentwickler baut mithilfe von KI die Programme von Adobe und Microsoft nach – und stellt sie gratis ins Netz. Die Open-Source-Alternativen werfen zahlreiche Fragen auf.
Liest man die Schlagzeilen der letzten Tage, ist anscheinend nichts mehr vor künstlicher Intelligenz sicher:

«Adobe Photoshop mit KI nachgebaut»
Zur Story