DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Hooded youth throw projectiles at riot police as a car burns during clashes in Athens April 7, 2015. A small group of black-clad anti-establishment protesters clashed with riot police in central Athens on Tuesday, hurling petrol bombs and burning cars after a march against high-security prisons. REUTERS/Alkis Konstantinidis

Die Demonstranten warfen mit Steinen und zündeten Autos an. Bild: ALKIS KONSTANTINIDIS/REUTERS

Krawalle nach Anarchisten-Demonstration in Athen



In Athen sind nach einer Demonstration von Anarchisten gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei ausgebrochen. Nach der Kundgebung hätten einige Dutzend Teilnehmer die Polizei mit Steinen und Molotowcocktails beworfen.

Mülleimer und andere Gegenstände wurden in Brand gesetzt. Wie aus Polizeikreisen verlautete, forderten am Dienstagabend zunächst mehrere hundert Demonstranten, dass die linksgeführte Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras Strafrechtsbestimmungen der Vorgängerregierung aufhebt.

Die Krawalle konzentrierten sich wie schon oft auf die Umgebung der Polytechnischen Hochschule im Herzen des Viertels Exarcheia. Aber auch in der Nähe des Parlaments im Stadtzentrum hinterliess der Protest Spuren: Auf Mauern rund um die Volksvertretung waren Parolen wie «Krieg der Demokratie» oder «Feuer in den Gefängnissen» zu lesen.

Die anarchistische Bewegung in Griechenland hatte in den vergangenen Wochen den Druck auf die Regierung erhöht. So besetzte sie wiederholt öffentliche Gebäude oder Büros der Regierungspartei Syriza.

Tsipras' Partei, die die Polizeigewalt gegen Demonstranten unter den Vorgängerregierungen kritisiert hatte, plant zwar die Abschaffung der Hochsicherheitsgefängnisse. Das geht den Anarchisten allerdings nicht weit genug. Sie fordern die Abschaffung weiterer strafrechtlicher Bestimmungen. Die Opposition wirft der Regierung hingegen vor, zu lasch mit den Anarchisten umzugehen. (feb/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

RIP LOL

Aischylos, der Gewinner im Wettbewerb um den dümmsten Tod

Man kann sterben, wenn man versucht, eine Taschenbibel zu schlucken. Oder wenn man sich das Pinkeln vor lauter Etikette verkneift. Auch nicht unbedingt empfehlenswert ist es, dem Tango zuliebe das Kinn stolz zu erheben und den Blick zur Decke zu richten, denn es kann sein, dass man sich im fünften Stock befindet und geradewegs aus dem offen stehenden, bodentiefen Fenster heraustänzelt.

Auf ganz vielen Ebenen ist Analsex mit einem Pferd verkehrt. Sei gewarnt, die Gartenschnecke, die man für eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel