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Kresse und Erdbeer statt Picasso und Vermeer– jetzt kommt der Garten für die Zimmerwand 



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Bild: phoenix systems

Wer in der Stadt wohnt, sich nicht vor 20 Jahren einen Schrebergartenplatz gesichert hat und Urban Gardening für einen verhipsterten Trend hält, dessen Chancen auf eine eigene Grünfläche stehen ziemlich tief. Das österreichische Start-Up Phoenix Systems will das ändern und das Grün direkt in die Wohnung holen – genauer: an deine Wand. Wie die Website Socialstartups schreibt, kann der vertikale Garten namens «Herbert» problemlos an die Zimmerwand gehängt werden – etwa anstelle eines Bildes oder Familienfotos.

Die Samen werden dabei in biologisch abbaubare Schwämme gelegt und in bis zu 15 Töpfe platziert. Nachdem ein 6-Liter-Wassertank gefüllt ist und Dünger aufgefüllt, erledigt die Konstruktion die Arbeit fast von alleine. 

Herbert kommt nämlich ohne Erde aus, regelmässiges wässern soll reichen. Das liegt daran, dass der vertikale Garten nach dem Prinzip der hydroponischen Pflanzenzucht aufgebaut ist, also rein «wasserkultiviert» funktioniert. Licht kommt von einer eingebauten LED-Lampe, die man via Bluetooth steuern kann..

Im Vergleich zum herkömmlichen Anbau soll «Herbert» weit effizienter funktionieren, bis zu 40 Prozent weniger Energie verbraucht der vertikale Garten laut Angaben von Phoenix Systems. Der nachhaltige Konsum von selber angebauten Lebensmitteln sei ein erklärtes Ziel der Hersteller, so die Website Socialstartups.

Der Preis liegt bei happigen 399 Euro. Bisher sind allerdings nur Vorbestellungen möglich. Wer nicht soviel Geld auf der hohen Kante hat, kann sich selber einen vertikalen Garten basteln. Entsprechende Anleitungen findet man auf YouTube oder über Google. (wst)

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