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Kämpfe erwartet

IS-Extremisten rücken im Nordosten Syriens weiter vor



Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) hat im Nordosten Syriens weitere Gebiete unter ihre Kontrolle gebracht. Dort sei sie jetzt bis auf 20 Kilometer an die Stadt Hasaka herangerückt, sagte der aus der Region stammende Autor Suleiman Jussif der Nachrichtenagentur dpa am Freitag.

Die Extremisten hätten südlich von Hasaka einen Militärstützpunkt unter ihre Kontrolle gebracht, woraufhin sich die syrische Armee aus dem Gebiet zurückgezogen habe. 

Hasaka werde nun von lokalen Kräften kontrolliert, darunter vor allem von den mit der türkischen PKK verbündeten kurdischen Volksschutzeinheiten, sagte Jussif. Es seien Kämpfe zwischen den lokalen Einheiten und der Terrorgruppe zu erwarten. Die Provinz Hasaka liegt an der Grenze zur Türkei und zum Irak.

Bei Gefechten und Anschlägen sind am Freitag im Irak zahlreiche Menschen getötet worden. Bei zweistündigen Kämpfen mit Rebellen in der Stadt Dschurf al-Sachr habe es in den Reihen der Armee mindestens 17 Tote gegeben, erklärten Vertreter der Streitkräfte und der Rettungskräfte.

Zudem seien 23 Kämpfer der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) getötet worden. Dschurf al-Sachr liegt am Euphrat 70 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad zwischen den Hochburgen der Sunniten und den heiligen schiitischen Städten Nadschaf und Kerbela. (egg/sda/dpa)

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