Ebola
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A medical staff holds a package of an experimental candidate vaccine rVSV-ZEBOV against Ebola virus disease at the University hospital in Geneva October 22, 2014. Tens of thousands of people in West Africa are expected to begin getting experimental Ebola vaccines from January, but population-wide immunisation is still far off, the World Health Organization (WHO) said on Tuesday.  REUTERS/Mathilde Missioneiro/WHO/Handout via Reuters (SWITZERLAND - Tags: HEALTH) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Bis Ende 2015 soll eine Milion Dosen eines Ebola-Impfstoffes produziert werden – im Bild der experimentelle Imfpstoff rVSV-ZEBOV.  Bild: HANDOUT/REUTERS

Ebola

WHO testet ab Dezember Ebola-Impfstoffe in Afrika

Ab Dezember 2014 sollen Ebola-Impfstoffe in Afrika auf ihre Wirksamkeit getestet werden. Dies gab die Weltgesundheitsorganisation WHO am Freitag bekannt. Als erstes sollen die Impfstoffe an Gesundheitspersonal in Westafrika abgegeben werden. 

Derzeit wird bereits in den USA, Grossbritannien und Mali mit Impftests gearbeitet, wie Kieny erläuterte. Weitere wissenschaftliche Versuche seien demnächst in der Schweiz und in Deutschland geplant. 

twitter/who

Ende 2015 soll die Zahl der produzierten Dosen des Impfstoffs bei einer Million liegen. Grossflächige Impfungen in den Epidemiegebieten sind Mitte 2015 zu erwarten. Ob die Impfungen allerdings tatsächlich die erhofften Wirkung zeitigen, ist unklar.

epa04455954 Marie-Paule Kieny, Assistant Director General for Health Systems and Innovation of the World Health Organization (WHO), speaks during a press conference about the Information session on Ebola candidate vaccines, at the European headquarters of the United Nations in Geneva, Switzerland, 21 October 2014.  EPA/MARTIAL TREZZINI

Dr. Marie Paule Kieny in einer Pressekonferenz zur Ebola-Problematik im UNO-Komplex in Genf.  Bild: EPA/KEYSTONE

Dr. Marie Paule Kieny, führende Mitarbeiterin bei der WHO, warnt vor überzogenen Erwartungen. Der Impfstoffe sei kein Wundermittel, der die Epidemie auf einen Schlag eindämmen könne.

Insgesamt fünf Impfstoffe stehen inzwischen für Tests zur Verfügung. Dabei gelten zwei Impfstoffe derzeit als die erfolgversprechendsten - ein in Kanada entwickelter Impfstoff mit dem wissenschaftlichen Kürzel rVSV und ein Impfstoff des britischen Unternehmens GlaxoSmithKline mit dem Kürzel ChAd3. (wst/sda/afp)



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