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55 Tote bei Kämpfen zwischen Muslimen und Christen in Nigeria



Bei blutigen Zusammenstössen zwischen Muslimen und Christen sind in Nigeria 55 Menschen ums Leben gekommen. Den Kämpfen sei ein Streit um eine Schubkarre vorausgegangen, sagte am Sonntag ein Regierungsvertreter aus der Ortschaft Kasuwan Magani im Bundesstaat Kaduna, der nicht namentlich genannt werden wollte.

«Aus der Meinungsverschiedenheit wurde wegen jahrelanger Spannungen schnell ein religiöser Konflikt zwischen Christen und Muslimen.»

Im Bundesstaat Kaduna im Zentrum des westafrikanischen Landes kommt es immer wieder zu Zusammenstössen zwischen der christlichen und muslimischen Bevölkerung. Der Norden Nigerias ist muslimisch dominiert, während im südlichen Teil Christen leben.

An dem Vorfall seien muslimische Hausa-Migranten und indigene, überwiegend christliche Adara beteiligt gewesen. Bei dem Konflikt seien Messer und Macheten genutzt worden, einige Menschen wurden lebendig verbrannt, sagte der lokale Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur DPA.

«Präsident Muhammadu Buhari hat die jüngsten kommunalen Ausschreitungen (...) verurteilt», twitterte ein Sprecher des Präsidenten. Keine Kultur und Religion unterstützten die Missachtung der Heiligkeit von Leben. «Friedliches Zusammenleben ist nötig für den Fortschritt einer Gesellschaft und ihres Wohlbefindens.» (wst/sda/dpa)

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