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Der britischer Premier Cameron schliesst eine dritte Amtszeit aus – allerdings ist er noch nicht einmal für die zweite gewählt 



Der britische Premierminister David Cameron sagte am Montag der BBC, es gebe einen Zeitpunkt, an dem eine «frische Führung gut ist». Eine dritte Amtszeit ziehe er «nicht in Erwägung». Cameron nannte stattdessen andere potenzielle Kandidaten für die britische Führung - etwa Innenministerin Theresa May und Finanzminister George Osborne. Die Partei habe «viele Talente» zu bieten.

British Prime Minister David Cameron addresses the media after an EU summit in Brussels on Friday, March 20, 2015. EU leaders on Friday are looking to back U.N.-brokered efforts to form a national unity government in conflict-torn Libya that may include a possible mission to help provide security. (AP Photo/Geert Vanden Wijngaert)

David Cameron. Bild: Geert Vanden Wijngaert/AP/KEYSTONE

Cameron ist seit 2010 britischer Premierminister. Bei den Anfang Mai anstehenden Wahlen bewirbt er sich zunächst für eine zweite Amtszeit. Seine konservativen Tories liegen derzeit in den Umfragen allerdings gleichauf mit der oppositionellen Labour Partei. 

Diese warf Cameron am Montag vor, sich «arrogant» zu verhalten. Camerons derzeitiger Koalitionspartner, die Liberaldemokraten, kritisierten die Äusserungen des Premiers ebenfalls. Es sei «anmassend», sich vor den Wahlen so zu äussern, erklärte ein Parteisprecher. (feb/sda/afp)

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