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Die Kampagne gegen das neue E-ID-Gesetz ist lanciert.

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Parteien und Netz-Aktivisten sammeln ab sofort Unterschriften, um das Gesetz für die Schaffung einer privaten E-ID an der Urne zu Fall zu bringen. Aber was ist eine digitale Identität überhaupt? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.



Bundesrat und Parlament planen einen Systemwechsel: Private Unternehmen wie Banken, Post, SBB und Swisscom sollen künftig die E-ID (nicht zu verwechseln mit der Identitätskarte oder dem Reisepass) anbieten und betreiben. Schweizer Firmen sollen sich um die Technik kümmern, der Staat prüft nur noch die Identität der Personen, die eine E-ID bestellen.

Der Bundesrat will mit dem E-ID-Gesetz die Verwendung der neuen, digitalen Identifikation für Onlinegeschäfte und Behördenkontakte regeln. Demnach soll die E-ID die elektronische Identifizierung im Netz ermöglichen. Das Gesetz war in der abgelaufenen Herbstsession vom National- und Ständerat mit grosser Mehrheit verabschiedet worden. Bereits im Laufe der Beratungen kündigten SP, Grüne, Piratenpartei sowie mehrere Gruppierungen an, gegen das Gesetz das Referendum zu ergreifen.

Im Parlament war weitgehend unbestritten, dass es rasch ein Mittel braucht, damit Bürgerinnen und Bürger online einfach und sicher ihre Identität nachweisen können. Stein des Anstosses ist jedoch die beschlossene Aufgabenteilung zwischen Staat und Wirtschaft: Der Bund prüft und bestätigt die Identität einer Person. Herausgegeben wird die E-ID aber von privaten Anbietern, die wiederum vom Bund überwacht werden.

Diese neue Aufgabenteilung ist hoch umstritten und kommt bei den Stimmberechtigten schlecht an. Laut einer aktuellen Umfrage der Universität Zürich unterstützen nur gerade zwei Prozent diese Lösung. Ein Referendumskomitee hat heute mit dem Sammeln von Unterschriften gegen die private E-ID begonnen. «Wir wollen keinen digitalen Schweizer Pass von der UBS, Credit Suisse oder Swisscom!», heisst es auf der Kampagnenseite.

Was ist die E-ID?

Mit einem Reisepass oder einer Identitätskarte (ID) kann eine Person ihre Identität im Alltag beweisen. Im Internet ist dieser Beweis – etwa um Verträge abzuschliessen – derzeit nur sehr umständlich zu erbringen.

Hier kommt die E-ID ins Spiel: Die elektronische Identität ist quasi ein digitaler Pass, der die Identifikation auch im Netz ermöglichen soll. Auf der E-ID sind wichtige Persönlichkeitsdaten wie Name, Alter oder Adresse vermerkt. Die E-ID ist aber nicht die digitale Form des Reisepasses.

Als Trägermittel für die E-ID gibt es verschiedene Varianten: Zum Beispiel das Smartphone oder bestehende Chip-Karten von Banken. Das Bundesamt für Justiz schreibt (PDF) hierzu:

«Die E-ID soll möglichst einfach nutzbar sein, deshalb wird sie auf einem Trägermittel angebracht, das bereits weit verbreitet ist, z.B. einem Mobiltelefon, einer Bankomatkarte, einer virtuelle Cloud oder dem SwissPass der SBB. Der Staat selbst gibt keine solchen Trägermittel heraus.»

Wofür kann ich die E-ID nutzen?

Die Webseite digitaler-pass.ch erklärt dies so:

«Die NutzerInnen einer E-ID sollen bei E-Government-Angeboten, beim Online-Shopping und weiteren Online-Dienstleistungen wie Versicherungen eindeutig identifizierbar sein. Damit sollen Risiken wie Identitätsklau und Manipulationen im Netz verunmöglicht werden.»

Typische Anwendungen für die E-ID sind sichere Online-Behördengänge und digitale Verträge. Etwa das Bestellen des Strafregisterauszugs, die Anmeldung auf der Gemeinde oder das Einreichen der Steuererklärung. Weitere denkbare Anwendungen sind der Zugriff auf das elektronische Patientendossier oder Verträge fürs Online-Banking.

Theoretisch wäre mit der E-ID ein einziges Login für sämtliche Schweizer Online-Dienstleistungen denkbar. Beim Online-Shopping etwa können Kundinnen und Kunden per E-ID eindeutig identifiziert werden.

Was bringt die E-ID?

Von der E-ID profitieren Verwaltung, Wirtschaft und Bürger bzw. Konsumenten. Mit der E-ID können Firmen und die Verwaltungen ihre Dienstleistungen rund um die Uhr anbieten. Als Bürger spart man sich beispielsweise physische Behördengänge bzw. ist nicht mehr an die Öffnungszeiten der Verwaltung gebunden. Auch das Abschliessen von Bank- oder Versicherungsgeschäften wird einfacher (Stichwort: weniger Papierkram). Gleichzeitig soll eine privat herausgegebene, aber staatlich kontrollierte E-ID vor Risiken wie Identitätsklau schützen.

Bund und Wirtschaft pushen die E-ID, weil sie mit Kosteneinsparungen dank vereinfachten internen Abläufen rechnen. Firmen erhoffen sich wohl auch weitere Kundendaten. Allerdings soll die Monetarisierung der Daten gesetzlich ausgeschlossen werden. So wurden etwa die Vorschriften zur Datenweitergabe im neusten Gesetzentwurf verschärft.

Was kostet die E-ID?

Die E-ID soll gratis oder fast gratis sein. Bund und Firmen reagieren damit auf das Debakel mit der früheren SuisseID, die aufgrund hoher Einstiegshürden kaum nachgefragt wurde.

Warum wollen Bund und Wirtschaft eine private E-ID?

«Der Bund kann das Projekt grösstenteils von der Privatwirtschaft finanzieren lassen und die bereits bestehende Infrastruktur nutzen. Die Unternehmen hingegen profitieren vom Gütesiegel des Bundes.»

Der beobachter

Der Bund hat sich an IT-Projekten immer wieder die Finger verbrannt. Er arbeitet denn auch seit Jahren an der E-ID bzw. ihren Vorläufern wie der SuisseID – und auch hier kam es zu technischen und datenschutzrechtlichen Schwierigkeiten. Nach Ansicht des Bundesrats sei der Staat daher kaum in der Lage, eine funktionierende E-ID herauszugeben. Justizministerin Keller-Sutter verwies auf Erfahrungen im Ausland: Staatliche Lösungen würden kaum genutzt. Sie liessen sich nicht rasch genug an die technologische Entwicklung anpassen.

Der Bundesrat ist der Meinung, dass Schweizer Firmen bereits passende technische Lösungen entwickelt haben. Es sei daher nicht Aufgabe des Staates, eine eigene Lösung zu entwickeln. Der Zürcher FDP-Ständerat und IT-Unternehmer Ruedi Noser warnte vor weiteren Verzögerungen, wenn die von privaten Schweizer Firmen herausgegeben E-ID jetzt nicht komme. Damit überliesse man das Feld Amazon, Apple oder Google. Es sei die letzte Gelegenheit, die Kontrolle über die Identität der Schweizerinnen und Schweizer in der Schweiz zu behalten, sagte er.

Die Swiss Sign Group, zu der Post, SBB, Swisscom, Six, die Grossbanken und Versicherungen gehören, hat sich bereits in Stellung gebracht. Das Konsortium, das bereits über Millionen von Kundenbeziehungen verfügt, will mit der Swiss ID den Internetgiganten die Stirn bieten.​

Was sagen die Kritiker der privaten E-ID?

Für das Referendumskomitee ist das Gesetz ein «Kniefall vor den Interessen der Wirtschaft – auf Kosten der Demokratie und der Bevölkerung», wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Das Parlament habe am Volkswillen vorbei politisiert.

Damit erhielten die privaten E-ID-Aussteller die Verantwortung für die Speicherung und Verwendung vieler Daten, hält Erik Schönenberger von der Digitalen Gesellschaft fest. «Dem Bund bleibt nur eine schwache Kontrollfunktion.»

Mit dem Gesetz über elektronische Identifizierungsdienste verabschiedeten sich Bund und Parlament von einer staatlichen Kernaufgabe, liess sich Daniel Graf vom Verein Public Beta zitieren. «Für die Zukunft der direkten Demokratie wäre es ein Super-Gau, Grossbanken, Versicherungsgesellschaften und staatsnahen Konzernen das digitale Passbüro zu überlassen.»

Der grundsätzliche Nutzen bzw. Notwendigkeit der E-ID im Bereich von E-Government und digitalen Verträgen ist hingegen auch von Seiten der Kritiker der privaten E-ID unbestritten. Sie pochen jedoch darauf, dass der Staat die volle Kontrolle behält: «Falls sich der Bund diese Aufgabe nicht zutraut, muss er es jetzt lernen», sagt Erik Schönenberger von der Digitalen Gesellschaft.

Was hält die Bevölkerung davon?

Eine repräsentative Umfrage der Universität Zürich zeigt (PDF), dass die Skepsis überwiegt: 82 Prozent der Befragten wollen, dass der Staat die E-ID herausgibt. Nur gerade zwei Prozent sind der Ansicht, dass private Unternehmen diese Aufgabe wahrnehmen sollen. Weitere sieben Prozent sprechen sich für eine Mischlösung aus, zehn Prozent haben sich noch keine Meinung gebildet.

Selbst bei den Unterstützern der bürgerlichen Parteien CVP (85%), FDP (80%) und SVP (73%) ist eine klare Mehrheit für die staatliche E-ID. Je höher der Bildungsgrad der Befragten ist, desto eher lehnen sie Unternehmen als Herausgeber der E-ID ab.

In einer früheren Umfrage vom Mai sprachen sich 87 Prozent für den Staat als Herausgeber der E-ID aus.

Umfrage

Wer soll die E-ID herausgeben?

  • Abstimmen

5,623

  • Der Staat90%
  • Private Unternehmen4%
  • Ich bin noch unschlüssig5%

Ist die E-ID sicher?

Wäre es nicht sicherer, wenn der Staat die Herausgabe der E-ID selber übernehmen würde? «Nein», schreibt das Bundesamt für Justiz. Sowohl der Staat wie auch Private seien «gleichermassen in der Lage, Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen und sie sicher aufzubewahren». Eine totale Garantie der Datensicherheit gebe es aber nicht.

Vorgesehen sind drei Sicherheitsniveaus: niedrig, substanziell und hoch. Für das tiefste Schutzniveau werden mit der E-ID-Registernummer Namen, Vornamen und das Geburtsdatum verbunden. Die Registrierung erfolgt online gestützt auf einen staatlichen Ausweis.

Beim Sicherheitsniveau «substanziell» kommen Geschlecht, Geburtsort und Staatsangehörigkeit hinzu. Zudem ist eine persönliche Vorsprache oder eine Videoidentifikation nötig. Dieses Sicherheitsniveau verlangt mindestens eine 2-Faktor-Authentifizierung, wie sie heute für E-Banking-Lösungen üblich ist.

Nur für das Sicherheitsniveau «hoch» ist ein Gesichtsbild nötig. Zudem wird ein biometrisches Merkmal und die Echtheit des Ausweises geprüft. Mindestens ein Faktor der Zwei-Faktor-Authentifizierung muss biometrisch sein. Das Sicherheitsniveau «hoch» soll auch Schutz vor Cyberangriffen bieten.

Wichtig: Die Nutzung der E-ID bleibt (vorerst) freiwillig.

Ist die E-ID überhaupt etwas Neues?

Nein, die E-ID ist alter Wein in neuen Schläuchen. Bund und private Firmen experimentieren schon seit Jahren mit der SuisseID und SwissID an einer digitalen Identifikationsmethode. Der «Beobachter» erklärt dies so:

«Obwohl der Name es vermuten lässt, handelt es sich bei der E-ID nämlich nicht um ein neues Produkt, sondern um die Zertifizierung bestehender digitaler Identitäten. Sobald das Gesetz steht, kann die SwissID zum Beispiel staatlich zertifiziert werden.»

Wie geht es nun weiter?

Ein Bündnis von Organisationen und Parteien startet heute mit der Unterschriftensammlung für ein Referendum. Gleichzeitig zum Start der Unterschriftensammlung hat das Komitee einen E-ID-Automaten lanciert, um für einen digitalen Schweizer Pass vom Staat zu werben. Die personalisierte «Swiss E-ID» steht für die zentrale Forderung der Referendumskampagne: Ja zu einem digitalen Schweizer Pass vom Staat, Nein zu einer Lösung von privaten Unternehmen.

Das Referendum wird getragen von der Digitalen Gesellschaft, der unabhängigen Schweizer Kampagnenorganisation Campax, der Demokratie-Plattform We Collect und dem Verein Public Beta. Unterstützt wird das Referendum von der SP, den Grünen, der Piratenpartei sowie Mitgliedern aus anderen Parteien. Die Frist für das Sammeln der 50'000 Unterschriften dauert bis 16. Januar 2020.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA.

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142Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PeteZahad 09.10.2019 08:31
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz, wieso dies so kompliziert sein soll. Hat der Bund noch nie was von RSA Keypairs gehört? Zu jeder AHV Nummer erstellen, Keypair auf die Karte. Der beim Bund der AHV Nummer zugeordneter Public Key ist öffentlich. Bei Verlust wird ein neues Keypair erstellt und auf neue Karte geladen.
  • Ueli der Knecht 08.10.2019 23:30
    Highlight Highlight "Wer soll die E-ID herausgeben?
    A) Der Staat
    B) Private Unternehmen
    C) Ich bin noch unschlüssig"

    Die Fragestellung ist unfair, vorallem weil sie geschlossen ist. Zumindest müsste auch ein Feld

    D) andere, und zwar: ____________________

    vorhanden sein, um nebst der unmöglich Auswahl von Pest, Cholera und Ebola auch offen für vernünftige, anständige und gesunde Vorschläge zu sein.

    MMn. müsste die E-ID von einer DAO (dezentraler autonomer Organisation) ausgegeben werden. Ganz unabhängig von Nationalität und Staat und so.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dezentralisierte_Autonome_Organisation
    • Adrian Aulbach 09.10.2019 00:40
      Highlight Highlight Oder technisch staatsübergreifend und kompatibel entwickelt werden, aber dann von den einzelnen Staaten herausgegeben.
      Auf jeden Fall keine Insellösung, die man dann nur in der Schweiz verwenden kann.
  • Pafeld 08.10.2019 22:27
    Highlight Highlight Vielleicht könnte man mal National- und Ständeräte mit Fachkompetenz in die Technikkommissionen schicken und nicht irgendwelche (halb)greisen Dödel, die keinen besseren Weg gefunden haben, Sitzungsgelder zu kassieren. Was erwartet man auch von einem Politbetrieb, bei dem bereits die nächste Grippewelle zu empfindlichen Ausdünnungen führen könnte?
    • Chanichang 09.10.2019 07:40
      Highlight Highlight Vielleicht könnte man die mal wählen, ah es stehen relativ wenige zur Auswahl 🤷🏻‍♀️

      Ausserdem ist es doch so, dass die Kommissionen mit Experten arbeiten, oder?
    • Alnothur 09.10.2019 09:04
      Highlight Highlight Und mal wieder brauchts den Satz: diese Kompetenz hat mit dem Alter nichts, aber auch gar nichts zu tun.
  • dasKorrektorat 08.10.2019 21:53
    Highlight Highlight "Nach Ansicht des Bundesrats sei der Staat daher kaum in der Lage, eine funktionierende E-ID herauszugeben."
    Ist das derselbe Staat der x PR und Subventions-Millionen für "Digitalisierung blabliblup" rauswirft?
    Derselbe der Steuern verlangt? Für was genau schon wieder?
  • Küsel64 08.10.2019 20:20
    Highlight Highlight "Die E-ID soll gratis oder fast gratis sein." Auch 100.- im Jahr ist fast gratis - kommt nur auf den Massstab und den Zeitpunkt an. Warum sonst soll denn eine private Firma ein Interesse haben, eine solche Karte herausgeben? Werden wir für dumm verkauft?
    • dasKorrektorat 08.10.2019 21:55
      Highlight Highlight Nein offiziell durch Alt-Bundesrätin Leuthard bestimmt sind 365CHF pro Jahr bzw "1 Franken pro Tag" die offizielle Schweizer Definition von "fast gratis".
  • bebby 08.10.2019 19:27
    Highlight Highlight Wieso braucht es überhaupt so etwas, wenn wir Fingerprint und face ID haben?
    Abgesehen davon sehe ich nicht ein, wieso wir eine Schweizer Insellösung brauchen, die Online nur hier funktioniert.
    • Stichelei 08.10.2019 21:12
      Highlight Highlight @bebby: Fingerprint und faceID bestätigen lediglich, dass sich immer die gleiche Person hinter der Anmeldung befindet. Ob diese Person auch diejenige ist, die sie vorgibt zu sein, kann damit eben nicht bewiesen werden.
  • Novize 08.10.2019 19:10
    Highlight Highlight In der Digitalisierung sind Politik und Verwaltung in der Schweiz besonders ratlos. Es herrscht eine kopflose «laisser-faire» Mentalität. Die E-ID ist nur ein Bereich mit sensiblen persönlichen Informationen. In Zukunft wird es von jedem Menschen ein komplettes digitales Abbild (Digital Twin) mit sensiblen Daten (z.B. Krankengeschichte) geben. Noch können Politik und Gesellschaft in Europa entscheiden, ob diese Daten dem einzelnen Individuum gehören oder ob sie durch Plattform Kapitalisten hemmungslos ausgebeutet werden sollen …. es ist höchste Zeit zu handeln!
  • Thomas G. 08.10.2019 19:02
    Highlight Highlight Da steht als Herausgeber "Schweizerische Eidgenossenschaft" drauf. Also kann nur schon deswegen kein privates Unternehmen dahinter stehen.

    Staatliche IDs müssen vom Staat herausgegeben und verantwortet werden. Den Betrieb kann der Staat meinetwegen outsourcen, aber niemals die Verantwortung abgeben.
  • D0MD0M 08.10.2019 18:27
    Highlight Highlight Der Irrsinn geht weiter. Tatsache ist und bleibt: Weder der Bund noch irgendein privates Unternehmen sind in der Lage, die mit einer E-ID (oder sonstwelche...) Daten sicher aufzubewahren und zu verwalten. Das wurde nur schon durch die (bekannten) Fälle der letzten 10 Jahre bewiesen. Vielleicht sollte man mal darüber diskutieren, warum der Staat bei diesem ganzen gecybere und sonstigem Müll mitmacht, anstatt uns vor den Auswirkungen, Manipulationen und sonstigen Gaunereien zu schützen. Warum hat das nicht höhere Prio als Bequemlichkeit und irgendwelche wirtschaftlichen Interessen?
    • Stichelei 08.10.2019 21:10
      Highlight Highlight @DOMDOM: Die Daten, die du erwähnst werden vom Bund ja schon seit Jahren im Infostar verwaltet. Das ist auch die Quelle, die nicht nur für die höchste Stufe der Identitätsbestätigung für die E-ID sondern auch für die Ausstellung von Pässen und Identitätskarten verwendet wird.
    • Adrian Aulbach 09.10.2019 00:43
      Highlight Highlight Absolute Sicherheit gibt es nirgends. Da der Bund die Daten aber eh schon gespeichert hat, wäre es beim Bund kaum ein Zusatzrisiko. Die gleichen Daten aber auch noch bei einem privaten Anbieter gespeichert zu haben, verdoppelt die Angriffsfläche.
  • Anne Klos 08.10.2019 18:01
    Highlight Highlight Wie gesagt :" Überwachungsstaat China wir kommen mit immer grösseren Schritten auf dich zu!"
    Jeder der es bis spätestens jetzt nicht gemerkt hat, der ist leider nicht mehr ganz zeitgemäss. Und noch was betreffend Sicherheit, sicher ist gar nichts was mit Internet zu tun hat. Also lieber die Finger davon von der E - Id.
  • Stichelei 08.10.2019 17:50
    Highlight Highlight Ich scheine mich schwach zu erinnern, dass der Bund mal eine Version der Identitätskarte mit Chip herausgeben wollte (was in etwa der e-ID entsprochen hätte). Warum hat er das Vorhaben gestoppt, obwohl doch eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung fand, dass so etwas vom Bund kommen muss? ***Sarkasmus off***
  • derEchteElch 08.10.2019 15:54
    Highlight Highlight E-ID von Privaten Nein! Niemals!

    Die Identität einer Person ist Aufgabe des Staates. Gleich wie unsere Landeswährung die Aufgabe der Nationalbank ist.

    Eine Identität ist das Persönlichste (!) jedes Menschen und das allerhöchste Schutzgut, welches verletzt werden kann und deshalb muss die Kontrolle beim Volk liegen.

    Was folgt als nächstes?
    Private Polizeien mit Legitimierungen zur staatlichen Gewalt? Nein danke! Vielleicht „private“ Strafgesetzbücher verschiedener Anbieter, unterschiedlich, unvergleichbar, so wie heute die Versicherungen?

    Nein danke!
    Entschieden Nein! Leute wachet auf!
    • TheManoure 08.10.2019 17:48
      Highlight Highlight Die gib es leider bereits...die Broncos knüppeln sich schon ganz offiziell durch das schöne Berner Oberland. Ausgestattet mit (eingeschränkten) Polizeirechten.
    • Elmas Lento 08.10.2019 19:50
      Highlight Highlight @TheManoure: Die Broncos haben keine "eingeschränkten Polizeirechte" sondern dieselben Rechte wie jeder andere Sicherheitsdienst und jede Privatperson. Sie dürfen z.B. jemanden vom Grundstück ihres Auftraggebers wegweisen, dürfen dabei aber keine Gewalt anwenden, das ist der Polizei vorbehalten. Sie dürfen auch keine Personenkontrollen oder ähnliches durchführen. Grundsätzlich darf ein Sicherheitsdienst nicht mehr als eine Privatperson, wenn sich jemand ihren Aufforderungen widersetzt dürfen sie ohne Polizei nicht viel unternehmen.
  • Antinatalist 08.10.2019 15:42
    Highlight Highlight Die Swisscom, ein Unternehmen, das private Daten unverschlüsselt auf Servern ablegt und immer wieder mit Datenleaks zu kämpfen hat, soll ein "Identifikationspapier" herausgeben dürfen? Na, dann viel Spass.
  • hüttechäs 08.10.2019 15:12
    Highlight Highlight Kein Wunder kann der Bund diese Dienstleistung nicht erbringen. Das Parlament hinkt der Digitalisierung jeweils 10 Jahre hinterher. Was nicht verwunderlich ist, besteht das Parlament doch zur Hälfte aus Politikern, die kaum einen Drucker anschliessen können und die Digitalisierung für ein vorübergehendes Phänomen halten, das sie nichts angeht.

    #Neuland

    Bald sind Wahlen. Wählt Köpfe, die mit der Zeit gehen!
    • Mat_BL 08.10.2019 18:26
      Highlight Highlight "Internet" - hat mal eine bekannte Persönlichkeit gesagt - "ist halt für uns alle Neuland".
  • Makatitom 08.10.2019 15:12
    Highlight Highlight Personalien müssen in der Hand des Staates bleiben. Private und nicht einmal halbstaatliche Unternehmen haben da die Finger meilenweit davon zu lassen. Ich habe schon bei mehreren halbstaatlichen Firmen gearbeitet und weiss wie dort gewurstelt wird
    • Nr 756 08.10.2019 16:12
      Highlight Highlight Nicht nur da. Als ich mich mal umgemeldet habe dauerte es einen Tag ehe mein neuer Festnetzanschluss von Callcentern belagert wurde. Der Clou? Die Gemeinde war neben dem Provider der einzige Ort, wo meine Nummer mit meinem Namen verknüpft war.
  • Flötist 08.10.2019 15:10
    Highlight Highlight Dies darf niemals von Firmen ausgegeben werden können. Das wäre der erste Schritt in der Ausheblung eines Staates. Firmen fokussieren auf Gewinn und Befriedigung der Investoren und nicht der Kunden.
  • joevanbeeck 08.10.2019 14:37
    Highlight Highlight Der Staat hat ja mit dem E-Voting schon bewiesen das er so etwas nicht kann und eine E-ID bei der private Firmen mitwursteln ist für mich ein absolutes No-Go.
    Die ganze Aufregung ist aber schon etwas kurios. Der durchschnittliche Sozial-Media, Karten und Handy Nutzer ist ja inzwischen so gläsern, gläserner geht ja gar nicht mehr.
  • aglio e olio 08.10.2019 14:08
    Highlight Highlight «Der Bund kann das Projekt grösstenteils von der Privatwirtschaft finanzieren lassen und die bereits bestehende Infrastruktur nutzen.[...].»

    Die Privatwirtschaft finanziert nichts ohne sich dabei Rendite zu versprechen. Wer zahlt das dann und womit?
  • Uslandschwiizer 08.10.2019 14:07
    Highlight Highlight In Skandinavien (Norwegen und Schweden) gibts seit 2004/2005 eine BankID die urspruenglich von der Bankenvereinigung herausgegeben wurde als Zugang zum Konto, aber inzwischen in allen Lebensbereichen Anwendung findet (Staatsservices, Steuern, Bezahlen, Identitaet verifizieren, Vertraege unterzeichnen, etc).

    Diese elektronische ID ist in der Bevoelkerung durchgehend akzeptiert und niemanden kuemmerts ob es vom Staat oder der Bankenvereinigung kommt.

    Waere ev transferierbar in die Schweiz?
    • Flötist 08.10.2019 15:16
      Highlight Highlight Das Trojanische Pferd wurde auch willkommen geheissen. Schau, es kann in einem Moment sehr gut klappen, wenn eine Firma die ID vergibt. Es kann auch sehr gut klappen, wenn in einem Moment ein Fremder dein Geld verwaltet. Aber du weisst nicht, was die Interessen und Verfahren der Firmen in Zukunft sein werden bzw. heute sind. Da vertraust du blind einem Unternehmen, wo die Leute ständig wechseln. Absolutes No go. In Norwegen hats sich hald gewandelt, das heisst nicht, dass sie morgen auch noch zufrieden sein werden.
    • Uslandschwiizer 08.10.2019 16:13
      Highlight Highlight @Flötist: ich empfehle dir auf eine einsame Alp zu ziehen und ein abgeschiedenes Leben zu fuehren. Hier in der Zivilisation kommst du taeglich mit Privaten Firmen in Kontakt, bei denen keiner genau weiss welche Interessen und Verfahren sie heute und in Zukunft haben. Da ist blindes Vertrauen in Migros, Post, UBS und all die anderen Trojaner gefragt und das kannst du Ihnen nicht entgegenbringen.

      Apropos: beim Staat ist auch ein staendiges Wechseln, da Politiker gewaehlt und abgewaehlt werden und sich ihre Departemente wieder neu zusammenstellen. Auch da lauert dieselbe Gefahr!
    • ChlyklassSFI 08.10.2019 18:25
      Highlight Highlight Der Staat sind wir alle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 08.10.2019 14:06
    Highlight Highlight Wenn der Bund seinen Informatikern konkurrenzfähige Löhne bezahlen würde, würde er auch die Leute finden, um solche Projekte umzusetzen, und die Digitalisierung des Staats wäre wesentlich weiter. Aber das können die bürgerlichen Knauserpolitiker natürlich nicht zugeben. Die wollen die guten Leute wahrscheinlich lieber für ihre eigenen Firmen. Oder überlassen sie Google und Konsorten.
    • Oigen 08.10.2019 14:58
      Highlight Highlight ja klar gebt unseren banken noch mehr macht
    • Chanichang 09.10.2019 07:49
      Highlight Highlight Sind die Löhne beim Bund nicht eher hoch?
  • Kaspar Floigen 08.10.2019 13:51
    Highlight Highlight Die 20% die dafür sind, sind wahrscheinlich die, welche beim Staat und staatsnahen Unternehmen arbeiten, und wissen, dass die das nie gebacken bekommen.
  • dho 08.10.2019 13:44
    Highlight Highlight «Falls sich der Bund diese Aufgabe nicht zutraut, muss er es jetzt lernen», sagt Erik Schönenberger von der Digitalen Gesellschaft.

    Der Staat hat gefälligst das zu tun, was wir, das Volk, wollen.

    Politikerinnen und Politiker, die das nicht begreifen wollen, gehören abgewählt. Beamte haben politisch ohnehin nichts zu sagen...

    Also: lernen, umsetzen oder: sucht euch einen anderen Job.
  • chicadeltren 08.10.2019 13:40
    Highlight Highlight Leider hat der Bundesrat recht. Sämtliche IT-Projekte des Bundes scheitern. Da ist die private Variante vermutlich tatsächlich sicherer. Zumal ich auch nicht will, dass der Bund meine Einkäufe kontrolliert...
    • Ueli_DeSchwert 08.10.2019 15:41
      Highlight Highlight Sie scheitern, weil KnowHow fehlt und die Projekte nicht detailliert abgesteckt sind (sein können?).

      Es geht nicht, ein Projekt in diesem Umfang zu realisieren, ohne kompetentes Personal. Aber die bürgerlichen wehren sich stets dagegen, dass der Staat in Sachen IT konkurrenzfähige Löhne bezahlen kann (und dadurch die Kompetenz nicht gebunden wird).
    • chicadeltren 08.10.2019 21:56
      Highlight Highlight De Staat isch wohl einfach zu träge für IT. Das ist eine schnelle Branche, da muss man flexibel sein. Am Geld scheiterts sicher nicht, da wurden ja schon Hunderte von Millionen in den Sand gesetzt für solche Projekte...
  • Gantii 08.10.2019 13:32
    Highlight Highlight Kann mir mal einer erklären warum wir überhaupt eine E-ID brauchen? Warum wollen wir eine einfache Grundlage fur Identitätsdiebstahl schaffen?
  • Freethinker 08.10.2019 13:26
    Highlight Highlight Wie beschränkt ist das denn? Hoch lebe der Lobbyismus in Bern! 🤢🤮
  • drei 08.10.2019 13:26
    Highlight Highlight Leider verpasst es auch dieser Artikel eine Unterscheidung zwischen 'E-ID herausgeben' - im Sinne von Identität bestätigen und 'E-ID betreiben' zu machen.
    Alle Kommentare die sich darüber beschweren, dass der Staat eine Kernaufgabe der Wirtschaft übergeben sind deshalb falsch. Der Staat bleibt die einzige Stelle, welche eine Identität 'herausgeben' sprich bestätigen kann.
    Die Wirtschaft macht den Betrieb der Infrastruktur, die kann das besser und schneller.
    Und wenn's um die Verwaltung der Daten geht: da muss jeder selber entscheiden wem er die Daten anvertraut - Post, Bank, Google, Facebook,…
    • ridega 08.10.2019 14:44
      Highlight Highlight @drei: Der Staat hat das BIT. Die können die Infrastruktur auch ganz einfach betreiben.

      Webseite und Software machen... das können sie von mir aus extern geben. Aber der Betrieb und die Datenhoheit soll gefälligst der Staat haben.
    • drei 08.10.2019 17:19
      Highlight Highlight Dann müsste der Staat bspw. auch die Krankenkasse selber 'betreiben'?
    • G. 09.10.2019 00:16
      Highlight Highlight Ich war auch der Meinung, dass nach wie vor der Staat die E-ID herausgibt.

      Mit Betreiber der E-ID habe ich es so verstanden gehabt, dass eine Firma die Gerätschaft selber aufbauen muss, damit die E-ID beim Staat verifiziert werden kann.

      z. B. bei einem Kauf eines Handy-Abos der Name und Adresse und Geburtsdatum abrufen darf. Eine Firma mit der Befugnis „substantiell“ kann noch Staatszugehörigkeit und Geschlecht abrufen. z.B. eine Fluglinie. Eine Firma mit der Befugnis oder Einstufung hoch kann dann noch ein Gesichts- und Venenbild abrufen oder abspeichern.

      In etwa so


  • Tekk 08.10.2019 13:21
    Highlight Highlight Warum überhaupt eine neue Karte? Den Chip der da benötigt wird kann man auch auf die normale ID packen, dann noch ein "E-ID" logo drauf und fertig ist das Ganze. Ich will nicht noch ne Karte mit mir rumschleppen und erst recht keine von irgend nem Anbieter wie der Swisscom.
    • Luzz 08.10.2019 17:27
      Highlight Highlight Die Kartengrafik ist nur eine Repräsentation, es geht hier um ein Online-Konto.
    • Motom 08.10.2019 19:23
      Highlight Highlight @Luzz: Äh nein.

      Eine E-ID (elektronische Identität) kannst Du benutzen, um Dich an (D-) einem Online-Konto anzumelden. Auf Neudeutsch: Authentifizieren (wer Du bist).

      Wie das repräsentiert wird, dafür gibt es tatsächlich ziemlich verschiedene Varianten. Diese im Alltag einfach und sicher anzuwenden ist die Herausforderung.

      Da werden wir als BesitzerInnen unserer eigenen Daten noch länger als Spielbälle zwischen kommerzielle Interessen und überforderter Politik herumfliegen...
  • Linus Luchs 08.10.2019 13:13
    Highlight Highlight Wie ist das möglich? Gemäss Artikel gibt es in allen Parteien eine Mehrheit, die dafür ist, dass der Staat die E-ID herausgibt. Trotzdem entscheiden sich Bundesrat und Parlament für die Kooperationslösung mit privaten Firmen. Eine Lösung, die angeblich 98 Prozent der Bevölkerung ablehnen. Wie kann sich die Meinung einer klaren Minderheit durchsetzen? Wenn die Mehrheit aller Parteien dagegen ist, sollte das doch nicht möglich sein, oder? Ich würde es gerne verstehen.
    • Kommentareschreiber 08.10.2019 15:41
      Highlight Highlight Wer die Umfrage macht, ist immer im Vorteil. Die Fragen können leicht so gestellt werden, dass die Interpretation so gemacht werden kann. Und: Die Mehrheit aller Parteien bedeutet nicht unbedingt auch die Mehrheit der Parlamentarier...
  • Mutbürgerin 08.10.2019 13:08
    Highlight Highlight Wieso soll der Bund vertrauenswürdiger sein, als ein privates Unternehmen? Vertrauen diese Skeptiker ihr Geld auch nur der Postfinance an?
    • Makatitom 08.10.2019 18:17
      Highlight Highlight Die Postfinance IST ein privates Unternehmen, ist eine ganz normale AG, im Gegensatz zur Post, die eine spezialrechtliche AG ist
    • Ueli der Knecht 08.10.2019 23:40
      Highlight Highlight Makatitom: Postfinance gehört wie auch die Postauto AG zu 100% der Post, welche ein 100%-Staatsbetrieb ist.

      Insofern gehört auch 100% von Postfinance dem Staat, und ist ergo das pure Gegenteil von einem privaten Unternehmen, sondern ein 100%-Staatsbetrieb.
    • Makatitom 09.10.2019 00:01
      Highlight Highlight Sorry, ich war dabei als der "Umbau" passierte. Die PF ist eine ganz normale AG, von der sogar du Aktien kaufen könntest und die Post ist eine spezialrechtlcihe AG, von der mindestens 51% der Aktien beim Bund verbleiben müssen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Black Cat in a Sink 08.10.2019 13:07
    Highlight Highlight Wenn, dann soll diese ID von den AHV-Ausgleichskassen ausgegeben werden. Aber keinesfalls von einer Bank (die finden einen Grund mehr, noch mehr Geld von den Kund zu nehmen) oder sonst einer privaten Entität.
  • leu84 08.10.2019 13:07
    Highlight Highlight Der Herausgeber von ID oder Pass egal in welcher Form muss der Staat sein.
  • DailyGuy 08.10.2019 13:05
    Highlight Highlight Sorry, unser Bund hat es mehrmals bewiesen, dass sie mit solchen Projekten überfordert sein wird. Es gibt kein nationales IT Projekt des Bundes der letzten Jahre, welches in Sachen Kosten, Usability oder Sicherheit zufriedenstellend ist. Der Bund hat nicht die Expertise der privaten Firmen, welche für ein solches Projekt nötig ist. Die E-ID des Bundes wird ein Spielplatz für Angreifer sein.
    • illoOminated 08.10.2019 13:30
      Highlight Highlight Dann muss diese Kompetenz geschaffen werden. Wenn es diverse Firmen in der Schweiz gut hinbekommen sollten entsprechende Kompetenzen auch bei Staat aufbaubar sein. Ja, entsprechende Fachppersonen Kosten - aber im Bezug zu diesen Themen weitere 5-10 Jahre zu "schlafen" wird unser Land insgesamt sehr viel teurer zu stehen kommen.
    • Uslandschwiizer 08.10.2019 14:39
      Highlight Highlight @illoOminated: oder man laesst eben die Privatfirmen, die ein existentielles Interesse an einer sicheren und funktionierenden Loesung haben - im Gegenteil zum indifferenten Staat, eine solche E-ID aufbauen die vom Staat kontrolliert wird.

      Damit verschlafen wir keine weitern 5-10 Jahre und den Steuerzahler kostets keinen Rappen. Win-Win!
    • illoOminated 08.10.2019 15:09
      Highlight Highlight @Uslandschwiizer
      Unternehmen haben kein direktes Interesse an der Sicherheit dieser Daten, das hat lediglich der Benutzer (sind ja seine Daten); das Unternehmen hat dieses wenn überhaupt dann wegen des potentiellen Rufverlusts, aber selbst der lässt sich Marketing-technisch im Falle eines Falles geschickt auf den Staat abwälzen.
      Ich stimme zu, dass der Staat dem aktuell ebenfalls zu indifferent gegenüber steht - und gerade deshalb ist es umso wichtiger ihn hier ebenfalls in die Pflicht zu nehmen und ihm aufzuzeigen wie wichtig Kompetenzen in dem Bereich auf staatlicher Ebene sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SGR 08.10.2019 13:03
    Highlight Highlight nein zu Private Herausgeber und auch nein zum Staat als Herausgeber weil der Staat IT definitiv nicht kann.
    • Coffeetime 08.10.2019 13:31
      Highlight Highlight Und deine Lösung heisst?
    • SGR 08.10.2019 19:01
      Highlight Highlight gar keine E-ID lancieren
    • Coffeetime 08.10.2019 20:00
      Highlight Highlight Die elektronifizierung kommt sowieso. Also lieber mitsprechen als irgendwann einfach mitziehen müssen. Aber klar, Neues löst immer Angst aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GraveDigger 08.10.2019 13:00
    Highlight Highlight Ein zwei sekündchen in der Mikrowelle.. und es ist nur noch ID ohne E ;-)
    • 8Bit 08.10.2019 14:08
      Highlight Highlight Hast du das mit deinem Pass auch gemacht?
    • GraveDigger 08.10.2019 15:13
      Highlight Highlight @8bit
      Wofür brauch ich einen Pass?
    • 8Bit 08.10.2019 20:51
      Highlight Highlight @GraveDigger
      Wenn du keinen brauchst ist das auch wurst.
      Kleiner Tipp: Stell mal ein Ei in die Mikrowelle oder Alufolie. Sieht auch lustig aus. #achtungironie
  • JaneSodaBorderless 08.10.2019 12:58
    Highlight Highlight Wehren wir uns dagegen, dass unsere digitale Identität in private Hand gegeben wird!

    Hier kann mensch das Referendum unterschreiben:

    https://www.e-id-referendum.ch/


    Der digitale Schweizer Pass gehört definitiv zu den Kernaufgaben und in die Hand eines Staates! Und ganz sicher nicht zu Firmen wie der UBS - da habe ich null Vertrauen!
    Schämt euch für diesen Vorstoss, ihr PolitikerInnen in Bern!
    • Kaspar Floigen 08.10.2019 13:57
      Highlight Highlight Ich weiss nicht. Dieses Referendum -Unterschreiben, ohne eindeutige Identifkation scheint gefährlich für die Demokratie. Man sollte eine Art E-ID einführen, die....oh.
    • Sarkasmusdetektor 08.10.2019 13:57
      Highlight Highlight Kann man auch digital mit e-ID unterschreiben?
  • Chrisiboy 08.10.2019 12:57
    Highlight Highlight Wenn es den Schwachsinn schon geben soll, hat er vom Staat zu kommen, da gibts gar keine Frage.
  • HAL1 08.10.2019 12:57
    Highlight Highlight «Falls sich der Bund diese Aufgabe nicht zutraut, muss er es jetzt lernen»

    Genau meine meinung... was soll dass denn bitte... eine eID bei privaten holen... das äquivalent wäre wenn ich mir den pass heute im interdiscount hole. Die haben einfach kein bock geld in die hand zu nehmen und was gscheites aufzubaun. Dann aber vorne hinstehn und was von schweiz ist digitalpionierin schwafeln (anderer artikel auf watson) wie sagte schon der trapp: ...wie eine flasche leer...
  • waldschratflatterschnack 08.10.2019 12:57
    Highlight Highlight Was soll das? Verträge abschliessen und online Shopping funktioniert heute ohne E-ID problemlos.
  • nihilo 08.10.2019 12:49
    Highlight Highlight "Das Internet ist für uns alle Neuland"
  • Fairness 08.10.2019 12:48
    Highlight Highlight Statt Fortschritt scheint ein Grossteil der Menschheit zu verblöden. In Bern scheint es besonders schlimm zu sein.
    • Uslandschwiizer 08.10.2019 14:32
      Highlight Highlight Naja fuer einmal habe ich den Eindruck dass Bern Ausnahmsweise mal auf Fortschritt macht, waehrend man hier in der Kommentarspalte eher darauf epicht ist das Rad wieder abzuschaffen, da zu Fortschrittlich.
  • Maya Eldorado 08.10.2019 12:42
    Highlight Highlight Ich will keine elektronische ID.
    Ich finde, dass eine analoge, wie bisher, auch weiterhin reichen soll, wenn man das andere nicht will.
    • Coffeetime 08.10.2019 13:34
      Highlight Highlight Stehen bleiben?
  • Scrat 08.10.2019 12:41
    Highlight Highlight Lest einfach mal die AGBs vom Anbieter der SwissID durch. Dort steht sehr klar, dass der Anbieter zwar die Technologie anbietet, jedoch keine Verantwortung übernimmt. Mit anderen Worten: nicht mal der Anbieter ist sich sicher, dass seine Technologie wirklich sicher ist. Wer einen solchen Stuss nutzt, der handelt per se grobfahrlässig.
    • Makatitom 08.10.2019 18:22
      Highlight Highlight Das ist doch Securepost, bzw, SPS, oder? Danke, aber Nein, Danke, ich habe das Elend mit dieser Sch**s-ID als Supporter miterlebt, traurig und unbenutzbar waren nur zwei der Vornamen
  • Kirsh1793 08.10.2019 12:40
    Highlight Highlight Die e-ID sollte durchaus Staatssache sein. Dennoch zweifle ich leider an der Kompetenz des Staates, die notwendige Infrastruktur bezüglich Sicherheit und Aktualität der Technologie zu bieten und diese zeitnahe aufrecht zu erhalten.
  • Count Suduku 08.10.2019 12:37
    Highlight Highlight Ja die brauche ich umbedingt! Jeder in meinem Bekanntenkreis sagt das, immer!
  • THEOne 08.10.2019 12:34
    Highlight Highlight es ist gehauen wie gestochen wer die rausgibt.
    der bund hat nit seinen hunderte millilonenschweren it projekte die bachab gingen, bewiesen, dass sie unfähig sind, IT lösungen für irgendwas zu entwickeln.
    ich wäre für eine e-id, aber unter diesen voraussetzungen, danke, verzichte
    • Sarkasmusdetektor 08.10.2019 14:00
      Highlight Highlight Wenn du wüsstest, was für IT-Projekte in der Privatwirtschaft schon bachab gingen... Nur dort wird das halt unter den Teppich gekehrt und die Öffentlichkeit erfährt nichts davon.
  • Posersalami 08.10.2019 12:34
    Highlight Highlight Abgesehen davon, dass ich nichts von der E ID halte, sollte der Bund der Herausgeber und Hüter der Daten sein.

    So ein E Blödsinn öffnet Missbrauch Tür und Tor, so lange Software nicht per Design sicher ist. Ich werde so lange wie möglich auf diesen Blôdsinn verzichten. Für Online Einkäufe reicht ja eine Kreditkarte.
  • caschthi 08.10.2019 12:32
    Highlight Highlight Uiui, sowie der aussieht beteht verwechslungsgefahr mit dem SwissPass
    • Peter Amgalgen 08.10.2019 17:31
      Highlight Highlight Du weisst schon, dass das ein Fake Bild des Referendumskomitee ist und die E-ID nie so aussehen wird oder?
  • Aldobaldo 08.10.2019 12:31
    Highlight Highlight Was ist den der konkrete Nutzen für die Privatfirmen, den Ausweis auszustellen?

    Oder was wäre konkret ein solches Szenario, in den die Privatfirmen dies zu unserem Übel ausnützen könnten?
    • Statler 08.10.2019 13:27
      Highlight Highlight Private kommen so gratis und franko an Millionen von (gesicherten) Adressdaten.
      Die dürfen sie zwar nicht weitergeben, aber für eigene Zwecke verwenden. Will man das? Wohl eher nicht.
    • The Destiny // Team Telegram 08.10.2019 13:35
      Highlight Highlight Privatfirmen sind nicht nach Sicherheit optimiert, bei denen geht es um Gewinne und Dividenden. Man hat schon gut gesehen wie es funktioniert in den USA. Da wurde die Firma welche die gesamten einträge von den Sozialversicherungsnummern verwaltete gehackt.

      https://www.google.com/url?q=https://www.cnn.com/2019/07/30/tech/social-security-numbers-capital-one/index.html&sa=U&ved=2ahUKEwi9vYnoyIzlAhVLJ1AKHfHEDx0QFjAAegQIBBAB&usg=AOvVaw0rhP050jwxPJhIYHOGdvfK
    • Uslandschwiizer 08.10.2019 14:27
      Highlight Highlight @Aldobaldo: Der Nutzen fuer Privatfirmen besteht darin Friktion in ihren Ablaeufen zu minimieren. Wenn du dich eindeutig und gesichert online ausweisen kannst, braucht es keinen physischen Kontakt mehr um einen Vertrag/Handel/Ueberweisung/etc zu taetigen. Zudem waere 1 system anstatt hunderte fuer Firmen wie Enduser guenstiger und effizienter.
  • ChillDaHood 08.10.2019 12:29
    Highlight Highlight Findi guet!

    Das tönt für mich wie: Der Bund bestätigt die Identität, der Pass selbst wird von Orell Füssli gedruckt. Der Bund überwacht dabei jederzeit die Einhaltung gewisser Richtlinien.

    Hab ich absolut NULL Probleme damit.
    • JonathanFrakes 08.10.2019 12:57
      Highlight Highlight @ChillDaHood: Ziemlich naive Sichtweise.
    • make_love_not_war 08.10.2019 13:01
      Highlight Highlight hast demfall auch null ahnung, von den damit verbundenen gefahren, wie missbrauch, veruntreuung, diebstahl, etc.....
      omg
      wie kann man heutzutage noch so blauäugig und naiv sein???
      1984aka2020
    • JaneSodaBorderless 08.10.2019 13:02
      Highlight Highlight Ich will sicher nicht, dass Grossbanken (Firmen wie die UBS), Versicherungsgesellschaften und staatsnahe Konzerne meine sensiblen Daten verwalten - da habe ich null vertrauen!
      Die Verwaltung der sensiblen Daten gehören zur Staatsaufgabe und sicher nicht in private Unternehmen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • The fine Laird 08.10.2019 12:27
    Highlight Highlight "Je höher der Bildungsgrad der Befragten ist, desto eher lehnen sie Unternehmen wie wie Banken, Post, SBB und Swisscom als Herausgeber der E-ID ab."

    Keine weitere Fragen mehr Euer Ehren.
  • B-Arche 08.10.2019 12:25
    Highlight Highlight In Deutschland hat man dasselbe versucht. Erst die Bundesdruckerei privatisiert und dann wieder zurückgekauft.

    Dann die Schnapsidee beim e-Personalausweis die Signatur ausschliesslich von privaten Dienstleistern durchführen zu lassen und auf dem Ausweis staatlich nur die Identität zu speichern.
    Ergebnis: Die Leute wollten keine privatwirtschaftlichen Signaturen mit Extrakosten um Verträge elektronisch zu unterzeichnen.

    Die zweite Schnapsidee war die Software nur als "Referenzimplementierung" anzubieten um das Ganze "Privaten" zu überlassen. Die Gebetsmühle lautete "privat geht vor Staat".
  • fidget 08.10.2019 12:21
    Highlight Highlight So etwas hat nichts in den Händen von Privatfirmen zu suchen. Ausweise soll nur der Staat herausgeben und somit auch alle Daten dahinter verwalten. Es mag sein, dass Private das schneller gebacken kriegen, aber darum geht es nicht. Schafft es der Staat nicht, dann soll es keine e-ID geben.
  • landre 08.10.2019 12:20
    Highlight Highlight Für solch delikate Angelegenheiten ist der CH Staat (Bund) zuständig.

    Die Identität von Mensch in privatwirtschaftliche Hände bzw. Interessen zu geben entspräche einer Kapitulation der gesamten Gesellschaft/ Bürgerschaft gegenüber exklusiv privaten Interessen.

    (Und persönlich bin ich nicht bereit mich seitens der Befürworter-innen mit einer "pseudo" Kontrollfunktion des Bundes einlullen zu lassen, denn diese entspricht nur einer frechen und billigen Alibi-Übung.)
  • paule 08.10.2019 12:20
    Highlight Highlight Der Bund und vor allem die Politiker beweisen damit wieder mal ihre Unfähigkeit. Der Bund darf das auf keinen Fall Privatisieren, auch nicht teilweise. Aber da müsste man bei den Beamten wohl ein Paar "Sesselfurzer" durch fähige Leute ersetzen, die Arbeit und nicht eine Stelle suchen.
  • Messer 08.10.2019 12:10
    Highlight Highlight Hauptsache man spart Kosten, indem man die Herausgabe privastisiert, aber dann gleichzeitig ein neues Kontrollorgan aufstellt, was dann wieder Kosten entstehen lässt...
  • Statler 08.10.2019 12:09
    Highlight Highlight Also, nach dieser Denkweise könnte man den Pass, die Identitätskarte und den Führerausweis doch auch gleich den Privaten überlassen? Ob die Befürworter in Bern das auch so sehen würden?

    Die E-ID ist ein «Dokument», mit dem ich mich rechtsgültig ausweisen kann. Solche Dokumente dürfen nur vom Staat ausgegeben werden. Punkt.

    Dass der Herr Noser da natürlich ein tolles Geschäft wittert, ist schon klar. Hätten Sie wohl gerne, wa?
    • Belzebuub 08.10.2019 12:44
      Highlight Highlight ja gut für seine Firma Noser Engineering
  • fant 08.10.2019 12:06
    Highlight Highlight Der Grund, warum die SuisseID gefailt ist, ist aus meiner Sicht klar: Es wurden proprietäre, untereinander inkompatible Systeme vorangetrieben:

    Wenn ich eine SuisseID von QuoVadis hatte, konnte ich diese nur auf einem Rechner mit Treibern von QuoVadis einsetzen. Wenn also mein Kollege eine von der Post hatte, konnte ich meine an seinem Rechner nicht einsetzen

    Eine elektronische ID ist nur dann ein "echter elektronischer Pass", wenn sie zu 100% mit offengelegten Schnittstellen arbeitet (und zwar von Anfang an).

    Wenn das die Privaten nicht können, muss halt der Bund die neue ID herausgeben.
  • Lowend 08.10.2019 12:06
    Highlight Highlight Was würde passieren, wenn das Unternehmen, dass eine solche E-ID ausstellt plötzlich bankrott gehen würde?

    Dann wären plötzlich alle Logins unmöglich, oder was?

    Schon alleine aus diesem Grund kann eine solche E-ID nur durch den Staat garantiert werden!
  • Bruuslii 08.10.2019 12:05
    Highlight Highlight "Der Bundesrat ist der Meinung, dass Schweizer Firmen bereits passende technische Lösungen entwickelt haben. Es sei daher nicht Aufgabe des Staates eine eigene Lösung zu entwickeln."

    eine ganz schwache ausrede. da wurden wohl die falschen leute für den job gewählt.

    ich bin der meinung, dass eine digitale ID zusammen mit dem normalen pass auf dem passbüro erstellt werden soll.
    da haben private firmen die finger davon zu lassen.

    natürlich können dan firmen unter einhaltung von auflagen und entsprechenden gebühren, die staatliche digitale ID nutzen, um die kunden bei bedarf zu identifizieren
  • El Vals del Obrero 08.10.2019 12:04
    Highlight Highlight Gäbe es auch ein Referendum/eine Initiave für
    "NEIN zu einem digitalen Schweizer Pass vom Staat, Nein zu einer Lösung von privaten Unternehmen."?
    • Kirsh1793 08.10.2019 12:37
      Highlight Highlight Da der digitale Pass so oder so freiwillig ist, braucht es so ein Referendum ja nicht. Oder?
    • make_love_not_war 08.10.2019 13:04
      Highlight Highlight hä?
    • JaneSodaBorderless 08.10.2019 13:13
      Highlight Highlight Leider nicht, nein. Aber immerhin ein Referendum gegen die Übergabe an private Unternehmen:

      https://www.e-id-referendum.ch/
  • Doeme 08.10.2019 12:02
    Highlight Highlight Selbst wenn man konsequent libertär argumentiert und findet, dass sich der Staat in nichts einmischen sollte, selbst dann bleibt doch die Herausgabe von amtlichen Ausweisen eine Staatsaufgabe.
    • LibConTheo 08.10.2019 12:12
      Highlight Highlight @Doeme:

      Kann ich dir absolut zustimmen.
      Das Vergeben des Aufgabenbereichs im Bezug zur Identitätskontrolle sollte staatlich bleiben, da das Fremdauftragen (in die Privatwirtschaft) auch wieder ein staatlicher Eingriff bedeutet. Im Prinzip würden da nur die Verantwortungsbereiche herumgeschoben, das Risiko jedoch steigt für die Zivilbevölkerung.
      Ergo, für Libertäre, keine geeignete Lösung, da die staatliche Beteiligung sowieso gegeben wäre.

      OB diese E-ID nötig ist, ist jedoch wieder unter Libertaristen völlig unterschiedlich angesehen.
  • tzhkuda7 08.10.2019 12:01
    Highlight Highlight Niemals eine privatfirma

    Da werde ich der letzte Sein der das digitalisiert.
  • Mügäli 08.10.2019 11:57
    Highlight Highlight 'Wichtig: Die Nutzung der E-ID bleibt freiwillig' - Frage, wie lange? Solange der Datenschutz in vielen Bereichen bereits jetzt unzureichend und nicht gewährleistet werden kann, bin ich nicht bereit für solche Systeme. Es ist wie mit den digitalen Patientendossiers, welche durch die Politik eingeführt wurde. Nicht mal umgesetzt werden schon die ersten Pannen gemeldet. Ich brauch dieses digitale Zeugs nicht und nur um den Firmen das Leben zu erleichtern sehe ich das nicht ein.
  • Stema 08.10.2019 11:56
    Highlight Highlight “Nach Ansicht des Bundesrats sei der Staat daher kaum in der Lage, eine funktionierende E-ID herauszugeben.”

    Was für ein Armutszeugnis, das man sich da selber ausstellt. Mit welchen anderen Entwicklungen der stetig fortschreitenden Digitalisierung ist der Staat sonst noch überfordert? Da wird es doch höchste Zeit, dass man lernt, sich in diesem neuen Umfeld zu bewegen. Alles an private Firmen abzugeben macht den Staat nicht gerade fitter für die Zukunft. Im Gegenteil, man wird immer abhängiger.
    • Scaros_2 08.10.2019 12:56
      Highlight Highlight Es ist kein Armutszeugnis. Der Bund arbeitet nunmal nicht so schnell wie so manches Private unternehmen. Auch weil in der Politik die Prozesse für entscheide etc. deutlich länger sind. Das mag man kritisieren aber es wird sich diesbezüglich nicht viel ändern.

      Ja es müsste sich was ändern. Aber du kannst genau so gut den Weltfrieden schaffen. Ist genau so ein mögliches Ziel für deine ambitionen.
    • DerHugentobler 08.10.2019 13:07
      Highlight Highlight Wenigstens ist er ehrlich, die letzten Informatikprojekte waren ja nicht grad durchschlagende Erfolge.
    • tagomago 08.10.2019 13:15
      Highlight Highlight Bundesräte, welche hinter dieser Aussage stehen müssten noch heute ihren Rücktritt bekannt geben. Das Vertrauen kann nicht wiederhergestellt werden.
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  • Magnum44 08.10.2019 11:52
    Highlight Highlight Ausdrucken, unterschreiben(lassen von 4 weiteren Personen) und ab in den nächsten Briefkasten :)

    https://wecollect.ch/de/campaign/e-id-referendum/
  • Typu 08.10.2019 11:48
    Highlight Highlight Meine Güte, ist doch glasklar: solch eine ID muss vom Bund kommen. Punkt. Privatisierung darf es hier nicht geben. Habe NULL vertrauen in die für Grossaktionäre geführten Betriebe. Das ist doch ein Witz.
    • gerade LIVE dazugeschaltet 08.10.2019 14:17
      Highlight Highlight Genau.

      "Allerdings soll die Monetarisierung der Daten gesetzlich ausgeschlossen werden."
      Was wenn ein ein privates Unternehmen, dem Geld nicht widerstehen kann und die Daten trotzdem verhökert?

      Es ist Hoheitsgebiet des Staates.

    • JaAber 08.10.2019 15:38
      Highlight Highlight Sensible Finanzdaten sind bei privaten Banken gespeichert, Gesundheitsdaten bei privaten Krankenkassen und Ärzten, Kommunikationsdaten bei privaten Providern. Selbst die analoge ID wird von einer privaten Unternehmung gedruckt. Zudem haben diese Firmen bereits alle ID-Daten. Wo ist folglich das Problem?
      Der Bund würde ja noch die Kontrolle ausüben und die Datenhaltung überwachen, könnte aber auf die teure und langwierige Implementierung eines eigenen Systems verzichten.
    • Peter Amgalgen 08.10.2019 17:24
      Highlight Highlight Diese ID kommt vom Staat und nicht von Privaten. Sie ist genau so privat wie die physische ID oder der Pass. Diese werden auch nicht vom Bund selber hergestellt. Auch bei der E-ID macht das Fedpol die Prüfung. Die Beantragung machst du bei einem vom Bund zertifizierten Unternehmen oder beim Passbüro. Das ist genauso auf der Website des Bundes (BJ) beschrieben. Ich habe selten so viel Quatsch (sagt man heute "Fake News"?) gelesen wie bei diesem Referendumskomitee.
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Bauer in Solothurn misshandelt Schweine – SRF veröffentlicht Video des Vorgehens

Auf einem Bauernhof im solothurnischen Jura haben sich zu Beginn dieses Jahres Szenen ereignet, die nicht nur für Tierfreunde, schwere Kost sind. Ein Bauer und seine Mitarbeiter heben Schweine beim Verlad an Ohren und Schwänzen hoch. Die Tiere geben schmerzerfüllte Laute von sich.

Die SRF-Rundschau hat ein Video dieser Szenen zugespielt bekommen und dieses am Mittwochabend veröffentlicht. Wer das Video gedreht hat, ist bisher unbekannt.

Nach dem Erhalt des Videos stattete die Rundschau dem Hof …

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