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Griechenland wählt links

Euro fällt nach Syriza-Wahlsieg auf Elf-Jahres-Tief – Börse in Tokio startet schlecht



Der Euro ist nach dem Wahlsieg der Linkspartei Syriza in Griechenland auf den niedrigsten Wert seit elf Jahren gefallen. Im fernöstlichen Devisenhandel notierte die Gemeinschaftswährung am frühen Montagmorgen zwischenzeitlich bei 1.1098 Dollar.

epa04584634 Alexis Tsipras, opposition leader and head of radical leftist Syriza party, greets supporters after the initial election results for the Greece general elections in Athens, Greece, 25 January 2015. Greeks revolted against five years of unrelenting austerity Sunday in a landmark vote that saw the leftist anti-bailout party SYRIZA place first in parliamentary elections. The opposition party was projected to earn around 35 per cent of the vote, falling short of an absolute majority in the 300-seat Parliament by one or two seats, the Interior Ministry said. Thousands of SYRIZA supporters flocked to the Athens University building, chanting and waving the party's red and white flags as party leader Alexis Tsipras addressed the crowd. 'The vote of the Greek people has closed the vicious circle of austerity,' he said, declaring Greece's 240-million-euro (270-million-dollar) bailout now 'a matter of the past.'  EPA/ORESTIS PANAGIOTOU

Das Büdnis von Alexis Tsipras triumphiert. Bild: EPA/ANA-MPA

Das war der niedrigste Stand seit September 2003. Anschliessend legte der Euro wieder leicht zu, kostete aber mit 1.1132 Dollar immer noch etwa 0.8 Prozent weniger als im späten US-Handel am Freitag.

Der Schweizer Franken blieb zum Euro unter Parität: Einen Euro gab es für 0.9823 Franken. Zur japanischen Währung notierte der Euro bei 131.12 Yen.

Der Wahlausgang in Griechenland hat auch den Anlegern in Japan am Montag vorerst die Laune verdorben. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor bis Mittag 0,6 Prozent auf 17'403 Punkte. 

Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,5 Prozent auf 1395 Zähler nach. Händler verwiesen darauf, dass mit dem Sieg der Sparkurs-Gegner das Potenzial eines Konflikts mit den internationalen Geldgebern Griechenlands gestiegen sei. Allerdings hielt sich die Nervosität in Grenzen. (feb/sda/reu)

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