Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07537209 (FILE) - A handout photo made available by British Government Communications Headquarters on 17 March 2017 shows the British Government's Communications Headquarters (GCHQ) in Cheltenham, Gloucestershire, Britain (Reissued 29 April 2019). According to reports on 29 April 2019, US warned Britain it is risking US intelligence reporting sharing could be limited over its 5G technology deal with Chinese telecommunication company Huawei. The US accuses Huawei of spying for the Chinese government.  EPA/GCHQGOVERNMENT COMMUNICATIONS HE  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY *** Local Caption *** 53393294

Blick auf das Government's Communications Headquarters (GCHQ) in Cheltenham, Gloucestershire. Die britische Regierung legt einen riesigen Covid-19-Datenspeicher an. Bild: EPA

Analyse

Grossbritannien setzt auf Big Brother – Geheimdienst «hilft» bei Corona-Warn-App

Die britische Regierung will ein zentralisiertes Contact-Tracing-System installieren und setzt sich angeblich mithilfe von GCHQ-Spezialisten gegen Apple durch. Mit an Bord: die umstrittene Datenkrake Palantir.



Das Wichtigste in Kürze:

Was ist passiert?

Die britische Regierung gibt in der Corona-Krise ein schlechtes Bild ab, allen voran der unvorsichtige, an Covid-19 erkrankte Premier, Boris Johnson. Das staatliche Gesundheitswesen, der National Health Service (NHS), hat wegen der Epidemie eine Big-Data-Offensive gestartet und kooperiert nicht nur mit den US-Konzernen Amazon und Microsoft, sondern auch mit dem umstrittenen US-Unternehmen Palantir, das über enge Beziehungen zum Geheimdienst CIA verfügt.

Zur Erinnerung:

The Canary kommentierte:

«Angesichts der Tatsache, dass Palantir in der staatlichen Überwachungsarbeit tätig war, ist die Tatsache, dass es jetzt auch an NHS-Daten arbeitet, besorgniserregend. Weitere Zusicherungen und Überprüfungen in Bezug auf den Datenschutz und den Coronavirus-Datenspeicher werden eindeutig erforderlich sein.»

Fehlt noch eine App, um an die Infektionsdaten der Bürger zu kommen ...

Nun setzen die Briten einen oben drauf: Experten des Geheimdienstes GCHQ waren bei der Entwicklung der staatlichen Corona-Warn-App behilflich, wie BBC berichtet.

Der Grund: Die britische Regierung will ein zentralisiertes Contact-Tracing-System durchsetzen, um an die «Kontakt»- bzw. «Infektionsdaten» der Bürger zu kommen. Weil Apple dies wegen Sicherheits- und Datenschutz-Bedenken nicht unterstützt, mussten die App-Entwickler gewisse Schutzmechanismen des iPhone-Betriebssystems (iOS) «überlisten».

Und genau hier kommen die Hacker vom National Cyber Security Centre des Geheimdienstes GCHQ ins Spiel. Sie haben offenbar programmiertechnische Workarounds zur Verfügung gestellt, damit die britische Corona-Warn-App trotz gewisser System-Einschränkungen funktioniert.

Bild

Skyline von London. bild: unsplash

Die Contact-Tracing-App laufe auf dem iPhone «ausreichend gut», ohne dass die Benutzer sie aktiv und auf dem Bildschirm lassen müssten, behaupten NHS-Vertreter. Was diese Aussage wert ist, wird sich erst in der Praxis zeigen, denn noch ist die britische Corona-Warn-App nicht verfügbar. Sie soll in den nächsten Wochen lanciert werden, wie es heisst.

Eine Sprecherin von NHSX, der «digitalen Innovationseinheit» des staatlichen Gesundheitsbetriebes, sagte:

«Die Ingenieure haben mehrere zentrale Herausforderungen für die App gemeistert, um [...] das Erkennen von Kontakt-Ereignissen ausreichend gut zu gewährleisten, auch wenn die App im Hintergrund läuft, ohne die Batterielebensdauer übermässig zu beeinträchtigen.»

Dies bezieht sich auf den Bluetooth-Sicherheitsmechanismus bei iPhones, der vor Tracking schützen soll, und der schon die Entwickler von zentralen Corona-Warn-Apps in Frankreich und Deutschland vor grosse Probleme gestellt hat.

Das Erschwernis dürfte einer der Gründe dafür sein, dass Deutschland auf den dezentralen Ansatz umgeschwenkt ist. Und wegen der massiven Datenschutz-Bedenken, die von Vertretern der Zivilgesellschaft geäussert wurden.

watson berichtete:

«Apples mobiles Betriebssystem iOS hat eine Einschränkung, die verhindert, dass Apps Bluetooth im Hintergrund verwenden, wenn die gesammelten Daten vom Gerät abgegriffen werden sollen. Dies verhindert Tracking und dient dem Schutz der Privatsphäre der Benutzer. Allerdings können gewisse Contact-Tracing-Apps (unter anderem auch die TraceTogether-App in Singapur) wegen dieser Einschränkung nur dann auf Bluetooth zugreifen, wenn der Bildschirm entsperrt und die entsprechende App geöffnet ist.»

Apple und Google wollen noch diese Woche Software-Updates veröffentlichen, die es App-Entwicklern ermöglichen, testweise auf eine neue Programmierschnittstelle zuzugreifen. Dank dieser API sollen die staatlichen Contact-Tracing-Apps sicherer funktionieren und weniger Akku verbrauchen.

Hingegen können Corona-Warn-Apps, die sensitive Daten an einen zentralen Server übermitteln, diese API nicht verwenden. Die Nutzer müssen also mit höherem Stromverbrauch und einer schlechteren Performance rechnen.

Fragt sich, welche Auswirkungen das Umgehen des Bluetooth-Sicherheitsmechanismus bei Apples mobilem Betriebssystem iOS auf die Betriebssicherheit der iPhones hat.

Das US-Unternehmen stellt sich laut BBC-Bericht nicht gegen die Bemühungen des NHSX – und habe das britische Team unterstützt – Apple sei aber dennoch der Ansicht, dass seine eigene Lösung wesentlich energieeffizienter sei.

Sollte dies tatsächlich zutreffen und Apple hat die Briten «unterstützt», wirft dies unbequeme Fragen auf. Wie genau sah diese technische Unterstützung aus? Kommt diese Unterstützung auch den Franzosen zu, die ebenfalls ein zentralisiertes System umsetzen wollen? Warum sollte Apple den favorisierten dezentralen Ansatz dermassen schwächen?

Wie funktioniert der britische «Workaround»?

Das ist laut BBC nicht im Detail bekannt.

Am Sonntag hat Australien eine Contact-Tracing-App veröffentlicht, die auf dem zentralen Ansatz basiert. Auch dort gaben Regierungsvertreter an, einen Weg gefunden zu haben, um Apples Einschränkungen zu umgehen. Doch inzwischen musste man Probleme mit dem Stromverbrauch einräumen und es treten «Störungen» mit anderen Apps auf.

Im Gegensatz dazu ermöglicht Apples eigene Lösung den Bluetooth-Datenaustausch über einen «Handshake», ohne dass die App überhaupt aufwachen muss.

Und da der Austausch der verschlüsselten Codes noch weniger Zeit zur Ausführung benötige, dürfte der Akku viel weniger belastet werden, schreibt die BBC.

Warum halten die Briten am zentralen Ansatz fest?

Der NHSX vertritt die Ansicht, dass ein zentralisiertes System dank der auswertbaren «Kontaktdaten» mehr Einblick in die Verbreitung von Covid-19 ermögliche und damit allenfalls nötige Anpassungen der App erleichtert werden.

Das Contact-Tracing-System sei einfacher zu überprüfen und man könne es schneller anpassen, wenn dies wegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse angebracht sei, sagte Professor Christophe Fraser, einer der Epidemiologen, die den NHSX beraten, gegenüber der BBC.

Weiter sagte der medizinische Experte:

«Das Hauptziel ist es, die Menschen zu benachrichtigen, die am meisten gefährdet sind, sich zu infizieren, und nicht die Menschen, die ein viel geringeres Risiko haben. Mit einem zentralisierten System ist das wahrscheinlich einfacher zu bewerkstelligen.»

Abgesehen von diesen ins Feld geführten Argumenten, denen Wissenschaftler vom DP-3T-Team widersprechen, gilt es, an fragwürdige Geschäftsbeziehungen zu erinnern, die Grossbritannien bei der Covid-19-Bekämpfung einging.

NHS England ist daran, mit Unterstützung von Palantir und weiterer Firmen einen riesigen Datenspeicher einzurichten. Ziel ist es, zwecks Covid-19-Bekämpfung Informationen aus verschiedensten Quellen zwecks weiterer Auswertung auf einem «sicheren» Server zusammenzuführen. Dazu gehören Daten aus dem gesamten Gesundheitssystem und der Sozialfürsorge sowie von Partnerorganisationen, wie etwa Daten der Notrufzentralen und Covid-19-Testergebnisse.

Weiter enthüllte der «Guardian»:

«Zu den anonymisierten, vertraulichen Informationen im Covid-19-Datenspeicher können Geschlecht, Postleitzahl, Symptome, der Mechanismus, über den ein Rezept an den Patienten versandt wurde, und der genaue Zeitpunkt der Beendigung des Anrufs gehören.»

Am Freitag enthüllte der «Guardian» Hintergründe zum geheimen Experten-Gremium «Sage», das die britische Regierung in wissenschaftlichen Belangen berät. Ein Teilnehmer sei Ben Warner, ein Datenspezialist von Vote Leave, der von Boris Johnson geleiteten Pro-Brexit-Gruppe.

Und hier schliesst sich der Kreis: Laut «Wired» war Warner der kommerzielle Leiter von Faculty, einem auf künstliche Intelligenz spezialisierten Unternehmen, das jetzt mit NHSX, der auf digitale Innovation spezialisierten Abteilung des NHS, zusammenarbeitet. Dem «Guardian» ist bekannt, dass Faculty von Warners Bruder Marc geleitet wird und dass das Unternehmen ein Partner von Palantir ist. Laut «Business Insider» wird die Plattform, die Palantir und seine Partner (Google und Microsoft) zur Erfassung der NHS-Daten nutzen werden, Palantirs Big-Data-Software Foundry sein.

Wie entscheidet sich Frankreich?

Big Brother in Great Britain: Mit dem zentralisierten Contact-Tracing-Ansatz befindet sich Grossbritannien im Konflikt mit mehreren europäischen Staaten, die sich für ein dezentralisiertes System entschieden haben: Dazu gehören die Schweiz, Österreich, die Niederlande, Tschechien und Estland.

Deutschland war längere Zeit im Einklang mit dem NHSX, aber die Regierung gab am Sonntag bekannt, dass man zu einem «stark dezentralisierten Ansatz» wechselt.

Damit bleibe Frankreich als einer der lautstärkeren Befürworter eines zentralisierten Modells übrig, konstatiert die BBC. Mit der Entwicklung der nationalen Corona-Warn-App ist das staatliche Forschungsinstitut Inria beauftragt, das Mitglied ist im europäischen Software-Konsortium PEPP-PT.

Allerdings wurde am Montag publik, dass Hunderte französische Kryptographie- und IT-Sicherheitsexperten einen offenen Brief unterzeichnet haben. Darin wird die französische Regierung aufgefordert, ihre Software-Pläne zu überdenken.

Pikant: Dutzende Petitions-Unterzeichner arbeiten für Inria, das mit der Entwicklung des französischen Tracing-Protokolls befasst ist. Es trägt den Namen Robert («ROBust and privacy-presERving proximity Tracing protocol»).

Der offene Brief erwähnt eine gründliche Analyse der zentralisierten und dezentralisierten Implementierungen von Contact-Tracing-Protokollen, wie Techcrunch schreibt. Sie umfasse mehrere Angriffsszenarien und stelle sowohl das DP-3T-Protokoll als auch das ROBERT-Protokoll infrage.

Der ETH-Professor Kenneth Paterson bezeichnete das ROBERT-Protokoll laut republik.ch als einen Albtraum hinsichtlich Privatsphäre und Sicherheit. Zitat: «Es ist ein hoch zentralisiertes System, bei dem man sich allein auf den Server verlassen muss.» Und weiter: «Vor Machtmissbrauch ist man nicht gewappnet. Der Server kann sehr einfach jedes Pseudonym mit den realen Identitäten verknüpfen.»

Und die EU?

Schliesslich ist anzumerken, dass die EU-Kommission in Sachen digitalen Contact Tracings per Smartphone-App beide Modelle als akzeptabel bezeichnet hat. Hingegen hat sich das EU-Parlament in einem Beschluss vom 17. April klar für eine dezentrale Speicherung und transparente Festlegungen für Corona-Warn-Apps ausge­spro­chen.

Ob «dezentral oder zentral», wird weiter intensiv diskutiert. Und für die Bürgerinnen und Bürger stellt sich die Frage, ob sie ihre nationale Warn-App länderübergreifend nutzen können, oder diese vielleicht gar nicht installieren.

Bild

screenshot: twitter

Die Briten hatten laut «Guardian» noch vor Frankreich Verhandlungen mit Apple und Google aufgenommen und verlangt, die Bluetooth-Restriktionen zu lockern. Dies lehnten die beiden Techkonzerne entschieden ab. Inzwischen hat Apple die Datenschutz-Mechanismen sogar weiter erhöht.

Quellen

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Smartphone-Tracking in Pandemie-Zeiten

Corona-Auswirkungen auf Europas Flugverkehr

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

37
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Matafino 28.04.2020 20:58
    Highlight Highlight Danke für den Artikel, der meine Befürchtungen sehr deutlich macht, dass die Pandemie vor allem eine Angstmacherei ist damit sich die Menschen gegenseitig anfeinden und nach einer Lösung fragen. Diese wird uns dann per App serviert in der Werbung mit Berühmtheiten und solidarischen Parolen verklickert.

    Es ist ja so einfach, wie wir wie Schafe kontrolliert werden.

    An den wenigen Herzen und Blitzen sieht man, wie wenig Leute die Artikel lesen bei denen man das Hirn einschalten muss. Es fällt halt leichter die Bilder vom Baumarkt zu bestaunen.
  • Roman Meier 28.04.2020 19:28
    Highlight Highlight Big brother is waching you! Im Alltag geht der Datenschutz weit über das Selbstbestimmungsrecht hinaus. Er soll dafür sorgen, dass die eigenen Personendaten nicht missbräuchlich bearbeitet werden. Die Datenbearbeitung hat nach Treu und Glauben zu erfolgen und muss verhältnismässig sein.
    vgl.
    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19920153/index.html#a4
    https://www.anwalt-zuerich.attorney
    https://www.deutschlandfunk.de/datenschutzexperte-zur-corona-app-google-und-apple-haben.694.de.html?dram:article_id=475587
    Play Icon
  • WID 28.04.2020 14:21
    Highlight Highlight Was hier passiert, hätte sich nicht mal Orwell vorstellen können.
  • S. S. 28.04.2020 12:42
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
  • Leerzeichen 28.04.2020 11:53
    Highlight Highlight Verstehe nicht, wieso sich die Leute sowas bieten lassen.
  • Evan 28.04.2020 10:58
    Highlight Highlight Wie selbstlos
  • Gurgelhals 28.04.2020 10:41
    Highlight Highlight Alte Bauernweisheit: Wenn man die Tories wählt, kriegt man halt Tory-Regierungen mit allem drum und dran.

    Man hätte ja eigentlich hoffen können, dass die Briten nach 10 Jahren schlechten Regierens à la Tories wieder mal auf absehbare Zeit genug von dieser Truppe hat, aber nein...
    • The Destiny // Team Telegram 28.04.2020 11:04
      Highlight Highlight Labour ist auch nicht wirklich besser, beide Gruppen haben fundamentale Probleme.
  • Snowy 28.04.2020 10:41
    Highlight Highlight Wer noch immer findet, dass eine Tracing App mit zentraler Datenspeicherung kein Problem sei, denn wer nichts zu verbergen habe, müsse auch nichts befürchten, dem lege ich diesen Artikel schwer ans Herz.

    https://www.nzz.ch/feuilleton/coronavirus-yuval-noah-harari-ueber-die-welt-nach-der-pandemie-ld.1547988
    • Eiswalzer 28.04.2020 11:23
      Highlight Highlight Ganz genau... Ich halte die zuversichtlichen Szenarien für nach der Krise immer noch für naiv. Die Gefahren des Virus werden tendenziell überschätzt, die Folgen der Massnahmen deutlich unterschätzt. Aber das werden die Leute in ein paar Jahren spätestens noch deutlich spüren...
    • Enzian034 28.04.2020 11:36
      Highlight Highlight Danke Snowy, sehr interessanter Artikel.
    • Horobar 28.04.2020 13:59
      Highlight Highlight Vielen Dank für den Link. Ich schätze Harari sehr und dieser Artikel zeichnet zum einen eine düstere Zukunft, zeigt aber einen klaren Ausweg.

      Deshalb: Bürger aller Länder vereinigt euch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wilhelmsson 28.04.2020 10:37
    Highlight Highlight Mit dem Brexit wird alles besser, haben sie gesagt. 🤦🏻‍♂️
  • Yolo 28.04.2020 10:36
    Highlight Highlight Hallo Überwachungsstaat!
  • rodolofo 28.04.2020 10:34
    Highlight Highlight Später kann man dann mit diesem Contact-Tracing nachverfolgen, mit wem ein verdächtiger Labour-Aktivist alles Kontakt hatte...
    Seit längerem wächst bei mir die Gewissheit, dass sich die Monopol-Staatskapitalistische Variante des "Big Brother-Überwachungsstaates" und die "Oligopol-Multinationale Konzerne-Kapitalistische Variante dieses Überwachungsstaates einander immer mehr angleichen, obwohl sie für uns immer noch ihr bewährtes Theater des "Kalten Krieges" aufführen.
    So können sie die Weltgemeinschaft spalten und eingeschüchterte- bzw. privilegierte eigene BürgerInnen hinter sich scharen.
  • xlt 28.04.2020 10:34
    Highlight Highlight "...mit Unterstützung von Palantir...", alles gesagt, mehr muss man nicht wissen. Zum Glückbleiben wir von sowas verschont.
  • John Steam in the snail hole 28.04.2020 10:30
    Highlight Highlight Na toll... geniessen wir die Zeit noch. In 10 Jahren wird es nicht mehr möglich sein, sich ohne Smartphone in der Öffentlichkeit, geschweige denn international, zu bewegen. Die Gesundheits- und Vitaldaten der Menschen werden für die Gesundheitssysteme jederzeit zugänglich sein und mittels Quantencomputern können die enormen Datenmengen spielend ausgewertet werden. Unsere Welt wird sich sehr bald sehr drastisch ändern.
    • The Destiny // Team Telegram 28.04.2020 11:06
      Highlight Highlight Zum Glück gibt es bereits Quantum resistente Verschlüsselungsprotokolle.
    • Basti Spiesser 28.04.2020 14:06
      Highlight Highlight In 10 Jahren? etwas optimistisch ;-)
  • azoui 28.04.2020 10:28
    Highlight Highlight off-topic:
    Gute Idee von Watson, den Spende Sektor für Eure Redaktoren einzublenden.
    Hab eben 15 Eier rüber geschoben.
  • Eiswalzer 28.04.2020 10:25
    Highlight Highlight Wunderbar! 🙄🙄 Wie nicht anders zu erwarten beginnt der Überwachungsstaat mit einer (medizinischen) Krise. Natürlich nur vorübergehend... Und nach der Krise wird man dann sagen, dass es solche Apps und biometrischen Daten weiterhin brauche, weil damit Epidemien in Ansatz erstickt werden können. Was auch stimmt. Aber zu welchem Preis? Tja, ich sags ja... Die Folgen der Coronoia werden uns noch JAHRE beschäftigen. Ich empfehle dringend die Lektüre von Harari, Pathologen und anderen Experten, die einen Warnfinger heben.
  • Truth Bot 28.04.2020 10:07
    Highlight Highlight Könnte dann bitte jemand den Server hacken und die Verantwortlichen in Quarantäne schicken? 😏
  • The Destiny // Team Telegram 28.04.2020 10:00
    Highlight Highlight Typisch UK
    Go ENGSOZ
  • MrBlack 28.04.2020 09:47
    Highlight Highlight Ich kann mich noch gut erinnern, als Matt Hancock die App angekündigt hat. Da hat er glasklar gesagt, dass man den source-code der App veröffentlichen wird.

    Sieht heute nicht mehr danach aus, aber was kann man schon von dieser Regierung erwarten?
  • mbr72 28.04.2020 09:47
    Highlight Highlight ich kapier es offenbar nicht. Was hindert Apple daran, eine entsprechende App NICHT im Store zuzulassen? oder falls dies auf anderem Wege passiert, über Sicherheitsupdates auszuhebeln?
    • RandomNicknameGenerator 28.04.2020 10:32
      Highlight Highlight Technisch nichts, (wirtschafts-) politisch sehr viel.
  • Nik G. 28.04.2020 09:36
    Highlight Highlight Ja. Hochsaison für die totale Überwachung! Super! Alles für die Gesundheit.
    • rodolofo 28.04.2020 10:38
      Highlight Highlight Am sichersten wäre die totale Verhütung!
      Eine Null Kind-Politik!
      Wo keine Menschen, da keine Gefahren für diese nicht vorhandenen Menschen.
      (Achtung! Dieser Beitrag kann Spuren von Sarkasmus enthalten. Bei Risiken und Nebenwirkungen wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Geheimdienstler!)
  • Chrigi-B 28.04.2020 09:34
    Highlight Highlight Mein Smartphone wäre nicht mehr in Gebrauch....

    Zum Kotzen was da abgeht.
    • ChiliForever 28.04.2020 10:24
      Highlight Highlight Na ja, du mußt die App ja nicht installieren.

      Aber ja, wäre sie Pflicht, würde meines auch nur noch in der Ecke legen.
    • Snowy 28.04.2020 10:44
      Highlight Highlight So einfach wird das leider nicht gehen: Du wirst ohne App nicht mehr reisen können (Grenzüberschreitung nur mit aktiver App) oder beispielsweise nicht mehr bei grossen Unternehmen arbeiten dürfen.

      So wird ein Zwang durch die Hintertür eingeführt.
      Eine solche App muss mit allen Mitteln verhindert werden!

      Brave new world.
    • Ueli der Knecht 28.04.2020 12:10
      Highlight Highlight Leute ohne Smartphone, oder die sich die App nicht installieren wollen, die kriegen einfach einen Schlüsselanhänger.

      Wer sich ohne "Contact-Tracing" aus dem Haus wagt, ist 1) einfach zu erkennen, und 2) ebenso einfach aus dem Verkehr zu ziehen.

      Nicht ganz so einfach, aber machbar, wäre die Entwicklung von Austrickser-Apps. Nur werden diese dann vermutlich gesetzlich verboten.
    Weitere Antworten anzeigen

Das steckt hinter den «Facebook lässt Nutzer sehen, wer dein Profil besucht»-Postings

In letzter Zeit häufen sich auf Facebook Statusbeiträge, die vorgaukeln, man könne mit einer «exklusiven Funktion» sehen, wer das eigene Profil besucht habe. Das ist natürlich Quatsch. Diese Funktion gibt es auch im Jahr 2020 nicht. Es handelt sich um eine klassische Phishing-Falle. Anders gesagt: Kriminelle machen sich einmal mehr die angeborene Neugier des Menschen zunutze, um an die Passwörter der Facebook-Profile zu gelangen.

Die Masche der Betrüger ist fast so alt wie Facebook selbst, aber …

Artikel lesen
Link zum Artikel