International

Libysche Konfliktparteien unterzeichnen UNO-Friedensplan

Libysche Konfliktparteien unterzeichnen UNO-Friedensplan

17.12.2015, 15:1717.12.2015, 16:11
Sie leisteten die Vorarbeit: (Von links) US-Aussenminister John Kerry, Italiens Aussenminister Paolo Gentiloni und der deutsche Diplomat Martin Kobler bei der Lybien-Konferenz im Rom am 13.  ...
Sie leisteten die Vorarbeit: (Von links) US-Aussenminister John Kerry, Italiens Aussenminister Paolo Gentiloni und der deutsche Diplomat Martin Kobler bei der Lybien-Konferenz im Rom am 13. Dezember.
Bild: EPA/ANSA

Nach mehr als einem Jahr Verhandlungen haben die libyschen Konfliktparteien einen Friedensplan für das Bürgerkriegsland unterzeichnet. Das unter UNO-Vermittlung ausgearbeitete Papier sieht unter anderem die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit vor.

«Heute ist ein historischer Tag für Libyen», sagte der UNO-Sondergesandte Martin Kobler bei der feierlichen Unterzeichnung in dem marokkanischen Badeort Skhirat. Die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung von politischen Zielen müsse künftig der Vergangenheit angehören. Libyen versinkt seit dem Sturz von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi 2011 in einem Bürgerkrieg. 

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Iranischer Politiker sagt: 50 nicht identifizierte Frauenleichen in Teheran
Im Iran haben einen Monat nach der brutalen Repression gegen Proteste Äusserungen eines Politikers für Wirbel gesorgt. Mohammed Seradsch, Mitglied der Sozialkommission des Parlaments, äusserte sich zu einem Bericht einer Studierendenvereinigung über 50 weiterhin nicht identifizierte Frauenleichen in der Hauptstadt Teheran: «Weder ist jemand gekommen, um nach ihnen zu suchen, noch hatten sie Ausweisdokumente bei sich», sagte der Abgeordnete der Nachrichtenagentur ILNA.
Zur Story