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1 Bitcoin soll in fünf Jahren (unglaubliche) 100'000 Dollar Wert sein 

Goldgräberstimmung, bis die Blase platzt? Nun hat ein Harvard-Mann das Mooresche Gesetz für eine gewagte Prognose ins Spiel gebracht.



Bitcoin klettert von Rekord zu Rekord. Am Sonntag stieg der Wert auf diversen Handelsplattformen erstmals über 4000 Dollar. Seit Jahresbeginn habe sich der Kurs der Kryptowährung damit vervierfacht, hielt Spiegel Online fest.

Unter den Anhängern von Bitcoin, Ethereum und Co. herrscht Goldgräberstimmung – und die Euphorie wird weiter beflügelt. Etwa durch den Harvard-Wissenschaftler und Analysten Dennis Porto, der voraussagt, der Bitcoin-Kurs werde auf 100'000 Dollar steigen. Und zwar bis 2021.

Wie kommt Porto auf diese Prognose?

Er sieht Parallelen zu Moore's Law. Das ist eine vor allem Informatikern geläufige Faustregel, wonach sich die Zahl der Transistoren in einem Chip von Jahr zu Jahr verdoppelt.

Die von Intel-Mitgründer Gordon Moore 1965 formulierte Gesetzmässigkeit könne auf jede exponentiell wachsende Technologie angewendet werden, sagte Porto zu Business Insider.

Es sei das erste Mal, dass Porto Moores Gesetz auf einen Preis anwenden konnte. Seit es Bitcoin gebe, so Porto, habe die Kryptowährung ihren Preis alle acht Monate verdoppelt.

Bild

screenshot: business insider

Die Preisentwicklung der letzten sieben Jahre ist tatsächlich ziemlich beeindruckend, von 6 Cents auf 4000 Dollar ...

Porto, der selber in Bitcoin investiert, sagt jedenfalls eine rosige Zukunft voraus. Der Trend nach oben werde sich fortsetzen, bis die Kryptowährung ein Massenphänomen sei.

«Das bietet Investoren eine einzigartige Möglichkeit: Es ist ziemlich kompliziert, in Chips oder Internet-Geschwindigkeiten zu investieren, aber es ist sehr leicht, Bitcoin zu kaufen.»

Dennis Porto quelle: business insider

Solche Investments bergen beträchtliche Risiken: Eine andere Kryptowährung könnte Bitcoin überflügeln. Kritiker sprechen von einer Spekulationsblase, die unweigerlich platzen werde ...

Schlimmer Stromfresser ...

Der Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und Publizist Werner Vontobel bezeichnet Bitcoin als Schneeballsystem: Wer teilnehme setze darauf, «seine Bitcoins einem noch dümmeren verkaufen zu können». Weil die Kryptowährung auf der Blockchain-Technologie beruhe, verbrauche sie sehr viel Computerkapazität und damit auch elektrische Energie.

«Die Welt braucht keine Währung, die ihre ohnehin knappen Energieressourcen verschlingt.»

Werner Vontobel quelle: cash.ch

Die Frage sei nur, wie das Ganze enden werde: Hinterlassen die Spekulanten der Welt einen neuen Finanzcrash?

Der watson-Wirtschaftsexperte Philipp Löpfe hält jedenfalls fest, dass es «keinen Retter in letzter Instanz» gebe. Und im März berichteten wir über das Ende des mooreschen Gesetzes.

(dsc)

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