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Felssturz schneidet 80 Personen von der Aussenwelt ab

In der Gemeinde Vals (Bezirk Innsbruck-Land) ist es am Sonntag, 24. Dezember 2017,zu einem massiven Felssturz gekommen. Die Valserstrasse in das Seitental des Wipptals wurde auf einer Laenge von 150 M ...
Mindestens zwei Tage wird es dauern, bis die Eingeschlossenen das Tal wieder verlassen können. Bild: APA/APA

Felssturz schneidet 80 Personen von der Aussenwelt ab – Rettung lässt auf sich warten

25.12.2017, 17:4825.12.2017, 18:15

Nach einem gewaltigen Felssturz in Österreich bleiben bis zu 80 Talbewohner voraussichtlich mindestens zwei Tage von der Aussenwelt abgeschnitten. Geröll und Erde waren an Heiligabend in der Gemeinde Vals 40 Kilometer südlich von Innsbruck tonnenweise niedergegangen.

«Die Eingeschlossenen werden voraussichtlich noch zwei Tage nicht erreichbar sein»
Klaus Ungerank, Bürgermeister

Sie verschütteten die Zufahrtsstrasse bis zu 50 Meter hoch. Mehrere zehntausend Tonnen Gestein waren nach ersten Schätzungen abgerutscht, und der Hang war weiter in Bewegung, wie Einsatzkräfte berichteten.

«Die Eingeschlossenen werden voraussichtlich noch zwei Tage nicht erreichbar sein», sagte Bürgermeister Klaus Ungerank der Nachrichtenagentur APA am Montag. Geologen überflogen das Gebiet und entdeckten einen sich ausdehnenden Spalt, wie Ungerank erklärte.

Deshalb musste das Sperrgebiet ausgeweitet werden. Pläne, die Menschen über einen Forstweg aus dem Tal zu holen, wurden zunächst ausgesetzt.

Die Eingeschlossenen trugen die Situation mit Fassung, wie der Rundfunksender ORF berichtete. «Die Leute nehmen das eher ruhig auf», sagte der Gemeindesekretär von Vals, Johann Gatt. «Sie sind natürlich interessiert, wie es jetzt weitergeht. Aber sonst hält sich die Aufregung in Grenzen.»

Die Strasse war auf rund 150 Metern Länge verschüttet. Der Rundfunk ORF berichtete, dass kurz vor dem Felssturz Familien die Stelle auf dem Weg zur Christmesse passiert hatten. 40 Menschen wurden aus nahe liegenden Häusern in Sicherheit gebracht. (sda/dpa)

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