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WASHINGTON, DC - JULY 09: Ilyse Hogue President of NARAL speaks about the Supreme Courts recent Hobby Lobby decision, during a news conference on Capitol Hill, July 9, 2014 in Washington, DC. Senators introduced the Protect Womens Health From Corporate Interference Act, to restore the contraceptive coverage requirement guaranteed by the Affordable Care Act.   Mark Wilson/Getty Images/AFP
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Ilyse Hogue von «Naral Pro-Choice America» verteidigt das Recht auf Abtreibung. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Nach Recherchen von Befürwortern

Etikettenschwindel aufgedeckt: Google entfernt Werbung von Abtreibungsgegnern

In den USA verletzen Schwangeren-Beratungsstellen mit Online-Werbung Google-Richtlinien. Jetzt hat das Suchmaschinen-Unternehmen reagiert.



Barbara Marti / Infosperber

Die Werbung der betroffenen Schwangeren-Beratungsstellen ist aus der Suchmaschine entfernt worden, nachdem «Naral Pro-Choice America» aufgedeckt hatte, dass diese irreführend ist.

Eine Google-Suche mit den Worten «Abtreibung Klinik» hatte ergeben, dass 79 Prozent der Beratungsstellen, welche diese Suchworte für ihre Google-Werbung benutzen, gar keine Abtreibungen anbieten.

Ein Artikel von

Irreführende Werbung 

Laut den Richtlinien von Google muss Werbung sachlich korrekt und wahr sein. «Naral» habe beweisen können, dass die Beratungsstellen die Google-Richtlinien verletzen, sagte «Naral»-Präsidentin Ilyse Hogue gegenüber der «Washington Post». Sie werde nun andere Suchmaschinen auffordern, die irreführende Werbung ebenfalls zu entfernen. 

Keine Suchmaschine solle sich zum Komplizen derjenigen machen, die Frauen in ideologisch einseitige Beratungsstellen locken. «Naral» setzt sich dafür ein, dass Frauen und Mädchen frei über eine Abtreibung entscheiden können.

Regierung informiert 

In Frankreich hat die Regierung letztes Jahr eine Webseite aufgeschaltet, die über das Recht der Frauen auf einen Schwangerschaftsabbruch und professionelle Informations- und Hilfsangebote informiert. Sie stellte vorerst 10’000 Euro (12’000 Franken) zur Verfügung, damit die Seite bei der Google-Suche zuerst erscheint. 

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur AFP aufgedeckt, dass Frauen, die anonym im Internet Rat suchen, mit hoher Wahrscheinlichkeit zuerst auf eine Seite fundamentaler Abtreibungsgegner geraten. Diese informieren vordergründig «neutral». Wer die Webseiten tatsächlich betreibt, ist oft nur mit aufwändiger Suche herauszufinden. 

Marie-Laure Brival von der «Association des centres d’interruption de grossesse» sprach von einer «heimtückischen» neuen Taktik. Mit ihrer Desinformation im Internet würden die Abtreibungsgegner Frauen den Zugang zu einer Abtreibung mehr erschweren als mit provokativen Protesten auf der Strasse.

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