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bildmontage: Michael Gottschalk/Photothek via Getty Images, keystone

Aus 7 wird 1: So brach die AfD im EU-Parlament auseinander

Timo Stein / watson.de



Als die AfD erstmals in das Europäische Parlament einzog, war der damalige Vorsitzende und Spitzenkandidat Bernd Lucke noch voller Euphorie: Die AfD sei aufgeblüht als eine neue Volkspartei, verkündete er. Und das mit gerade einmal 7,1 Prozent. Fünf Jahre ist das her.

Und während sich die AfD in Deutschland als Rechtsaussenpartei etablierte, folgte im EU-Parlament ein beispielloser Zerfall: Von den ursprünglichen sieben AfD-Abgeordneten sitzt nur noch einer für die AfD im EU-Parlament. Er hört auf den Namen Jörg Meuthen – und ist der letzte seiner Art.

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Da waren sie noch Parteifreunde – die sieben Furchtlosen, die für die AfD nach Europa gingen. Von links nach rechts: Joachim Starbatty, Marcus Pretzell, Bernd Lucke, Ulrike Trebesius, Bernd Kölmel, Hans-Olaf Henkel und Beatrix von Storch (nicht auf dem Foto). michael gottschalk/photothek via getty images

Die Geschichte eines Zerfalls in 4 Akten:

Spoiler: Dass sich sechs von sieben AfD-EU-Abgeordneten sukzessive von der AfD abgespalten haben, hat mit einer Frau zu tun, die wiederum der Partei längst den Rücken gekehrt hat: Frauke Petry.

Aber von Anfang an.

Am Anfang war Lucke

epa04642745 Leader of Alternative for Germany (AfD) Bernd Lucke speaks at the 8th National Congress of the AfD-NRW in the town hall in Kamen, Germany, 01 March 2015. The eurosceptic Alternative for Germany (AfD) has seen a rise in membership despite a recent power struggle at the top of the party, a party spokesman said.  EPA/MARCEL KUSCH

Bernd Lucke. Bild: EPA/DPA

Bernd Lucke war einst das Gesicht der AfD. Der Professor für Makroökonomie war Mitbegründer einer Partei, die als eurokritische Professorenpartei startete. Anderen AfD-Mitgliedern der ersten Stunde wie Frauke Petry oder Alexander Gauland war das zu wenig. Sie wollten die Partei thematisch breiter aufstellen und rechtsnationales Potential über die Euro-Frage hinaus abschöpfen. Es kam zu einem Richtungsstreit innerhalb der AfD zwischen Rechts- und Liberalkonservativen, zwischen dem Heimat- und dem Euro-Flügel, der im Sommer 2015 einen Sieger fand. Beziehungsweise eine Siegerin:

Frauke Petry wurde auf dem Essener Parteitag zur neuen und alleinigen Parteivorsitzenden gewählt.

Und Lucke wurde zum lautstarken Mahner einer Aushöhlung der AfD durch neurechte Strömungen. Er gründete mit seinem «Weckruf 2015» eine Art Alternative zur Alternative innerhalb der Alternative. Er stilisierte sich erst zum Kritiker, dann zum Opfer einer Unterwanderung von rechts und wollte im Gegensatz zu Gauland nicht der «natürliche Verbündete» von Pegida sein. Eine AfD unter Petry mit einem einflussreichen ultrarechten Flügel, an dessen Spitze Björn Höcke immer mehr Einfluss zu gewinnen schien, war nicht mehr die AfD, die sich Bernd Lucke vorstellte. Lucke trat aus der AfD aus. Er gründete die Partei Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA), die sich später in Liberal-Konservative Reformer (LKR) umbenannte. Das Mandat im EU-Parlament behielt Lucke. Allein das Etikett war nun ein anderes.

Spaltpilz Petry...

ARCHIV - Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD (Alternative für Deutschland) spricht am 07.09.2015 in Berlin bei einer Pressekonferenz. Der Immunitaetsausschuss des Saechsischen Landtags empfiehlt dem Parlament die Aufhebung der Immunitaet von AfD-Fraktionschefin Frauke Petry. (KEYSTONE/DPA/Michael Kappeler)

Frauke Petry. Bild: dpa

Die Wahl Petrys zur AfD-Vorsitzenden setzte wiederum neue Fliehkräfte innerhalb der AfD-Gruppe im EU-Parlament frei: aus 6 wurden 2. Denn dem Beispiel Lucke folgten andere: Bernd Kölmel zum Beispiel. Der trat ebenfalls aus der AfD aus und in ALFA aka LKR ein. Auch der emeritierte Professor für Volkswirtschaftslehre, Joachim Starbatty – so etwas wie der heimliche Star unter alteingesessenen AfDlern, weil er in gesunder Regelmässigkeit vor das Verfassungsgericht gezogen war – trat 2015 aus der AfD aus und in die neue Lucke-Partei ein. Doch er überwarf sich mit Lucke und gab danach seinen Austritt bekannt.

Ebenfalls parteilos sitzt mittlerweile Ulrike Trebesius im EU-Parlament. Sie war einst AfD-Sprecherin des Landesverbandes Schleswig-Holstein. Auch sie ging nach der Wahl Petrys zunächst den Lucke-Weg. Auch sie trat dann aber wieder bei den Liberal-Konservativen Reformern (LKR) aus.

Genauso wie Hans-Olaf Henkel. Der war sogar mal Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und in den 90ern Dauergast in politischen Talkshows. Auch er reagierte auf die Wahl Petrys zur neuen Vorsitzenden mit dem Austritt aus der AfD. Auch er schloss sich erst der LKR an, um schliesslich auch dort wieder auszutreten. Genau wie Lucke behielten die AfD-Abtrünnigen ihren Sitz im EU-Parlament.

Da waren es nur noch zwei ...

Frauke Petry erging es in der Zwischenzeit an der Spitze der Partei wie ihrem Vorgänger. Im Bundestagswahlkampf marschierte die Partei rhetorisch weiter nach rechts. Und zwei Jahre nach ihrer Wahl zur Vorsitzenden wurde auch Petry von jenen Rechtsaussen-Geistern, die sie einst gerufen hatte, vom Hofe gejagt. Nur einen Tag, nachdem die AfD 2017 in den Bundestag gewählt worden war, verkündete Petry, dass sie der AfD-Bundestagsfraktion nicht angehören werde. Kurz darauf trat sie aus der Partei aus. «Ich bin vor zwei Jahren gegen Bernd Lucke angetreten, weil letztlich kein anderer das persönliche Risiko eingehen wollte. Schon damals, das ist ein offenes Geheimnis, hatten die Nationalkonservativen der AfD offensichtlich die nächste Revolution geplant», sagte Petry nach ihrem AfD-Rückzug in einem Interview mit der Zeit.

Der AfD-Ausstieg Petrys hatte Folgen für einen weiteren Noch-AfD-Abgeordneten im EU-Parlament: Marcus Pretzell. Auch der Ehemann von Frauke Petry rückte von der Partei ab. Auch er gab seinen Austritt aus der AfD im Herbst 2017 bekannt. Pretzell hatte die AfD in NRW noch 2017 ins dortige Landesparlament geführt. Zusammen mit Petry schuf er kurzerhand eine neue Partei: Die Blauen. Und auch im EU-Parlament musste sich Pretzell auf Heimatsuche begeben: Nach seinem Ausschluss aus der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) trat er der Fraktion Europa der Nationen und der Freiheit (ENF) bei.

Meuthen: Der letzte seiner Art

dpatopbilder - Jörg Meuthen, AfD-Bundesvorsitzender, zeigt am 02.12.2017 beim Bundesparteitag der Alternative für Deutschland im HCC Hannover Congress Centrum in Hannover (Niedersachsen) im leichten Nebel einer Nebelmaschine auf den Ausgang hinter dem Podium. (KEYSTONE/DPA/Julian Stratenschulte)

Jörg Meuthen. Bild: DPA dpa

Heisst unterm Strich: 6 von 7 (Marcus Pretzell, Bernd Kölmel, Bernd Lucke, Ulrike Trebesius, Hans-Olaf Henkel und Joachim Starbatty) haben im Laufe der Legislatur ihr AfD-Abzeichen abgegeben. Übrig blieb einer, der ursprünglich gar nicht ins EU-Parlament gewählt wurde: Jörg Meuthen. Der hatte mittlerweile das Mandat von Beatrix von Storch übernommen, weil die nach der Bundestagswahl viel lieber im Bundestag sitzen wollte.

Für Meuthen eine «langfristig strategische Zielsetzung». Dass die AfD in den vergangenen fünf Jahren im EU-Parlament im Grunde keine Rolle gespielt hat, will Meuthen nun ändern. Der Parteivorsitzende wurde von der AfD auch als Spitzenkandidat für die Europawahl am 26. Mai aufgestellt. Für die Wahl zu einem Parlament also, das die AfD eigentlich abschaffen will.

Im AfD-Programm für die Europawahl 2019 heisst es:

«Das undemokratische EU-Parlament mit seinen derzeit privilegierten 751 Abgeordneten wollen wir abschaffen.»

AfD-Chef Meuthen will also nicht nur wieder in das aus Parteisicht undemokratische und abschaffungswürdige EU-Parlament, er will von dort auch stärkere antieuropäische Allianzen schmieden. Und er hat bereits die Bildung einer neuen Fraktion im Europaparlament angekündigt – gemeinsam mit der italienischen Lega sollen die rechtspopulistischen Kräfte in Europa gebündelt werden.

Meuthen hat also im Grossen vor, was im Kleinen bereits grandios gescheitert ist. Kündigt an, Bündnisse zu schmieden, obwohl das bereits unter 7 nicht geklappt hat.

Die sieben Abgeordneten, von denen sechs mittlerweile von der AfD nichts mehr wissen wollen, haben im Übrigen noch heute ihre Büros im selben Flur. Die Kommunikation ist dabei allerdings auf das Wesentliche reduziert, wie der Zuschauer in einem ARD-Panorama-Beitrag erfährt.

«Wir tun uns nichts», gibt da beispielsweise Marcus Pretzell lachend zu Protokoll. Natürlich laufe man sich immer wieder über den Weg. Mehr aber auch nicht. So wahnsinnig viel gebe es da nicht zu bereden, äussert sich in der ARD auch Jörg Meuthen zum AfD-internen Nachbarschaftsstreit. Mit Pretzell spreche er zum Beispiel gar nicht. Lucke und Meuthen grüssten sich immerhin noch. «Aber es gibt keinen politischen Kontakt», wie Bernd Lucke versichert.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kampfsalami 12.05.2019 13:34
    Highlight Highlight Aus Neugier und Unwissen: Wieso ist Frankreichs Vorurteil: das grösste Pissoir der Welt?
    Habe die Karten angeschaut :-)
  • Angelo C. 12.05.2019 13:25
    Highlight Highlight Und was meint die Süddeutsche zum angeblichen Zerfall der europäischen Rechtsparteien und der AfD innerhalb des EU-Parlaments 🤔?

    „Umfragen sagen Parteien rechts der Christdemokratie Sitzanteile von knapp 25 Prozent im Europäischen Parlament voraus. Gelänge es ihnen, wider Erwarten eine gemeinsame Fraktion zu bilden, lägen sie klar vor den Sozialdemokraten und fast gleichauf mit der christdemokratischen EVP.“

    Das „wider Erwarten“ scheint mir nach dem kürzlichen Zusammenschluss der Rechten Deutschlands, Italiens, Frankreichs, Ungarns und anderer Osteuropäer etwas gar optimistisch.
  • RhabarBär 12.05.2019 09:35
    Highlight Highlight Schon interessant: zur Zusammenarbeit mit anderen Parteien ist die AfD kaum fähig, und innerhalb der Partei geht es auch nicht. Und dieser Haufen will Verantwortung für Deutschland tragen und eine Alternative darstellen? Alternative Fakten!
  • Out of Order 12.05.2019 08:35
    Highlight Highlight «Spaltpilz Petry» gnihihihihi 🤓
  • Neutralier 12.05.2019 00:21
    Highlight Highlight Lohnt sich!
    Play Icon
  • DemonCore 11.05.2019 23:51
    Highlight Highlight Durch die Abschaffung des EU Parlamentes würde die EU ja undemokratischer. Man muss sich fragen ob die AfD überhaupt die Interessen der EU-Bürger vertritt.
    • Klaus07 12.05.2019 07:23
      Highlight Highlight Zeigen Sie mir eine einzige Rechtspartei, die sich wirklich für das Volk einsetzt.
  • Sherlock_Holmes 11.05.2019 18:10
    Highlight Highlight Je schneller sich die AfD zerlegt, desto besser.

    Nur sind damit die national-ultrarechten Kräfte zwar zersplittert, von der europäischen Bühne verschwunden, sind sie noch lange nicht.

    Ihr Wirken zu einzudämmen, wird nur möglich sein, wenn es gelingt, ihnen den Nährboden zu entziehen.

    Das würde u.a. bedeuten, deutlich weniger neoliberale Politik, dafür mehr soziale und demokratische Partizipation und breite, nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung für alle.

    Ob dies gelingen wird, ist mehr als fraglich, jedoch letztlich unumgänglich.
    • Heinzbond 11.05.2019 18:29
      Highlight Highlight So lange alle anderen ständig beim läuten der afd'schen Glocke alles machen um diese Klientel zu bedienen und solange es eine grosse stillstands Koalition in Berlin gibt werden die nicht weniger
    • Froggr 11.05.2019 23:24
      Highlight Highlight Mit solchen „Massnahmen“ bewirkt man aber genau das Gegenteil. Mir solls recht sein. Aber dieser Schuss würde nach hinten los gehen.
  • Gonzolino_2017 11.05.2019 18:07
    Highlight Highlight „Und das mit gerade einmal 7,1 Prozent.„ hmmm dass ist nicht schlechter als unsere Grünen!? Also mal nicht so abschätzig, Herr Stein! Und dass Extremparteien immer wieder solche Probleme haben, sehen wir von Links bis Rechts immer wieder- auch in der Schweiz! SVP mit der BDP, Grün mit den Grünlineralen und seit die SP noch extremer geworden ist, poltert auch dort ein deutlich liberalerer Flügel - haben wir bald eine SPL? ... aber mit diesen sachlichen Fakten kann man nichts was einem stört schlechtreden ... 🙄😄
  • koks 11.05.2019 18:06
    Highlight Highlight Als nächster Beitrag aus Deutschland dann: So verschwand die SPD in der Irrelevanz.
  • Herr Ole 11.05.2019 16:50
    Highlight Highlight Obwohl Bernd Höcke sich gerne den Namen „Björn“ verleiht, um sich von Lucke abzugrenzen, wird er für mich doch immer ein Bernd bleiben.

    Würde mich ausserdem interessieren, was die Argumente der AfD dafür sind, das EU-Parlament undemokratisch zu nennen.
    • Y. Pony 11.05.2019 17:28
      Highlight Highlight ...oder wie er mit demokratischen Mitteln das „undemokratische Parlament abschaffen“ will... 🤔
    • Sisiphos 11.05.2019 17:35
      Highlight Highlight Für mich ist nicht wichtig, was AfD möchte oder womit sie argumentiert, sondern dass sie möglichst bald wieder in dem Sumpf wieder verschwindet aus dem sie aufgetaucht ist
    • James Blond007 11.05.2019 18:31
      Highlight Highlight Das ist schon klar das Sie das nicht interessiert. Was zählt ist die eigene Meinung alles andere ist Rechtsaussen.
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