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Schweizer Bezahl-App Twint kommt für iOS (iPhone) und Android

In der Schweizer Bezahl-App Twint sollen auch Coupons und Gutscheine aller Art hinterlegt werden können. bild: twint

So will die Schweizer Bezahl-App Twint gegen Apple Pay ankämpfen

Die Handy-Bezahl-App verspätet sich – und muss gegen eine US-Übermacht antreten. Mit der Lancierung von Apple Pay stimmten einige bereits den Abgesang auf Twint an – doch ihr Vorteil ist die Beschaulichkeit der Schweiz.

Fabian Hock / Nordwestschweiz



Für Jürg Weber ist die Sache klar: «Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass meine Kinder nicht mehr mit der Plastikkarte bezahlen werden, wenn sie in meinem Alter sind», sagt der Chef des Geschäftsbereichs Payment Services beim Finanzdienstleister SIX. Karten, wie wir sie heute kennen, seien ein Relikt, das bald seinen Platz in unserem alltäglichen Gebrauch verlieren werde. «So wie die Kutsche», sagt Weber. Künftig würden wir stattdessen anders bezahlen: nämlich digital.

Twint kommt im April

Aus Herbst wird der nächste Frühling. Dann kommt die von den grössten Schweizer Banken und dem Finanzdienstleister SIX entwickelte mobile Zahllösung Twint-App auf den Markt. Damit können Kunden künftig bei Coop, Migros oder bei der Swisscom mit dem Handy bezahlen. (sda)

Im ersten Stock des unscheinbaren Bürogebäudes im Berner Quartier Mattenhof sehen das viele so. Hier, zwischen einer Werbeagentur und dem Schweizer Nuklearforum, hat sich der Mobile-Payment-Anbieter Twint eingemietet. «Es sieht hier nicht aus wie in einer Bank», sagt Twint-Chef Thierry Kneissler. Er untertreibt. Ein provisorisch eingerichtetes Grossraumbüro, Fabrikhallen-Charme, junge Menschen in T-Shirts: Es herrscht Start-up-Kultur.

Und das, obwohl Twint inzwischen alle Grossen hinter sich versammelt hat. Unternehmen wie SIX sind dabei. Von dieser Firma kommen viele der Bezahlterminals, die wir in Supermärkten und bei verschiedenen Dienstleistern täglich nutzen. SIX ist gar Anteilseigner von Twint.

Schweizer Bezahl-App Twint kommt für iOS (iPhone) und Android

Bild: Twint

Ebenfalls an Bord sind so ziemlich alle Banken der Schweiz. UBS, CS, Raiffeisen, Postfinance und über 30 kleinere Banken machen mit. «Wir sind das einzige Gemeinschaftswerk aller grossen Schweizer Banken», sagt Twint-CEO Kneissler. Die von der Postfinance unterstützte App Twint hatte Anfang Jahr noch einen inländischen Konkurrenten: Paymit, das von SIX und mehreren Banken lanciert worden war. Seit der Vereinigung der beiden Apps unter dem Dach von Twint ist die App tatsächlich zu der Schweizer Mobile-Payment-Lösung geworden.

Wie Twint Apple schlagen will

Das Problem: Beim mobilen Bezahlen ist es nicht die inländische Konkurrenz, die bezwungen werden muss. Es ist die Übermacht aus den USA: Mit der Lancierung von Apple Pay, dem digitalen Portemonnaie des IT-Riesen, stimmten einige bereits den Abgesang auf Twint an. Doch geschlagen geben wollen sich die Schweizer nicht. Im Gegenteil.

Ende März nächsten Jahres kommt die neue App. Eigentlich wollte man schon früher fertig sein, räumt Kneissler ein. Doch viel mehr Banken als geplant hätten Interesse angemeldet. Deshalb die Verzögerung. Die Ziele der beteiligten Unternehmen sind wenig bescheiden: Man wolle zum Schweizer Marktführer in Sachen Mobile Payment werden, so der Tenor.

Dafür hat man sich in den kahlen Räumlichkeiten des Bürogebäudes in Bern etwas Besonderes überlegt. «Das Spiel wird entschieden mit dem Grundsatz: ‹mehr als payment›», sagt Twint-Chef Kneissler. Soll heissen: Auf den Mehrwert kommt es an. Konkret soll der Twint-Nutzer sämtliche Coupons, jede Art von Punkte- und Bonuskarten sowie alles, was er an Gutscheinen und Rabattaktionen heute noch in Form von Papierschnipseln durch die Gegend schleppt, in der Twint-App hinterlegen können. Beim Bezahlen, ob im Café oder im Supermarkt, wird der Rabatt dann automatisch über die App verrechnet. Das, so tönt es bei Twint, könne kein anderer Anbieter leisten.

Der zehnte Kaffee gratis

«Den Kunden ist egal, wie viele Menschen weltweit Apple Pay nutzen oder dass die chinesische Lösung Alipay mehr Umsatz macht als die gesamte Schweiz – sie wollen ihre Treuepunkte», sagt SIX-Manager Jürg Weber. Im Café ums Eck will der Kunde den zehnten Kaffee gratis, wenn die Stempelkarte voll ist.

Mit Twint sei dies möglich. Aber nur, weil man eben eine Schweiz-spezifische Lösung gebaut habe. Hier könne jedes Café, jeder Coiffeur und jede Tankstelle mitmachen und Bonuskarten hinterlegen. Die Detailhändler sowieso. Bei internationalen Anbietern wie Apple sei das so nicht denkbar.

Bezahlen mit der App: So funktioniert «Twint»

Video: © Youtube/TWINT

Weber sieht im mobilen Bezahlen für einen heimischen Anbieter ein ähnliches Potenzial wie im Elektrohandel oder bei Online-Auktionen – nach dem Motto: Was Digitec und Ricardo können, das schaffen wir auch. Die Beschaulichkeit der Schweiz könnte zum Trumpf werden.

Ob die Argumentation verfängt, oder die Phalanx aus Bargeld, Kreditkarten und Apple zu stark ist, wird sich zeigen. Klar scheint zumindest, dass eine andere heraufbeschworene Gefahr sich kaum als solche entpuppen wird: Der chinesische Anbieter Alipay, der ebenfalls mit SIX kooperiert und vor wenigen Tagen verkündet hat, in die Schweiz zu kommen, richtet sich nicht an Schweizer Kunden, betont SIX-Mann Weber. Die Zielgruppe seien Chinesen, die mit ihrer gewohnten App auch in der Schweiz einkaufen wollten.

Umfrage

Willst du mit Twint bezahlen?

  • Abstimmen

974

  • Ja, hab ich vor.37%
  • Nein, keine Chance.25%
  • Das tue ich bereits.23%
  • Weiss nicht15%

(aargauerzeitung.ch)

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jamesjames 13.12.2016 09:56
    Highlight Highlight ich bin zwischen durch international unterwegs und die Akzeptanz von Apple Pay ist enorm. Ausserdem in Verbindung mit Apple Watch ist es sicher und komfortabel. Ich sehe keinen Grund, Twint zu benutzen.
  • Typu 10.12.2016 21:46
    Highlight Highlight Schweizer lösungen verlieren meistens weil sie zu kleine visionen haben. Ich will eine digitale bezahllösung die international ist. Im web wie auf dem gerät funktioniert. Apple pay wird sich entwickeln und etablieren.
  • Findolfin 09.12.2016 14:29
    Highlight Highlight Ich versteh den Artikel nicht ganz. Ich kann doch schon jetzt an sehr vielen Orten mit Twint bezahlen. Ich nutze das schon seit Wochen, bei Der Post, im Coop, Aperto und sogar online.

    Ist das jetzt einfach ein riesiges Update, dass sich verspätet, oder worin liegt jetzt der Unterschied zum jetzigen Twint?
    • heizand1 10.04.2017 12:12
      Highlight Highlight Hallo Andrea

      Die Kommentarfunktion von watson ist nicht dazu da, Studienteilnehmer zu finden/einzuladen.
      Vielen Dank fürs Verständnis!

      Gruss
      Dani
  • Qwertz 09.12.2016 13:04
    Highlight Highlight An der ETH wurde TWINT als Bezahllösung in der Mensa wie verrückt beworben. Es ist praktisch, denn man muss die Legi nicht mehr vorzeigen, da diese in der App hinterlegt werden kann und das Bezahlen geht meistens auch schneller. App öffnen und Bluetooth einschalten kann man während man in der Schlange steht. Nur stürzt etwa bei jedem 10ten Mal die Kasse beim Bezahlen ab und braucht eine Minute, bis sie wieder läuft...
  • Tilman Fliegel 09.12.2016 12:54
    Highlight Highlight Apple Pay hat den Nachteil, dass es nur auf Apples Geräten läuft. Somit scheidet es halt für viele Leute von vornherein aus. Ob Twint dann das kann, was ich brauche? Mal sehen. Ich habe z.B. zwei Postcards, für Haushalt und für Sackgeld. Wenn ich das in Twint abbilden kann, wäre es echt brauchbar. NFC oder Bluetooth ist mir egal, muss einfach überall problemlos funktionieren und sicher sein.
  • marcb70 09.12.2016 12:35
    Highlight Highlight Twint ist gestorben bevor es angefangen hat. Das ignorante Verhalten einiger Geldinstitute ist sehr kundenunfreundlich und wird die Sache auch nicht retten. Das Punktesammeln/anrechnen ist abgesehen davon auch mit Apple Pay möglich.
  • Dändu 09.12.2016 12:31
    Highlight Highlight Twint ist ein weiteres tolles Beispiel für die fehlgeleitete Schweizer Finanzindustrie – es ist reiner Protektionismus. Sie denken wie im letzten Jahrhundert nur im eigenen Gärtli; ein nationales System ist heutzutags sowieso zum Scheitern verurteilt. Wie soll das mit den Touristen in der CH gehen, womit bezahlen die? Ja genau, die holen sich bestimmt gern CHF-Münz, wenn es viel einfacher ginge mit Apple Pay zu bezahlen……
    Also liebe CH-Banken: hört auf zu täubelen und aktiviert jetzt gleich Apple Pay. In ein paar Jahren müsst ihr das sowieso, also setzt nicht unnötig Millionen in den Sand!
  • kdeana 09.12.2016 12:24
    Highlight Highlight das System von Twint funktioniert einfach nicht. Ein separates Terminal? Mit meiner Postcard mit NFC oder später auch meinem iPhone/Apple Pay kann ich das vorhandene Gerät benutzen. Ausserdem will ich nicht zuerst manuell ein App starten, sondern einfach die Karte hinhalten. Ich nutze also meine Postcard/VISA mit NFC-Chip, und werde dies auch zukünftig tun. Ist am schnellsten, einfachsten, unkompliziertesten. Und geht WELTWEIT genau gleich.
  • Kaspar Floigen 09.12.2016 11:50
    Highlight Highlight Sobald wir alle mit Bitcoins zahlen, ist es egal, welche Software-Lösung dahinter steckt.
  • Tiny Rick 09.12.2016 11:03
    Highlight Highlight Twint ist nur schon nichts weil es ein extra Terminal benötigt, wo doch so gut wie alle heutigen EC-Terminals bereits eine Kontaktlos-Funktion haben. Was für eine unnötige Idee.
    • Redback 09.12.2016 12:57
      Highlight Highlight Ähm ich glaube das wird nicht so sein. Da Six der Hersteller der Geräte ist, kann dieser machen was er will. Schaue mal ganz oben das erste Bild an. Das wird wohl auch die Lösung sein. Meiner Meinung nach dauert es einfach etwas zu lange, bis das alles auf dem Markt ist. Aber dies wird ja seine Gründe haben.
  • Hierundjetzt 09.12.2016 10:56
    Highlight Highlight Kennt jemand noch Studi VZ, iO oder Xing? Alle wurden ersetzt durch Facebook, Whatsapp, und Linkedin.

    Europäische Insellösungen funktionieren einfach nicht. Darum gebe ich Twint langfristig keine Chance. Wie das lustige iO von Swisscom. Perfekte Lösung, nur interessiert sich niemand dafür

    Warum soll ich Twint haben, wenn ich in den Ferien eh nur mit Apple bezahlen kann? Warum iO von Swisscom, wenn ich auch WhatsApp haben muss? Xing wenn ich Linkedin haben muss?

    Eben.
    • Redback 09.12.2016 13:00
      Highlight Highlight Twint ist ja mehr eine EC-Karte und ApplePay eine Kreditkarte. Ich denke, dass viele in der Schweiz lieber mit EC zahlen. Aber im Ausland doch lieber wieder zur Kreditkarte greifen. Es ist jetzt schon nicht dasselbe und wird auch danach nicht dasselbe sein.
      Ich persönlich bezahle in der Schweiz lieber mit EC. Da habe ich die Kosten besser unter Kontrolle.
    • Ikarus 09.12.2016 13:28
      Highlight Highlight Ebay und amazon sind in der schweiz immer noch nicht angekommen. also so einfach wie du das siehst, ist es nicht ;) es muss mit der neuen app noch vereinfacht werden, dann kann es sich durchsetzen. Viele erwarten von apple nächstes jahr ein richtig neues smarty, wenn das nicht kommt wird auch hier der marktanteil weiter sinken.
    • Hierundjetzt 09.12.2016 18:37
      Highlight Highlight Ja, da hast Du natürlich nicht unrecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeromg 09.12.2016 10:11
    Highlight Highlight Egal was TWINT besser machen will als Apple Pay. Eines werden sie nie sein. International!
    • fischbrot 09.12.2016 11:39
      Highlight Highlight ...gutes Argument..
  • SonicDomination 09.12.2016 10:08
    Highlight Highlight Wirklich kundenfreundlich wäre, wenn Banken wie die UBS endlich einmal Apple Pay zulassen würden. Damit wäre für die Kunden ein Mehrwert geboten und nicht mit einer aufwendigen Twint-Lösung.
    • arpa 09.12.2016 12:58
      Highlight Highlight Twint funktioniert nicht nur auf iOS.
    • Redback 09.12.2016 13:01
      Highlight Highlight Da bin ich gleicher Meinung. Das Problem von Apple Pay ist doch, dass es zu wenig Banken gibt, die das unterstützen. Eben wegen Twint.
  • ast1 09.12.2016 09:54
    Highlight Highlight Ich kann bei meiner Watch den Seitenknopf doppelt drücken und meinen Arm ans Terminal heben. Muss nicht mal das Handy – geschweige denn Portemonnaie – hervorkramen. Beat that, Twint!
    • Redback 09.12.2016 13:02
      Highlight Highlight Es gibt in der Schweiz nicht nur Apple-User....
    • ast1 09.12.2016 13:44
      Highlight Highlight Es gibt nicht nur die Apple Watch.
  • Knut Atteslander 09.12.2016 09:54
    Highlight Highlight Ich hätte ja auch gerne ein dickes schweres Portemonnaie.
  • PenPen 09.12.2016 09:40
    Highlight Highlight Die Convenience ist entscheidend.

    Wenn ich zuerst eine Bluetooth-Verbindung benötige, um bezahlen zu können, verlangsamt sich der ganze Bezahlprozess und wird somit unattraktiv.
    Dann bezahl ich lieber gleich mit der Karte.

    Die ganzen Rabatte und Kundenkarten zu kombinieren klingt noch komplizierter.

    Mit dem Smartphone bezahlen kommt für mich nur infrage, wenn es einfacher – sprich schneller – würde.
    • SwissGTO 09.12.2016 13:07
      Highlight Highlight Apple Pay ist doch viel schneller....2x Homebutton drücken, ans Terminal halten, fertig. Dauert keine 3 Sekunden.
  • DrPop 09.12.2016 09:39
    Highlight Highlight Kann ich meine Debit-Karte mit Twint nutzen? Wenn ja, her damit.
  • Nasi 09.12.2016 09:26
    Highlight Highlight Ich frage mich einfach warum ichs per Handy machen soll, wenn das meine PostFinance Karte schon kann – diese hat immer "Akku" und ich bin schneller.
    Ganz im Ernst: Kontaktlos bezahlen mit meiner Postfinance-Karte war eine der besten "technischen Anschaffungen" (wenn mans so nennen kann) die ich in den letzen Jahren gemacht habe. Bis 40 Fr. ohne PIN bezahlen – geht so schnell, dass man endlich MINDESTENS gleich schnell (oft schneller) als die Bar-Zahler ist. Ich weiss, dass das ganze mit Kreditkarten schon länger funktioniert... aber ich möchte nicht immer die KK benutzen...
    • Der Tom 09.12.2016 09:41
      Highlight Highlight Die Karten zuhause lassen. Einfach die Uhr hinhalten (allenfalls Karte auswählen) zweimal auf den Knopf drücken. Keine 40 Franken Einschränkung und sicherer. Das sind Argumente für Apple Pay. Twint ist und bleibt etwas umständlicher aber trotzdem noch besser als 7 Karten rumschleppen.
    • Knut Atteslander 09.12.2016 09:49
      Highlight Highlight Mit Apple Pay hast du eine höhere "Limite". Mehr Sicherheit und mehr Privatsphäre ;)
    • Nasi 09.12.2016 11:28
      Highlight Highlight Klar, ich lass meine Postfinance-Karte (was meine einzige, richtige Bank ist) immer zu Hause sowie mein Portemonnaie und eine Apple Watch hat auch jeder.
      Wenn man eine hat, ist man natürlich schneller, aber ich werde mir sicher nie eine Watch kaufen, da für mich der Mehrwert zu gering ist und ich die Dinger nicht mag.
      Privatsphäre: Apple ist natürlich heilig.
      Der Vorteil der Karte, den ich auch noch sehe, ist, dass alles direkt vom Konto abgebucht wird, kann ich dann normal im E-Banking nachschauen und brauche nicht noch extra Apps.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 09.12.2016 09:20
    Highlight Highlight Der einzige Vorteil von Twint ist das Apple Pay durch viele Schweizer Banken blockiert wird und es somit gar nicht zu einem Wettbewerb kommt. Dabei ist Apple Pay technisch sicher, die Zahlung ist anonym, schneller und einfacher. Ich möchte keine Coupons oder irgendwelche "Gutscheine" und dafür ein gläserner Kunde sein.
    • supremewash 09.12.2016 09:42
      Highlight Highlight Kenne mich zwar mit Apple Pay und Konsorten nicht aus, aber denke dass wir uns von der Vorstellung verabschieden können dass sich irgend ein Anbieter das Geschäft mit Kundendaten entgehen lässt. Bei Twint bekommst du dann wenigstens noch Märkli für deine Datenlieferung. ;)
    • fcsg 09.12.2016 11:12
      Highlight Highlight Technologisch kann ich auf diesen Artikel verweisen: http://www.pctipp.ch/news/software/artikel/so-funktioniert-apple-pay-80880/
      Auf jeden Fall ist Apple Pay anonymer als Twint, Paypal und Konsorten, welche automatisch die Daten an den Verkäufer liefert.
    • Pascal Mona 09.12.2016 11:24
      Highlight Highlight Bin zwar auch kein Fan von Twint (geht alles zu lange/kompliziert), aber es gibt schon auch andere Vorteile. Z.B. kann ich Twint auch auf Android nutzen oder ein Nachteil von Apple Pay ist weiterhin, dass hier eine Kreditkarte zwingend nötig ist (jaja ev. irgendwann auch mit Debitkarten...), die Gebühren (sei es nun eine Jahresgebühr oder jeweils pro Einsatz) sind höher für mich als Kunde. Und wie "anonym" das ganze ist weiss wohl nur Apple (was sie in ihren Medienmitteilungen schreiben klingt schön und gut, aber naja da schreibe ich jetzt nicht, sonst bin ich wieder der böse Apple-Basher).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 09.12.2016 09:09
    Highlight Highlight TWINT wird nur auf QR-Codes setzen und ganz auf NFC verzichten. Grund: Weil iPhone dies nicht kann. Es ist lächerlich Nutzer von "offenen" Geräten wegen den Apple-Limitierungen zu beschränken. Deshalb kein TWINT für mich.
    • Alnothur 09.12.2016 09:40
      Highlight Highlight Falsch, es wird Bluetooth genutzt. QR ist als Ergänzung vorhanden.
    • Donald 09.12.2016 11:31
      Highlight Highlight Neue Strategie nach Fusion.
    • Hippie-ster 09.12.2016 12:28
      Highlight Highlight Twint funktioniert bei mir anstandslos auf einem 4 Jahre alten Android-Handy dank Bluetooth. Nur das Handy hinhalten und fertig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hexentanz 09.12.2016 09:08
    Highlight Highlight Hab noch selten so gehofft, dass eine CH-Entwicklung sich durchsetzen kann, wie bei Twint! Benutze zwar aktuell überhaupt nichts ausser meiner EC-Karte von der Bank, aber Twint wäre für mich ein Grund, es auszuprobieren.

    Keine Lust auf GoogleWallet, ApplePay, Aliblubibub usw.

    Finde es gut sind auch die Banken und Läden mit involviert, so kann hoffentlich was Tolles entstehen.

    :)
    • fischbrot 09.12.2016 10:49
      Highlight Highlight so ging es mir mit paymit, nicht zuletzt auch wegen der geld-senden-und-empfangen-geschichte. da war meiner meinung nach unheimlich viel potential drin.

      leider wurde entschieden, alles auf das scheussliche bluetooth-twint zusammenzulegen, anstatt auf das deutlich elegantere paymit :(

      seitdem ist die sache für mich gestorben, und ich warte nur noch auf google pay.
  • fischbrot 09.12.2016 09:05
    Highlight Highlight Bin mir nicht sicher, ob die angepeilte Zielgruppe wirklich so auf ihre Rabattmärkli bestehen, wie sich das die Herren von Six wünschen.

    Killerkriterium wird IMHO sein, ob man für den Bezahlvorgang das Gerät entsperren und eine App öffnen muss oder nicht.

    Solange Twint auf Bluetooth bleibt und kein NFC darf/kann, und nicht auch bei gesperrtem Gerät funktioniert, wird es sich vermutlich nicht durchsetzen..
    • chandler 09.12.2016 09:59
      Highlight Highlight Meine Worte... Das bezahlen mit Twint geht in etwa so lange, wie wenn ich mein Münz zusammen zählen muss. Und das kann keine Zukunft haben, niemals. Aber wenn sie unbedingt so viel Geld haben und ausgeben wollen...
    • #bringhansiback 09.12.2016 10:29
      Highlight Highlight Auf Android könnte Twint ohne Probleme die NFC-Funktion nutzen, sie könnte sich sogar als default Bezahlapp konfigurieren lassen.
      Apple blockt NFC aus lächerlichen Gründen (Sicherheit des Systems blabla). Hoffen wir, dass die WEKO Apple bestraft, indem z.B ApplePay in der Schweiz verboten bleibt, solange Apple die NFC-Schnittstelle anderen vorenthält.
    • Nunja 09.12.2016 11:31
      Highlight Highlight Dass für Android-Anwender Sicherheit und Datenschutz kein Thema ist habe ich verstanden. Aber wieso dies Apple verwehren? Es geht bei iOS und dem iPhone ja gerade darum, eine sichere Alternative zu bieten. Da möchte ich ja nicht mein Gerät mit WLAN-, Bluetooth- und NFC-Spoofing gläsern machen.
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