Ebola
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bis 100 Verdachtsfälle pro Tag

Ebola in Afrika: Situation scheint sich zu beruhigen



In Westafrika sind die Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone am stärksten von der Epidemie betroffen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation starben dort fast 5000 Menschen an der schweren Viruserkrankung, rund die Hälfte von ihnen in Liberia. 

Dort scheint sich die Lage jedoch stetig zu verbessern. Derzeit gebe es 50 bis 100 Verdachtsfälle pro Tag, vor zwei Monaten seien es noch 500 bis 600 gewesen, sagte der stellvertretende Gesundheitsminister Tolbert Nyensuah am Montag.

In Mali sollten derweil noch im Verlauf des Dienstags alle wegen Ebola-Verdachts unter Beobachtung stehenden 70 Patienten entlassen werden. 25 Patienten, die mit einem an Ebola gestorbenen Mädchen in Kontakt gekommen waren, wurden bereits am Montag entlassen, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten.

An Ebola erkrankter US-Arzt in New York geheilt

epa04485548 The wife of New York City Mayor Bill de Blasio Chirlane McCray (R) embraces Dr Craig Spencer (L) as Spencer leaves Bellevue Hospital after being declared free of the Ebola virus in New York, New York, USA 11 November 2014. Reports state that Craig Spencer, who was the last known person in the USA to have contracted Ebola whilst working for Medecins Sans Frontieres in Guinea, has recovered and 'has been declared free of the virus', according to officials.  EPA/ANDREW GOMBERT

Freude bei Spencer. Bild: ANDREW GOMBERT/EPA/KEYSTONE

Der in New York wegen Ebola behandelte US-Mediziner Craig Spencer hat die Viruserkrankung überwunden. Der Arzt sei nach einer «intensiven Behandlung» und einer Reihe von Tests für geheilt erklärt worden, teilte die Stadtverwaltung von New York am Montag (Ortszeit) mit.

Demnach soll er im Laufe des Dienstags aus dem Krankenhaus in New York entlassen werden. Er sei «kein Risiko für die öffentliche Gesundheit».

Der 33-Jährige war im vergangenen Monat positiv auf die Seuche getestet worden. Der Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hatte Patienten im westafrikanischen Guinea behandelt. 

Er wurde auf der Isolierstation eines New Yorker Krankenhauses kuriert. Mit seiner Genesung ist nun kein Ebola-Fall in den USA mehr bekannt. Allerdings stehen noch 357 Menschen in New York unter Beobachtung.  (sda/afp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Afrikas blutiger Alptraum

Diese Eigenschaften machen das Ebola-Virus zum Killer

Es war, zum Glück, ein Fehlalarm. Erstmals, so schien es, war ein Mensch ausserhalb von Afrika am tödlichen Ebola-Fieber erkrankt. Der von einer Geschäftsreise ins westafrikanische Liberia nach Kanada zurückgekehrte Mann zeigte die gleichen Symptome wie die Ebola-Patienten in Afrika. Nach Liberia ist der Erreger aus dem benachbarten Guinea eingeschleppt worden, wo er derzeit wütet. In den vergangenen Wochen sind dort mindestens 59 Menschen an der Krankheit gestorben.

Die Entwarnung …

Artikel lesen
Link zum Artikel