DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zwei Tote bei islamistischem Angriff auf Ferienanlage in Mali

18.06.2017, 21:49

Bei einem Angriff von Islamisten auf eine Touristen-Unterkunft in Malis Hauptstadt Bamako sind am Sonntag zwei Menschen getötet worden. 20 Geiseln seien aus der Hand der Angreifer befreit worden, sagte der malische Sicherheitsminister Salif Traoré.

Malische und französische Soldaten waren im Einsatz, um den Angriff der Dschihadisten zurückzuschlagen. Er galt einer Anlage, die von westlichen Ausländern besucht wird.

Deutsche Soldaten waren an dem Einsatz nicht beteiligt, wie eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums in Berlin sagte. Im westafrikanischen Mali sind zahlreiche französische und deutsche Soldaten stationiert.

Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff im Januar 2013 militärisch ein, um das Vorrücken von Islamisten und Tuareg-Rebellen vom Norden in den Süden Malis zu stoppen und die geschwächten Regierungstruppen zu unterstützen. Die deutsche Bundeswehr unterstützt in Mali die EU-Mission sowie den Einsatz der Vereinten Nationen.

(dsc/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Waffenruhe läuft im Jemen ohne Verlängerung aus
Die Verhandlungen über eine verlängerte Waffenruhe im Jemen sind nach Angaben der Vereinten Nationen vorerst gescheitert. Der Konflikt im krisengeschüttelten Land könnte sich damit wieder zuspitzen.

Der UN-Sonderbeauftragte für den Jemen, Hans Grundberg, zeigte sich am Sonntagabend enttäuscht, wollte aber weiter für eine Einigung werben. «Ich werde meine unablässigen Bemühungen fortsetzen, mit den Parteien auf eine rasche Einigung über den Weg vorwärts hinzuarbeiten», teilte er mehrere Stunden nach Ablauf mit. Kurze Zeit später gab es Berichte über erneute Gefechte in mehreren Provinzen.

Zur Story