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3D-Drucker tötete Paar? ++ Googler spenden gegen Trump ++ iPhone-Umsatz überholt BIP 🇨🇭

30.01.2017, 09:47

Liveticker: Digital-News 30.1.2017

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3D-Drucker tötete Paar mit Haustieren?
In Berkeley, Kalifornien, soll laut US-Medienberichten ein 3D-Drucker eine tödliche Kohlenmonoxid-Vergiftung verursacht haben.
(Screenshot: sanfrancisco.cbslocal.com)
Was wir sicher wissen, ist, dass ein 35-jähriger Game-Entwickler, dessen 32-jährige Frau und ihre zwei Katzen unter mysteriösen Umständen tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurden. Dann berichtete CBS unter Berufung auf eine anonyme Quelle, dass ein «Laser 3-D Printer» giftige Gase abgegeben habe. Die alarmierte Feuerwehr habe das Wohnhaus räumen lassen, bei der Durchsuchung der Räume aber kein Gas-Leck gefunden.

Die von offiziellen Stellen vermutete Todesursache wird angezweifelt. Auf einer Website, auf der Geld für die Angehörigen gesammelt wird, versichert ein Kommentar-Schreiber, dass es sich um ein Missverständnis handeln müsse. 3D-Drucker würden kein Kohlenmonoxid absondern. Die Dämpfe könnten aber durch ein Laserschneidegerät verursacht worden sein.

via Boing Boing
iPhone-Umsatz überholt BIP der Schweiz
Morgen Dienstag veröffentlicht Apple seine neusten Geschäftszahlen: Der Gesamtumsatz aus 10 Jahren iPhone-Verkäufen wird dann auf einen Wert klettern, der das jährliche Bruttoinlandprodukt (BIP) der Schweiz übertrifft. Das zeigt eine Berechnung des Konsumenten-Portals Verivox.

In der Medienmitteilung heisst es weiter, seit der Lancierung im Jahr 2007 habe Apple mit iPhones einen Gesamtumsatz von insgesamt fast 650 Milliarden Dollar erzielt. Allein im Geschäftsjahr 2016 (endete im Oktober) habe Apple mit dem iPhone einen Umsatz von 137 Milliarden erwirtschaftet.
FILE- In this Jan. 9, 2007, file photo, Apple CEO Steve Jobs holds up an iPhone at the MacWorld Conference in San Francisco. Jobs introduced the first iPhone a decade ago. Jobs' "magical product" reshaped culture, shook up industries and made it seem possible to do just about anything with a few taps on a screen while walking around with the equivalent of a computer in our pocket. (AP Photo/Paul Sakuma, File)
Steve Jobs mit dem ersten iPhone, 2007. (Bild: Keystone)

Laut Ralf Beyeler, Telecom-Experte des Konsumenten-Portals Verivox, hat Apple mit dem iPhone eine «digitale Revolution» ausgelöst. Inzwischen würden weltweit zwar mehr Android-Smartphones verkauft. Doch ohne die «bahnbrechenden Innovationen des iPhones» hätten sich Smartphones kaum verbreitet.
Google finanziert Krisen-Fonds (gegen Trump)
Der mächtige Internet-Konzern lässt Worten Taten folgen: Als Reaktion auf das vom neuen US-Präsidenten verhängte Einreiseverbot spenden die Googler vier Millionen Dollar an mehrere US-Bürgerrechts- und Flüchtlingshilfe-Organisationen. Es sei der bislang grösste humanitäre Fonds des Unternehmens, hält Tech Crunch fest. Publik gemacht hat das Vorhaben am Sonntag «USA Today». Namhafte Investoren und Persönlichkeiten aus dem Silicon Valley hatten zuvor bereits angekündigt, die American Civil Liberties Union (ACLU) finanziell zu unterstützen im Kampf gegen Donald Trumps umstrittenes Dekret. Mit dem Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten sollen angeblich Terroranschläge auf US-Boden verhindert werden.
Kosovo-Albaner hacken serbische Nachrichtenagentur
Die serbische Nachrichtenagentur Tanjug ist am Sonntag zweimal von Kosovo-albanischen Hackern lahmgelegt worden. Auf der Titelseite der staatlichen Agentur sei vorübergehend nur die Fahne der früheren Kosovo-Rebellenarmee UCK mit dem englischen Hinweis «Kosovo ist Albanien» zu sehen gewesen.

Dies berichteten die Medien in der Region. Die Agentur in Belgrad war am Sonntagnachmittag nicht zu erreichen. Das fast nur noch von Albanischstämmigen bewohnte Kosovo war 2008 von Serbien abgefallen und ist inzwischen von mehr als 100 Staaten anerkannt.
(Screenshot: zone-h.org)

Belgrad will aber seine frühere Provinz wieder zurückhaben. Die UCK war wichtiger Teil des Bürgerkrieges von 1998 und 1999. Nach der Vertreibung von bis zu 800'000 Kosovo-Albanern durch serbische Soldaten und Freischärler hatten NATO-Bomben den Rückzug Belgrad erzwungen.
(sda/dpa)
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