Digital
Sony

Playstation 5: Sonys Spielekonsole läuft schlechter als gedacht

epa09668854 Sony PlayStation 5s are on display at the Las Vegas Convention Center for the 2022 International Consumer Electronics Show in Las Vegas, Nevada, USA, 05 January 2022. The annual CES, takin ...
Sonys Playstation 5 wurde bislang fast 55 Millionen Mal verkauft.Bild: keystone

Sonys Spielekonsole läuft schlechter als gedacht

14.02.2024, 08:5814.02.2024, 18:34

Der Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony hat in seinem wichtigen Weihnachtsquartal von einer regen Nachfrage in seiner Spiele- und Netzwerksparte profitiert. Allerdings lief das Geschäft mit der Spielekonsole PS5 schlechter als erwartet. Statt mit 25 Millionen PS5-Verkäufen im aktuellen Geschäftsjahr (bis Ende März) rechnen die Japaner nun mit 21 Millionen Verkäufen.

Seit dem Marktstart im November 2020 verkaufte sich die PS5 54.8 Millionen Mal. Zum Vergleich: Nintendo konnte seine Switch seit März 2017 139.4 Millionen Mal verkaufen und rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit weiteren 15.5 Millionen Verkäufen, obwohl eine Nachfolge-Konsole vor der Tür steht.

Zwar konnte Sony im Weihnachtsquartal gut 8 Millionen Konsolen absetzen, aber das starke Weihnachtsgeschäft konnte die unter den Erwartungen verlaufenden Verkäufe in den ersten beiden Quartalen nicht mehr kompensieren. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet der japanische Konzern deshalb mit etwas weniger Erlös als bisher: Angepeilt sind nun 12,3 Billionen Yen (76,3 Mrd Euro), nachdem die Prognose vor drei Monaten auf 12,4 Billionen angehoben worden war. In den ersten neun Monaten stieg der Erlös um ein Fünftel auf gut 9,5 Billionen Yen, wie Sony am Mittwoch mitteilte.

Etwas zuversichtlicher für das Gesamtjahr ist der Vorstand für sein operatives Ergebnis und den Überschuss. Demnach soll der auf die Aktionäre entfallende Gewinn nun bei 920 Milliarden Yen liegen. Im Vorjahr hatte Sony allerdings noch gut eine Billion Yen verdient.

(oli/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Kanton Wallis verweigert Freigabe von Crans-Montana-Akten – die Sonntagsnews
Die Auslieferung eines mutmasslichen Menschenhändlers in dessen Freiheit und die Zurückhaltung von Akten zu Crans-Montana aus Angst vor Druck auf die Staatsanwaltschaft: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Das umstrittene Cardioband ist nach Angaben der «NZZ am Sonntag» nicht nur in der Herzchirurgie des Universitätsspitals Zürich (USZ) eingesetzt worden. Am Inselspital Bern wurde es insgesamt 36 Mal implantiert, wie die Zeitung schrieb. Das Inselspital habe interne Abklärungen eingeleitet. Auffällige Todesfälle habe man nicht festgestellt. Zu möglichen Komplikationen äusserte sich das Spital nach Angaben der Zeitung nicht. In Luzern sei das Band zweimal verwendet worden, als längst kritische Berichte dazu erschienen waren. Komplikationen seien keine bekannt, teilte das Spital der Zeitung mit. Am Tessiner Herzzentrum werde das Cardioband weiterhin als Behandlungsmethode aufgeführt. Das Herzzentrum sowie das Spital in Mailand, wo der ehemalige Herzchirurg des USZ, Francesco Maisano, arbeite, antworteten laut der Zeitung nicht auf eine Anfrage.
Zur Story