International
Afrika

55 Tote bei Kämpfen zwischen Muslimen und Christen in Nigeria

55 Tote bei Kämpfen zwischen Muslimen und Christen in Nigeria

21.10.2018, 17:1321.10.2018, 17:13

Bei blutigen Zusammenstössen zwischen Muslimen und Christen sind in Nigeria 55 Menschen ums Leben gekommen. Den Kämpfen sei ein Streit um eine Schubkarre vorausgegangen, sagte am Sonntag ein Regierungsvertreter aus der Ortschaft Kasuwan Magani im Bundesstaat Kaduna, der nicht namentlich genannt werden wollte.

«Aus der Meinungsverschiedenheit wurde wegen jahrelanger Spannungen schnell ein religiöser Konflikt zwischen Christen und Muslimen.»

Im Bundesstaat Kaduna im Zentrum des westafrikanischen Landes kommt es immer wieder zu Zusammenstössen zwischen der christlichen und muslimischen Bevölkerung. Der Norden Nigerias ist muslimisch dominiert, während im südlichen Teil Christen leben.

An dem Vorfall seien muslimische Hausa-Migranten und indigene, überwiegend christliche Adara beteiligt gewesen. Bei dem Konflikt seien Messer und Macheten genutzt worden, einige Menschen wurden lebendig verbrannt, sagte der lokale Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur DPA.

«Präsident Muhammadu Buhari hat die jüngsten kommunalen Ausschreitungen (...) verurteilt», twitterte ein Sprecher des Präsidenten. Keine Kultur und Religion unterstützten die Missachtung der Heiligkeit von Leben. «Friedliches Zusammenleben ist nötig für den Fortschritt einer Gesellschaft und ihres Wohlbefindens.» (wst/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Massive russische Luftangriffe auf Kiew fordern Tote und Verletzte
Bei russischen Angriffen mit Drohnen und Raketen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und andere Landesteile sterben fast 20 Menschen. Mehr als 100 Verletzte gibt es.
Heftige Explosionen rissen in der Nacht die Menschen in Kiew aus dem Schlaf. Dabei wurden in der Dreimillionenstadt mindestens sechs Menschen getötet und 66 weitere verletzt, wie Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram schrieb. Unter den Verletzten sind laut Klitschko auch drei Kinder.
Zur Story