DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

ETH Zürich und PSI entwickeln gemeinsam Quantencomputer

03.05.2021, 12:4103.05.2021, 14:09

Die ETH Zürich und das Paul Scherrer Institut (PSI) gründen ein gemeinsames Zentrum für die Entwicklung von Quantencomputern. Die ETH stellt dafür 32 Millionen Franken zur Verfügung. Am «Quantum Computing Hub» sollen rund 30 Forschende arbeiten.

An der ETH verfügen Forschende derzeit über Quantenrechner, die mit bis zu 17 Quantenbits, sogenannten Qubits, arbeiten. Sollen Quantencomputer dereinst ihr volles Potenzial ausspielen können, braucht es dazu jedoch Rechner mit tausenden, wenn nicht gar hunderttausenden Qubits, wie die Hochschule am Montag mitteilte.

In einem nächsten Schritt sollen nun Rechner mit mehr als 100 Qubits entwickelt werden. Ziel ist es, die Realisierung von Quantencomputern sowohl auf der Basis von Ionenfallen als auch von supraleitenden Bauteilen voranzutreiben. Dazu erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die beiden Technologiebereiche nun im gleichen Labor.

Das neue Zentrum wird auf dem PSI-Campus in Villigen AG untergebracht. Die im Hub entwickelten Quantencomputer sollen Forschenden aus verschiedenen Fachbereichen zur Verfügung gestellt werden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Computer-Revolution: Google und Nasa präsentieren Quantencomputer

1 / 11
Computer-Revolution: Google und Nasa präsentieren Quantencomputer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Wo finde ich jetzt dieses internet.ch?» – Eltern und Technik

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

22 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Firborn
03.05.2021 13:47registriert Dezember 2020
Quantencomputer. Ich versuch immer noch zu verstehen, wie die eigentlich funktionieren.
Wikipedia:"Der zentrale Unterschied zum klassischen Parallelrechner ist, dass die durch das Superpositionsprinzip ermöglichte Parallelität nur durch Interferenz ausgenutzt werden kann."
OKEI.....
Ich werd mich einlesen. Irgendwann. An einem verregneten Wochenende.
911
Melden
Zum Kommentar
avatar
Charlie B.
03.05.2021 16:38registriert November 2015
Sollte das zum Erfolg führen werden derzeitige Verschlüsselungstechniken nicht mehr sicher sein.
484
Melden
Zum Kommentar
avatar
MORGLUM
03.05.2021 19:11registriert Februar 2020
Tönt spannen doch meinen Horizont übersteigt das quantenhaft
292
Melden
Zum Kommentar
22
Liefert EA Sports mit «FIFA 23» ein letztes Mal ab?
Das letzte «FIFA» vor der Umbenennung in «EA Sports FC»: Wird das Fussballspiel nur ein müder Pflichtsieg oder ein triumphales vorläufiges Finale der Serie?

EA Sports' «FIFA»-Franchise hat zweifellos die Videospielgeschichte verändert. Als «FIFA International Soccer» im Jahr 1993 zunächst exklusiv für das Sega Mega Drive erschien, konnte dessen Einfluss wohl niemand richtig abschätzen. Wo damals noch Pixel-Kicker mit Fantasie-Namen über den Platz liefen, sieht man heutzutage realistische 3D-Modelle der grossen Stars wie Kylian Mbappé oder Neymar.

Zur Story