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Perus Ex-Präsident Alan García ist tot



epa07512483 (FILE) - Peruvian presidential candidate for the party Alianza Popular (Popular Alliance) and former President of Peru Alan Garcia gestures during the introduction of his government plan against the corruption during a forum organized by Proetica, the Peruvian organization of the NGO International Transparency, in Lima, Peru, 25 January 2016 (reissued 17 April 2019). Former Peruvian president Alan Garcia died on 17 April 2019 in a hospital in Lima. Garcia shot himself in the head as police arrived toarrest him in connection with the Odebrecht corruption scandal.  EPA/Ernesto Arias

Alan García Bild: EPA/EFE

Der frühere peruanische Staatschef Alan García ist tot. Der 69-Jährige starb am Mittwoch an den Folgen einer Schusswunde am Kopf, die er sich bei seiner Verhaftung wegen Korruptionsvorwürfen selbst zugefügt hatte.

García war zunächst ins Krankenhaus eingeliefert und operiert worden.

«Wir sind bestürzt über den Tod des ehemaligen Präsidenten Alan García», schrieb der peruanische Staatschef Martín Vizcarra auf Twitter.

Die Justiz hatte eine zehntägige Untersuchungshaft des ehemaligen Präsidenten García (1985-1990 und 2006-2011) angeordnet, im Rahmen der Ermittlungen im Korruptionsskandal um den brasilianischen Baukonzern Odebrecht. Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen ihn wegen mutmasslicher illegaler Finanzierung seiner Wahlkampagne von 2006 mit Spenden von Odebrecht.

«Man darf nicht Menschen aufgrund von Spekulationen verhaften, das wäre eine grosse Ungerechtigkeit»

García bestritt, Odebrecht-Geld angenommen zu haben. «Man darf nicht Menschen aufgrund von Spekulationen verhaften, das wäre eine grosse Ungerechtigkeit», sagte García am Dienstagabend in einem Gespräch mit dem Sender RPP.

Vor einer Woche wurde der Ex-Präsident Pedro Pablo Kuczynski (2016-2018) ebenfalls wegen mutmasslicher Korruption im Fall Odebrecht in Untersuchungshaft genommen. Odebrecht soll Hunderte Millionen Dollar Schmiergeld in ganz Lateinamerika gezahlt haben, um an lukrative Staatsaufträge zu kommen.

Kuczynski trat vor einem drohenden Amtsenthebungsverfahren vor einem Jahr zurück. Am Dienstagabend wurde Kuczynski wegen Herzbeschwerden in ein Spital in Lima eingeliefert. Auch Kuczynski bestreitet, in den Korruptionsskandal verwickelt zu sein.

Lass dir helfen!

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Die Dargebotene Hand: Tel.: 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel.: 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

(tam/sda/dpa)

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