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Afrika

Wilderer vergiften 22 Elefanten 

Wilderer vergiften 22 Elefanten 

27.10.2015, 15:2027.10.2015, 15:26

Mutmassliche Wilderer haben in Simbabwe erneut zahlreiche Elefanten vergiftet. Mindestens 22 tote Tiere seien nahe dem Nationalpark Hwange gefunden worden, sagte eine Sprecherin der Nationalpark-Verwaltung des südafrikanischen Landes am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.

Zudem seien 35 Stosszähne entdeckt worden. Die Wilderer haben die Elefanten demnach vermutlich mit Zyanid vergiftet. Die Sprecherin forderte harte Strafen für den Besitz giftiger Substanzen, um solche Angriffe künftig zu verhindern.

62 vergiftete Elefanten seit September

Erst vor wenigen Tagen waren in der Nähe des Hwange-Nationalparks 26 Elefanten vergiftet worden. Landesweit fielen seit September insgesamt 62 Dickhäuter Giftattacken zum Opfer. Im vergangenen Jahr wurden in Simbabwe mehr als 300 Elefanten getötet, nachdem mutmassliche Wilderer Zyanid rund um ihre Wasserstellen deponiert hatten.

Wilderei ist in Simbabwe ein grosses Problem: Vor allem Elefanten und Nashörner geraten immer wieder ins Visier der Jäger, die sich am Verkauf der insbesondere in Ostasien begehrten Hörner und Stosszähne bereichern wollen (whr/sda/afp)

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