Blizzard sorgt für Ausnahmezustand in den USA und legt Nordosten lahm
Ein verschneites New York sieht eigentlich schön aus, allerdings herrscht dort – wie auch in weiteren Teilen im Nordosten der USA – gerade der Ausnahmezustand. Davon sind etwa 40 Millionen Menschen betroffen.
In New York bleiben heute Montag, 23. Februar 2026, hunderte Schulen wie auch Bibliotheken und der Broadway geschlossen. Die New Yorkerinnen und New Yorker sind angehalten, zu Hause zu bleiben. Autobahnen, Brücken und Strassen sind für den Verkehr gesperrt. Auch Essen wird nicht geliefert. Einige Schulgebäude bleiben geöffnet, damit sich Personen dort aufwärmen können.
Schon mehr als 8000 Flüge sind aufgrund des Schneesturms gestrichen worden. Es werden bis zu 60 cm Schnee erwartet. Dazu gibt es starke Winde, weshalb die Blizzard-Warnung herausgegeben wurde. Laut BBC sind 200'000 Haushalte und Geschäfte ohne Strom.
Die Gouverneurin von New Jersy, Mikie Sherrill, rief die Bevölkerung dazu auf, sich mit Lebensmitteln und Wasser einzudecken und sich an das Verkehrsverbot auf den Strassen zu halten.
Ein Nordamerikanischer Blizzard ist es dann, wenn Windgeschwindigkeiten ab 55. Kilometern pro Stunde gemessen werden, grosse Mengen an Schnee fallen und die Sichtweite weniger als 400 Meter beträgt und der Sturm mindestens drei Stunden andauert.
Bereits Ende Januar gab es extreme Kälte und starken Schneefall in Teilen der USA. Dabei verloren 85 Menschen ihr Leben.
