Gesellschaft & Politik
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Bündner Fleischskandal

Polizisten, Studenten, UBS-Banker: Wer alles Bündner Falschfleisch gegessen hat

Rafaela Roth, Melanie Gath


Der Falschdeklarations-Skandal um den Bündner Fleischhändler Carna Grischa weitet sich aus. Immer mehr getürkte Lieferungen kommen ans Licht: «Ungaren schnetzeln!», war bei Carna Grischa der Code für die Lieferung von ungarischem anstatt von Schweizer Poulet. «Dicke Brasil nehmen», hiess es, wenn südamerikanische anstatt Schweizer Rindfilets geliefert wurden. Die internen Bestellscheine mit den Falschdeklarationsbemerkungen liegen dem «Sonntags Blick» vor. Inzwischen untersucht der Kantons-Chemiker den Fall, die Bündner Staatsanwaltschaft ermittelt schon seit letzter Woche.

Hier finden Sie die Kantinen, Mensen und Restaurants, die das falschdeklarierte Fleisch geliefert gekriegt haben:

Fleischgrafik

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ceci 09.12.2014 00:07
    Highlight Highlight Mir vergeht der Appetit auf Fleisch je länger je mehr.
  • Rondi 24.11.2014 17:24
    Highlight Highlight Die werden wohl nicht die einzigen sein. Wenn die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, klein ist, ist der Reiz gross, durch tricksen mehr Geld zu verdienen. Der Umetikettier-Skandal von Coop ist auch noch nicht lange her.

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