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Terrorangriff auf Hotel in Somalia: Mehr als zwei Dutzend Tote



Bei einem Anschlag auf ein Hotel in der somalischen Hafenstadt Kismayo sind mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Beim über mehrere Stunden andauernden Angriff gab es auch über 50 Verletzte.

Unter den Getöteten seien zwei US-Bürger, ein Brite, ein Kanadier, drei Tansanier und drei Kenianer, erklärte der Präsident der teilautonomen Region Jubaland im Süden Somalias am Samstag. Die islamistische Al-Shabaab-Miliz beanspruchte den Anschlag für sich.

Nach Behördenangaben war am Freitag zunächst eine Autobombe am Eingang des Hotels explodiert, bevor dieses von bewaffneten Kämpfern attackiert wurde. Diese lieferten sich Gefechte mit Sicherheitskräften, die über Stunden andauerten. Augenzeugen berichteten von «Chaos» im Inneren des Hotels.

epa03423143 A handout photo released by the African Union-United Nations Information Support Team AU-UN IST on 06 October 2012 shows a soldier serving with the Kenyan Contingent of the African Union Mission in Somalia (AMISOM) standing guard in front of the former compound housing the offices of the United Nations High Commission for Refugees (UNHCR) while a combat engineering team sweeps the area for unexploded ordnace and improvised explosive devices (IEDs) in the southern Somali port city of Kismayo, 05 October 2012. The last bastion of the Al-Qaeda-affiliated extremist group Al Shabaab fell after troops of the Somali National Army (SNA) and the pro-government Ras Kimboni Brigade supported by Kenyan AMISOM forces entered the port city on 02 October following a two month operation across southern Somalia which saw the liberation of villages and centres along a distance of 120km from Afmadow to Kismayo.  EPA/STUART PRICE / AU-UN IST / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein Soldat der UNO-Unterstützungsmission AMISOM in Kismayo (Archivbild) Bild: EPA

Zum Zeitpunkt des Anschlags hielten sich – im Vorfeld von Regionalwahlen – vor allem Politiker und Unternehmer in dem zentral gelegenen Hotel auf. Unter den Toten seien ein ehemaliger Minister der örtlichen Verwaltung und ein Abgeordneter, sagte Abdi Dhuhul, Vertreter der Sicherheitsbehörden, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer sollen getötet worden sein. (sda/afp/dpa/reu)

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