International
Afrika

Kongo: M23-Rebellen sollen 50 Zivilisten getötet haben

Kongo: M23-Rebellen sollen 50 Zivilisten getötet haben

01.12.2022, 21:3401.12.2022, 21:34

Bei Kämpfen im Ostkongo wurden nach Angaben des kongolesischen Militärs 50 Zivilisten von den M23-Rebellen getötet. Die Gefechte hatten sich bereits am Mittwoch ereignet, wie das Militär am Donnerstag mitteilte. Der Kommunikationsminister der Demokratischen Republik Kongo teilte ausserdem mit, dass die Rebellen Zivilisten in der Region zwangsrekrutiert hätten.

Goma residents join in a protest called by the civil society against the United Nations mission to the Democratic Republic of Congo and the current conflict between government forces and M23 rebels, i ...
Einwohner von Goma nehmen an einer Demonstration teil, zu der die Zivilgesellschaft gegen die Mission der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo und den derzeitigen Konflikt zwischen den Regierungstruppen und den M23-Rebellen aufgerufen hat. Donnerstag, 1. Dezember 2022.Bild: keystone

Seit Ende Oktober eskaliert die Gewalt zwischen der Armee und der Rebellengruppe M23 im Osten des Kongo erneut. Die M23-Bewegung besteht aus ehemaligen Soldaten der kongolesischen Armee, die 2012 eine Rebellengruppe gebildet hatten. Im Osten der DR Kongo sollen nach Angaben der USA etwa 130 unterschiedliche bewaffnete Gruppen aktiv sein; vielen von ihnen geht es um die Kontrolle der wertvollen Bodenschätze.

In der kenianischen Hauptstadt Nairobi wird zur Zeit eigentlich über einen Frieden in der Region verhandelt. Das Ende der Gespräche ist für den 3. Dezember geplant. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
EU-Parlament will Schweiz in Hochgeschwindigkeitsnetz einbinden
Das Europäische Parlament hat sich für ein EU-weites Hochgeschwindigkeitsnetz für die Bahn ausgesprochen. Dabei sollen auch Nachbarstaaten wie die Schweiz eingebunden werden.
Zur Story