DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bernard Petit

Staatsanwalt ermittelt gegen den Pariser Kripo-Chef



Gegen den festgenommenen Pariser Kripo-Chef Bernard Petit ist ein Ermittlungsverfahren wegen Geheimnisverrats eingeleitet worden. Das Innenministerium suspendierte Petit umgehend nach der Verkündung der Entscheidung der Staatsanwaltschaft vom Dienst.

Wie die Staatsanwaltschaft der französischen Hauptstadt in der Nacht zum Freitag mitteilte, muss sich Petit wegen der Weitergabe von vertraulichen Informationen zu Justizermittlungen verantworten und darf ausserdem vorerst keinen Posten bei der Kriminalpolizei mehr ausüben.

Insgesamt waren am Mittwoch vier Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen den früheren Chef der Polizei-Eliteeinheit GIGN, Christian Prouteau, vor seiner Festnahme im Oktober im Zuge einer Betrugs- und Korruptionsaffäre gewarnt und ihn mit «Informationen aus erster Hand» versorgt haben.

Prouteau ist bei der französischen Polizei eine Legende: Er gründete 1974 die Eliteeinheit GIGN, die zuletzt an der Jagd auf die Attentäter auf die französische Satirezeitung «Charlie Hebdo» beteiligt war.

Im Oktober wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er hat Verbindungen zu einem polizeibekannten Betrüger, gegen den wegen des Verdachts ermittelt wird, gegen Bezahlung Aufenthaltsgenehmigungen für Ausländer organisiert zu haben. (feb/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wegen Bestechung verurteilt – Hausarrest

Nicolas Sarkozy, zwischen 2007 und 2012 Präsident Frankreichs, wurde von einem Gericht wegen Bestechung und unerlaubter Einflussnahme verurteilt.

Der 66-Jährige muss nach der Entscheidung des Gerichts aber nicht ins Gefängnis: Er kann die Strafe zu Hause unter elektronischer Überwachung verbüssen.

Die Richter verurteilten auch Sarkozys langjährigen Anwalt Thierry Herzog und den Juristen Gilbert Azibert zu Haftstrafen von jeweils drei Jahren, ebenfalls mit zwei Jahren auf Bewährung. Anwalt …

Artikel lesen
Link zum Artikel